Bremer Kfz-Handwerk geht bei Ausbildung bundesweit voran

Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb werden voraussichtlich schon in wenigen Jahren Alltag in den Bremer Kfz-Betrieben sein. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Bremen bereits intensiv mit der neuen Technologie. Ein ganz wesentlicher Punkt ist dabei die Ausbildung: In einem bundesweit einmaligen Projekt organisiert die Innung zusammen mit Partnern aus der Bremer Wissenschafts- und Bildungslandschaft einen neuen Ausbildungsgang für junge Menschen, die sich schon heute auf die Technik und den Werkstattalltag von morgen vorbereiten wollen.

Partner des Modellprojekts sind neben der Kfz-Innung das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, das HandWERK - und das Institut Technik und Bildung an der Universität Bremen. Der Startschuss soll mit dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres im Sommer 2018 fallen.

Der Blaue Kaligraph

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Die Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Bremen freut sich über eine bundesweite Auszeichnung für ehrenamtliche Öffentlichkeitsarbeit. Bei der Bundestagung des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) in Frankfurt am Main wählten die Besucher den Bremer Lehrlingswart Basem Khan mit dem Lernprojekt "Zukunftstechnologie Elektromobilität" auf den ersten Platz in der Kategorie Projektarbeit.

Ziel dieses bundesweit einmaligen Projektes "Zukunftstechnologie Elektromobilität" ist es, Auszubildende auf die Herausforderungen der Elektromobilität vorzubereiten und damit hoch qualifizierte Nachwuchskräfte für Kfz-Betriebe zu gewinnen. Dazu hat die Kfz-Innung zusammen mit Partnern aus der Bremer Wisschenschafts- und Bildungslandschaft einen neuen Ausbildungsgang für junge Menschen geschaffen, die sich schon heute auf die Technik und Werkstattalltag von morgen vorbereiten wollen.

Gleich von Beginn ihrer dreieinhalbjährigen Lehrzeit an werden die Auszubildenden zum Kraftfahrzeugmechatroniker, Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik, zusätzlich zu ihrer Ausbildung intensiv mit Elektromotoren, Batterien sowie Antriebs- und Umrichtertechnik vertraut gemacht. Im Mittelpunkt steht dabei der Umbau eines Fahrzeugs mit Verbrennmotor zu einem Elektroauto. Angesprochen sind junge Leute mit mittlerem Bildungsabschluss oder Abitur, die durchschnittlich leistungsbereit sind und eine Alternative zum Studium suchen.

Partner des Lehrprojekts, für das die Bremer Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan die Schirmherrschaft übernommen hat, sind neben der Kfz-Innung das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, das HandWERK- Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Bremen, das Technische Bildungszentrum Mitte und das Institut Technik und Bildung an der Universität Bremen.


 

 

Artikel des Weser-Kurier vom 19. März 2018

Veranstaltung in der HandWERK GgmbH

Bericht aus dem Autofachmann