Kräftige Pluszahlen für neue Krafträder

Bremen. Guter Start in die Motorrad-Saison: Kaum bringt der Frühling steigende Temperaturen, nimmt auch die Zahl der Motorräder auf den Straßen an der Weser zu. Rund 20.500 Krafträder gibt es im bremischen Bestand und die ersten Monate des neuen Jahres versprechen steigende Umsätze und steigende Neuzulassungen.

Mit kräftigen Pluszahlen ist der Motorrad-Markt, wie Hans Jörg Kossmann, Obermeister der KFZ-Innung Bremen, mitteilte, im Jahresvergleich gestiegen. 687 (Vorjahr: 44) Neuzulassungen im Januar und Februar seien ein vielversprechender Start gewesen, der allerdings im März nach voläufigen Zahlen an Tempo verloren habe. Rund 200 (Vorjahr: 174) neue Krafträder würden im Verkauf erwartet.

Unverändert seien große und starke Motorräder gefragt. Das Kaufinteresse an unverkleideten Motorrädern, sogenannten Naked-Modellen, nehme ebenso zu wie bei Retro-Krafträdern. Während der Elektro-Antrieb bei Rollen bereits eine Rolle spiele, seien Motorräder batteriebetriebener Art noch die Ausnahme, sagte Kossmann.

Voll Geladen

Hart an der Grenze

Jahrespressekonferenz am 28. März 2018

Gesamtmarkt setzt nch 1,63 Milliarden Euro um - Rund 74.000 Autokäufe - 4.400 Diesel-Pkw weniger verkauft - Markenhandel gewinnt bei gebrauchten Pkw- Service leicht im Plus- weitere Talfahrt beim Diesel - Benziner-Pkw gewinnen - Gegen Fahrverbote und Blaue Plakette.

 

 Zu den o.g. Themen nahmen am 28.03.2018 im Handwerkssaal der Handwerkskammer Bremen nahmen Karl-Heinz Bley, Präsident des Landesverbandes des Kfz-Gewerbe Niedersachsen Bremen, Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, Günther Engelke stv. Obermeister der Kfz-Innung Bremen, Christian Metje, Geschäftsführer des Landesverbandes des Kfz-Gewerbe Niedersachsen-Bremen und Anke Kuckertz, Geschäftsführung der Kfz-Innung Bremen Stellung.

Wieder rote Zahlen für Pkw-Neuzulassungen

Bremen. Nach der konjukturellen Erholung im Januar ist der bremische Neuwagen-Markt im Februar wieder in den roten Zahlen. Minus 14,6 Prozent auf 1.494 (Vorjahr: 1.749) Erstzulassungen seien ein unerwartet schwaches Monatsergebnis gegen den allgemein positiven Trend. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen sagte zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken, der Diesel bleibe ungebremst auf Talfahrt.

Mit einem Minus von 33,7 Prozent auf noch 528 (Vorjahr: 797) Verkäufen rutschte der Diese auch im Vergleich der Vorjahre sehr deutlich ab. Im Februar 2016 habe es noch 834 und im Februar 2017 noch 797 Diesel-Neuzulassungen gegeben.

Mit 62 (Vorjahr: 63) Neuzulassungen sei das Segment der Neuwagen mit alternativen Antrieben auf dem Niveau des Vorjahres. Neun (Vorjahr: 6) Elektro- und 48 (Vorjahr: 50) Hybrid-Pkw stünden in der Monatsbilanz, die von fünf (Vorjahr: 7) gasbetrienen neuen Pkw vervollständigt werde.

Auch im Ergebnis für die ersten beiden Monate bleibe der Pkw-Markt an der Weser mit minus 6,2 auf 3.312 (Vorjahr: 3531) deutlich unter den Ergebnissen des Vorjahres.

 

 

Leichte Verluste für gebrauchte Pkw

Bremen.  Leichte Verluste im Februar im bremischen Gebrauchtwagen-Markt: mit minus 1,4 Prozent auf 3.929 Pkw-Besitzumschreibungen sei der Rückgang im Bundesvergleich unterdurchschnittlich, sagte, Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken.

Während der Benziner deutlich um 3,1 Prozent auf 2.497 (Vorjahr: 2.577) Verkäufe zurückgegangen sei, habe der gebrauchte Diesel das Vorjahresniveau mit 1.331 (Vorjahr: 1.333) Halterwechsel stabilisieren können. 101 (Vorjahr: 81) Umschreibungen im Segment der alternativen Antriebe, darunter drei (Vorjahr: 1) Elektro- und 32 (Vorjahr: 16) Hybrid-Pkw vervollständigten das Februar-Ergebnis.

Kossmann, verwies auf eine "erfreuliche Tendenz beim gebrauchten Diesel", denn das Volumen der Euro 6-Pkw sei um rund 35 Prozent in den ersten beiden Monaten auf 721 Umschreibungen gestiegen. In der Gruppe Euro 5 habe es 844 (Vorjahr: 897) Umschreibungen im Januar und Februar gegeben. Die Dieselquote im Gebrauchtwagen-Markt an der Weser liegt den Angaben Kossmanns zufolge bei 34 (Vorjahr: 32,9) Prozent.

Jedes siebte Motorrad mit Saisonkennzeichen

Bremen. Jedes siebte Motorrad wird in dien Tagen auf die Saison und das besondere Kennzeichen vorbereitet, denn rund 14 Prozent aller in Bremen und Bremerhaven zugelassenen Motorräder nutzen ein Saisonkennzeichen. Dabei, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, entschieden sich rund 44 Prozent für die sieben- und 33 Prozent für die achtmonatibe Nutzungsdauer. Im Automarkt im Südwesten gebe es insgesamt 321.080 Saisonkennzeichen, die erstmals im Jahr 1997 ausgegeben worden seien. In Bremen gebe insgesamt 7.232 dieser Kennzeichen.

Die Beliebtheit dieses besonderen Kennzeichends sei in den beiden vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, da man das Fahrzeug nur über einen bestimmten Zeitraum, z.B. mit Beginn des Frühlings bis Ende Hebst zulassen könne. Man spare sich damti den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle, um das Fahrzeug stillzulegen oder wieder neu anzumelden. daraus resultiere natürlich eine erhebliche Ersparnis von Zeit und Geld und bei der Zulassungsbehörde Verwaltungsaufwand.

An der Weser teile sich die Anzahl aller Saisonkennzeichen von 7.232 auf 4.063 Automobilie, 2.881 Motorräder und 125 Wohnwagen. Dies seien Anteile um 0,35 aller im Bundesgebiet ausgegebenen Kennzeichen für die Saison.

Alle Fahrzeuge, egal ob Wohnmobil, Motorrad oder Auto, die am Straßenverkehr teilnähmen, müssten versichert sein. Die Teilnahme beginne schon mit dem Parken auf einer öffentlichen Straße. Deshalb müsse das Fahrzeug, das mit Saisonkennzeichen betrieben wird, außerhalb des Zulassungszeitraum auf einem privaten Grundstück stehen, sagte Kossmann.

 

 

 

Benziner im Minus, Diesel im Plus

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser zeigte im Januar ein ungewohntes Bild: Benziner im Minus, Diesel im Plus. Mit einer Steigerund um 7,7 Prozent auf 1.406 (Vorjahr: 1306) Besitzumschreibungen hat der brauchte Diesel-Pkw kräftig zugelegt, während Benziner mit 0,8 Prozent minus auf 2.611 (Vorjahr: 2632) leicht verloren. Insgesamt weist die KBA-Länderstatistik 4.114 (Vorjahr: 4.026)Halterwechsel aus.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, dies sei ein vielversprechender Jahresauftakt. Die Monatsstatistik weise auch drei (Vorjahr: 2) batteriebetriebene Gebrauchtwagen und 25 Hybrid-Fahrzeuge, darunter drei Plug-In-Hybride. Hinzu kämen 53 (Vorjahr: 59) autogas- und 14 (Vorjahr: 10) erdgasbetriebene Gebrauchtwagen aus.

Kossmann sagte zur Lage auf dem bremischen Gebrauchtwagenmarkt, die "schönen Januar-Zahlen dürfen nicht verdecken, dass der Automobilhandel durch die sinkenden Diesel-Restwerte massiv unter Druck steht."

 

 

Pkw Markt an der Weser kommt aus roten Zahlen

Bremen. Mit dem allgemeinen positiven Trend in der Automobilkonjunktur ist der Pkw-Markt an der Weser nach einer langen Phase der Minus-Zahlen vielversprechend in das neue Autojahr gestartet. Plus zwei Prozent auf 1.808 (Vorjahr: 1.782) Pkw-Neuzulassungen sei ein guter Grundstein für ein gutes Autojahr. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zeigte sich dennoch enttäuscht, denn der Diesel habe mit fast 30 Prozent minus sein Talfahrt fortgesetzt.

 

Das Monatsergebnis weise 1.101 ( Vorjahr 831) Benzinger und 642 (Vorjahr: 911) Diesel-Pkw aus. Vor allem das große Plus beim Benziner von 32,5 Prozent sei Ausdruck der anhaltenden Verunsicherung über die Zukunft des Diesel-Pkw in den Städten. Kossmann: "Die Wnaderungsbewegung zum Benziner ist auch im neuen Autojahr ungebrochen."

Im Segment der alternativen Antriebe bleibe der Hybrid-Antrieb 58 (Vorjahr: 35) Verkäufen führend. Erstmals sei vom KBA auch das Volumen der Plug-in-Hybride aufgelistet worden, das an der Weser auf 18 Neuzulassungen komme. Der batteriebetriebene Neuwagen sei mit zehn (Vorjahr: 1) Erstzulassungen in der Monatsstatistik vertreten, die gasbetriebenen Neuwagen mit sieben (Vorjahr: 4).

Kossmann sagte abschließend, die Branche schaue mit großer Hoffnung nach Leipzig, wo am 22. Februar das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu den Maßnahmen der Luftreinhaltung und damit zu möglichen Fahrverboten erwartet werde.

Kfz-Gewerbe: Starker Start ins Autojahr

Bremen, 6. Februar 2018. Der Automarkt im Januar brachte deutliche Zuwächse bei Gebrauchtwagen und Neuzulassungen.

Mit fast 599 000 Pkw wechselten 5,8 Prozent mehr Fahrzeuge die Besitzer als im Vorjahrsesmonat. Die Zahl der Neuzulassungenlag mit rund 269 500 Einheiten um 11,6 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) waren davon 61,8 Prozent der Benzinantrieb ausgerüstet. Das entspricht einen Zuwachs von 32,1 Prozent gegenüber dem Januar 2017. Der Anteil dieselbetiebener Pkw mit alternativen Antriebsarten hatten im Januar laut KBA zwei- bis dreistellige uwachsraten zu verzeichnen. Der durchschnittliche CO²-Ausstoß betrug laut KBA 128,4 Gramm pro Kilometer, das waren 0,5 Prozent mehr als im Januar 2017 (127,7 g/km). Bei weiterhin stark steigenden Neuzulassungen mit Benzinmotoren werde es laut einem ZDK-Sprecher immer schwieriger, den ab 2020 geltenden EU-Grenzwert aller neu zugelassenen Fahrzeug eines Herstellers von 95 Gramm pro Kilometer zu erreichen.

Kfz-Gewerbe stellt mehr neue Auszubildende ein

Bremen, 6. Februar 2018. Das Kfz-Gewerbe hat im vergangenen Jahr 3,2 Prozent mehr Auszubildende eingestellt als im Jahr 2016. Nach Angaben des Zentralverbandes Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) wurden bis zum 30. September 2017 insgesamt 29 835 Ausbildungsverträge und damit 930 mehr als im Jahr 2016 abgeschlossen (28 905). Im gesamten dualen Ausbildungsbereich gab es laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) einen Zuwachs von 0,58 Prozent auf 523 290 Ausbildungsverträge im Vergleich zum Jahr 2016 (520 272). Den Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker wählten 22 2231 junge Menschen und damti 3,55 Prozent mehr als im Jahr 2016 (21.459). Automobilkaufmann oder -frau wollen 5 292 Azubis werden, das sind 3,16 Prozent mehr als in 2016 (5 130). Auch die Zahl der angehenden Fahrzeuglackierer liegt mit 2 322 um 0,26 Prozent leicht über dem Wert des Jahres 2016 (2 316). "Die Autoberufe Kfz-Mechatroniker/in und Automobilkaufmann/-frau verzeichnen nun bereits im vierten Jahr in Folge steigende Ausbildungszahlen", betont Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. " Diese Entwicklung bestätig die hohe Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Ausbildung im Kfz-Gewerbe". Insgesamt bildet das Kfz-Gewerbe zurzeit rund 92 000 junge Menschen in technischen und kaufmännischen Berufen aus. Darüber hinaus biete die Branche, zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildung für eine erfolgreiche Karriere, etwa zum selbstständigen Kfz-Meister oder zur Führungskraft im Autohaus oder in einer Meisterwerkstatt.

Bremer Biildungsprojekt zur Elektromobilität

Wenn über kurz oder lang mehr Elektro- und Hybridfahrzeuge in die Werkstätten kommen, müssen die dortigen Fachkräfte qualifizert sein, um diese warten und reparieren zu können Ganz besonders gilt das für den Berufsnachwuchs, der von Anfang an für die ARbeit an der Technologie der Zukunft ausgebildet werden sollte.


Die Kfz-Innung Bremen will ihre Betriebe bei dieser Aufgabe nicht alleine lassen und startet ein bundesweit neues Projekt. Zusammen mit Partnern aus der Bremer Bildungs- Wissenschaftslandschaft hat sie einen neuen Ausbildungsgang ins Leben gerufen. Mit dem neuen Ausbildungsjahr im August sollen mindestens 15, besten sogar 25-30 Bremer Jugendliche ihre Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker-Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik beginnen.

Zusätzlich zur regulären Ausbildung in Kfz-Betrieben werden sie in dem Lehrprojekt intensiv mit Elektromotoren, Batterien sowie Antriebs- und Umrichtetechnik vertraut gemacht. Möglich macht dies eine Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), dem Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Bremen, dem Technischen Bildungszentrum Mitte, Institut Technik und Bildung der Universität Bremen. Auch die Landespolitik fördert das Projekt; Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan hat die Schirmherrschaft übernommen.

Talfahrt der neuen Pkw geht unvermindert weiter

Der Pkw-Markt an der Weser bleibt auf Talfahrt. Minus 38 Prozent für die Pkw-Neuzulassungen bedeuten im Dezember nach den aktuellen KBA-Länderzahlen 1.418 (Vorjahr:2.290) Erstzulassungen. Vor allem der Diesel belastete mit einem Rückgang von 58,7 Prozent die Monatsbilanz. Die entspricht noch 499 (Vorjahr:1.209) Verkäufen. Benziner verbuchten Rückgänge von 16,3 Prozent auf 873 (Vorjahr: 1.043) Erstzulassungen.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken, der Markt an der Weser habe weder von den gestiegenen Privatkäufen noch von einem expansiven Flottengeschäft profitieren können. Auch die im Bundesgebiet registrierten Impulse durch die Diesel-Eintauschprämien seien nahezu verpufft.

Kossmann erinnert daran, dass der bremische Markt mit rund 27 Prozent einen niedrigen Anteil privater Käufer  habe. Daher mache sich in der Bilanz auch bermerkbar, dass Flottenbetreiber den Spruch des Bundesverwaltungsgerichts zu Fahrverboten Ende Februar abwarteten. Rund ein Viertel aller Flottenfahrzeuge wären von Fahrverboten betroffen.

Die Jahresbilanz an der Weser zeige, mit 22.608 (Vorjahr: 27.155) Neuzulassungen eines der schwächsten Ergebnisse der vergangenen Jahre. Dies seien Verluste von 16,7 Prozent. Benziner lägen mit 3,1 Prozent in den "roten Zahlen", Diesel mit 31,1 Prozent.

 

 

E-Prämien-Bilanz: 162 Anträge in 2017

Bremen. Lediglich162 Anträge zur Förderung der Elektromobilität sind im vergangenem Jahr aus Bremen gestellt worden. Damit sind knapp 600.000 Euro Fördergelder aus dem mit 1,2 Milliarden Euro gefüllten Topf Richtung Weser gefolssen, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der KFZ-Innung Bremen, mit dem Hinweis darauf, dass die Förderaktion im Juli des Jahres 2016 begonnen habe. Insgesamt stünden 218 Anträge in der Bilnaz, davon 116 für reine Batterie-Fahrzeuge und 102 für Plug-in-Hybride.

Die Dezember-Bilanz des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) weise 19 Präminen für Bremen aus, davon neun für reine Batterie-Fahrzeuge und zehn für Hybridwagen. Dies entspreche auf der Basis der Fördersumme von 4.000 Euro für reine Stromer und 3.000 Euro für Hybridfahrzeuge rund 71.000  Euro. Unverändert gebe es keinen Antrag für ein Wasserstoff-Automobil.

Kossmann zeigte sich zuversichtlich, dass sich das "Tempo der Nachfrage nach den Geldern aus dem Staat und Herstellern gefüllten Fördertopf" im neuen Jahr spürbar erhöhen werde. Mit den zunehmendend  Fahrzeug-Angeboten der Hersteller und der verbesserten Lade-Infrastruktur erwarte die Branche " einen kleinen Schub".

 

 

 

 

Lichtblicke an der Weser im Pkw-Markt

Bremen. Nach den kräftigen Minuszahlen im bremischen Neuwagengeschäft gibt es Lichtblicke:
der Gebrauchtwagenmarkt ist im November um "unerwartet überdurchschnittliche 6,3 Prozent" gewachsen. Dies entspreche 4.354 (Vorjahr: 4.095) Besitzumschreibungen, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, mit Hinweis auf die aktuellen KBA-Länderstatistiken.

Die bisherige Jahresbilanz weist den Angaben von Kossmann zufolge 47.543 (Vorjahr: 46.869)Besitzerwechsel aus. Dies sei ein Plus von 1,4 Prozent. Davon seien 31.139 (Vorjahr: 30.576) Benziner und 15.438 (Vorjahr: 15.385) Diesel-Pkw umgeschrieben worden. Hinzu kämen 22 (Vorjahr: 39) Elektro- und 252 (Vorjahr: 183) Hybrid-Pkw sowie 565 (Vorjahr: 575) autogas- und 121 (Vorjahr: 109) erdgasbetriebene Gebrauchtwagen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser werde voraussichtlich mit rund 51.500 Besitzumschreibungen abschließen.

Zur November-Bilanz sagte Kossmann, die deutlich gestiegende Nachfrage nach gebrauchten Diesel-Pkw habe überrascht. Plus 11,1 Prozent auf 1.441 (Vorjahr: 1.297) Besitzumschreibungen seien ein "gutes Zeichen für den Diesel in einem Markt mit Versicherungen". 2.818 (Vorjahr: 2.734) Benziner und drei (Vorjahr: 1) Elektro- sowie 24 (Vorjahr: 15) Hybrid-Wagen weise die Monatsstatistik neben 51 (Vorjahr: 44) autogas- und 16 (Vorjahr: 4) erdgasbetriebenen Gebraucht wagen aus.

Weniger Interesse für die E-Prämie für Bremen

Bremen. Bei einem Rückgang der monatlichen Prämien für Elektro- und Hybridfahrzeuge an der Weser von 22 im Oktober auf nunmehr elf im November ist das Kfz-Gewerbe mit der Resonanz auf die finanzielle Förderung der Elektromobilität nicht zufrieden. "Wir brauchen wohl noch Geduld," sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zur aktuellen Statistik des für den Umweltbonus zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Auf insgesamt 199 Prämien aus dem Fördertopf, den Bund und Hersteller mit insgesamt 1,2 Millarden Euro speisen, sei die Bilanz seit Beginn der finanziellen Förderung im Juli 2016 gestiegen. Damit gebe es eine Quote von 0,47 Prozent. Bundeweit liege die Prämien-Bilanz aktuell bei 42.251 ( Vormonat: 37.697) Förderungen. Insgesamt rund 700.000 Euro Fördergelder seien bisher nach Bremen geflossen.

Kossmann verwies darauf, dass der Anteil der Förderungen für reine Batteriefahrzeuge mit 53,8 Prozent deutlich unter Bundeswert von 58,1 Prozent liege. Dies seien 107 (Vormonat: 100) Prämien. Außerdem gebe es 92 Prozent für Hybridfahrzeuge. Kossmann zeigte sich zuversichtlich, dass das "Thema Elektromobilität in Bremen durch die strukturellen Veränderungen auf Herstellerseite signifikante Impulse bekommt."

Pkw-Markt im Jahresendspurt

Bremen, 5. Dezember 2017. Mehr verkaufte Gebrauchtwagen und Neuzulassungen brachte der Automonat November. So wechselten laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) fast 631 900 Pkw die Beisitzer. Das waren vier Prozent mehr als im November 2016. Im bisherigen Jahresverlauf wurden über 6,77 Millionen Gebrauchtwagen und damit 0,9 Prozent weniger vermarktet als im Vorjahreszeitraum.

Bei den Neuzulassungen gab es gegenüber dem Vorjahresmonat kräftigen Zuwachs von 9,4 Prozent auf über 302 000 Pkw. In den bisherigen elf Monaten dieses Jahres ergab sich ein kumulierter Zuwachs von drei Prozent auf mehr als 3,18 Millionen Einheiten. Der Zuwachs geht weiter auf Kosten des Diesel Antriebs. So ging die Zahl der neu zugelassenen Diesel-Pkw im November laut dem KBA um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Mit dem entsprechenden Zuwachs bei den Neuzulassungen benzingetriebener Pkw (plus 28 Prozent gegenüber November 2016) stieg auch der durchschnittliche CO²-Ausstoß um 1,1 Prozent auf 127,8 Gramm pro Kilometer an.

Motorräder: Bremen wächst gegen den Trend

Bremen. In den zehn Monaten des Jahres sind die Motorrad-Neuzulassungen an der Weser gegen den  bundesweiten negativen Trend gewachsen. Ein Plus von 4,4 Prozent auf 785 (Vorjahr: 752) neue Krafträder sei eine erfreuliche Entwicklung, sagt Hans Jörg Kossmann.

Zulassungsstark hätten sich die Segmente der Motorräder und die der Motorroller gezeigt. Weiter im Rückwärtsgang befänden sich dagegen Leichtkrafträder und Leichtkraftroller. Deutlich im Minus, dies auch wieder gegen den Trend, liege der Markt für gebrauchte Motorräder. Habe es im Oktober einen Rückgang um 18,4 Prozent auf 120 (Vorjahr: 147) Besitzumschreibungen gegeben betrügen die Verluste im bisherigen Jahresverlauf noch 7,5 Prozent auf 2.075 (Vorjahr: 2.244).

Bundesweit weise die Bilanz der mototisierten Zweiräder über alle Fahrzeuggruppen hinweg im Oktober 6.580 Fahrzeug-Niederlassungen aus. Das seien 17,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Kumuliert in den ersten zehn Monaten schlügen nach der KBA-Statistik 135.760 Fahrzeuge zu Buche, 13,1 Prozent weniger als  noch vor einem Jahr um diese Zeit. Im Gebrauchtwagen-Markt habe es im Oktober einen Zuwachs von 4,1 Prozent und in der Jahres-Zwischenbilanz ein Plus von 0,1 Prozent gegeben.

Gebrauchte Pkw bleiben im Plus

Bremen. Trotz des Rückgangs von 2,3 Prozent im Oktober bleibt der Gebrauchtwagen-Markt an der Weser in der bisherigen Jahresbilanz im Plus. 43,189 (Vorjahr: 42.773) Pkw-Besitzumschreibungen seien noch eine Steigerun von einem Prozent, berichtet Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen mit Hinweis auf die neuen KBA-Länderzahlen.

Im Oktboer seien insgesamt 4,47 (Vorjahr 4.141) Gebrauchtwagen ungeschrieben worden. Der Rückgang liege vor allem darin begründet, dass weiterhin  eine hohe Verunsicherung herrsche, wie es mit dem Diesel und den Fahrverboten weitergehe. Die Kaufzurückhaltung von rund einem Viertel aller Autokäufe mache sich in diesen Zahlen deutlich bemerkbar. Autokäufe würden so lange hinausgeschoben, bis von Seiten der Politik die Rahmenbedingungn klar sei.

Kossmann sagte ergänzend: "Wären die Fahrverbote vom Tisch, würden nicht wie aktuell 14 Prozent einen Diesel-Pkw kaufen, sondern 33 Prozent."

An der Weser seien im Oktober 2.701 (Vorjahr: 2.716) Benziner und 1.278 (Vorjahr: 1347) Diesel umgeschrieben worden. Die Monatsbilanz werde komplettier durch zwei (Vorjahr: 0) Elektro- und 17 (Vorjahr 16) Hybrid-PKW sowie 48 (Vorjahr: 62) gasbetriebene Gebrauchtwagen.

 

 

 

 

Der fünfte Rückgang in Folge für Bremen

Bremen. Im fünften Monat hintereinander ist der Pkw-Markt an der Weser zweistellig zurückgegangen. Auch im Oktober habe es mit minus 29 Prozent ein "Monatsergebnis mit wachsenden Sorgen" gegeben, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermiester der Kfz-Innung Bremen, zu den aktuellen KBA-Länderbilanzen. Vor allem die um 49,3 Prozent zusammgebrochene Nachfrage nach neuen Diesel-Pkw sei alarmierend.

Im Oktober, der bundesweit Zuwächse von knapp vier Prozent gebracht habe, sei der Pkw-Markt an der Weser auf 1.589 (Vorjahr: 2.239) Verkäufe abgesackt. Beim Benziner habe es ein Minus von neun Prozent auf 943 (Vorjahr: 1036) Neuzulassungen gegeben. Auf die Hälfte des Vorjahresergebnisses habe der Diesel mit jetzt noch 574 erstmaligen Zulassungen eingebüßt. Die durch die Verunsicherung bei Privatkunden und gewerblichen Kunden gleichermaßen ausgelöste Verkaufsmisere einerseits und die gestiegenen CO²-Werte andererseits erforderten schnelles Handeln der Politik. Kossmann: "Die Diesel Debatten müssen versachlicht werden. Ideologien sind fehl am Platz."

 

In der bisherigen Jahresbilanz habe der bremische Pkw-Markt entgegen dem allgemeinen Trend kräftig verloren. Minus 12,6 Prozent auf 19.393 (Vorjahr:22.181) Neuzulassungen zeige die Schwäche im Autojahr 2017 in Bremen.

Bremen bleibt Tabellenletzter

Bremen. Im Länderränking aller Bundesländer bleibt Bremen auch im Oktober Tabellenletzter, wenn es um die sogenannte Elektroprämie geht. Rund 664.000 Euro sind aus dem großen Fördertopf der Elektromobilität bisher an die Weser geflossen. Das ist ein Länderanteil von 0,6 Prozent. "Wir können mit diesem Ergebnis in einem Autoland nicht zufrieden sein," bilanziert Hans Jörg Kossmann, Obermeister der KFZ-Innung Bremen, die aktuelle Statistik des für die Förderung zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Der Bafa-Statistik zufolge seien für Bremen bis zum 31. Oktober 188 Prämien, davon 100 für reine Batterie-Fahrzeuge und 88 für Plug-in-Hybride, genehmigt worden. Dies seien im Oktober 22 Prämien, davon 15 für reine Stromer und sieben für Plug-in-Hybride. Kossmanns Darstellung zufolge gebe es zwar insgesamt leichte kontinuierliche Steiergerungen in der Prämien-Nachfrage, doch im Vergleich zur sogenannten Abwrackprämie sei dies bisher keine Erfolgsstory.

Aktuelle Meldungen für Bremen

Markt für gebrauchte Pkw an der Weser noch stabil

Bremen. Trotz kräftiger Verluste im September von 7,2 Prozent zeigt sich der bremische Gebrauchtwagen-Markt in der Zwischenbilanz noch stabil. 39.142 (Vorjahr 38.632) Pkw Besitzumschreibungen seien positiv. Der September hingegen habe mit d 4.143 (Vorjahr: 4.464) Besitzumgschreibungen ein schwaches Monatsergebnis abgelierfert, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen.

Im Besonderen der Diesel sei mit minus 10,8 Prozent auf 1.317 (Vorjahr: 1.477) Verkäufe abgerutscht. Beim Benziner liege der Rückgang mit 5,8 Prozent auf dem durchschnittlichen Monatsniveau. Dies seien in Bremen 2.725 (Vorjahr: 2.894) Umschreibungen. Minimale Impulse habe es im Segment der Gebrauchtwagen mit alternativen Antrieben gegeben. Die Monatsstatistik weise fünf (Vorjahr: 7) Elektro-, 23 (Vorjahr: 19) Hybrid- und 73 (Vorjahr: 67) gasbetriebene Pkw aus.

Kossmann sagte, die dynamischen Monate im Gebrauchtwagen-Markt seien offensichtilich vorbei. Der Automobilhandel erwarte ein Schluss-Quartal ohne signifikante Impulse.

Pkw-Markt an der Weser bricht ein

Bremen. Der Pkw-Markt an der Weser ist im Juli eingebrochen: minus 13,5 Prozent auf 1.641 (Vorjahr: 1.898) Neuzulassungen. "Das Kaufinteresse steckt im Sommerloch, "bilanzierte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen die aktuelle KBA-Länderzahlen. Wie in den Vormonaten gebe es eine Wanderbewegung vom Diesel zum Benziner.

Die Juli-Bilanz weise 909 (Vorjahr: 838) neue Benziner und 666 (Vorjahr: 1.034) Diesel aus. Diese Talfahrt habe ihre Gründe in Sondereffekten des Herstellers und einer durch die aktuellen Diskussionen entstandenen Diesel-Abkehr. Kossmann warnte davor, dass die CO2 Ziele in Gefahr gerieten. Deutschlandweit sei die Dieselquote von 46,9 auf 41,2 Protzent abgerutscht.

Das Juli-Zulassungsergebnis zeige ein unverändert schwaches Interesse für die Elektromobilität. Sieben (Vorjahr 6) neue Stromer seien erstmals zugelassen worden. Hingegen habe sich die Neuzulassung von Hybrid-Pkw auf 5 (Vorjahr: 18) deutlich gesteigert.

Im Zwischen ergebnis bleibt den Angaben Kossmanns zufolge der Pkw-Markt deutlich im Minus. 14.461 (Vorjahr: 15584) Neuzulassungen seien ein Rückgang von 7,2 Prozent. Dabei liege der Diesel mit 16,8 Prozent im Minus. Die Dieselquote  habe sich von 51,9 auf 46,6 Prozent verkleinert. Im Juli habe sie bei 40,6 Prozent verkleinert. Im Juli habe sie bei 40,6 Prozent gelegen.

KFZ-Innung fordert eine faire Vergütung

Bremen. Die Kfz-Innung Bremen hat eine faire Vergütung für die Kfz-Meisterbetriebe gefordert, die Dieselautos nachrüsten müssen. Das sagt Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, mit dem Hinweis, es gebe die Sorge, dass die Software-Nachrüstung auf der einen Seite viel Aufwand für die Werkstätten bedeute, auf der anderen Seite die Hersteller aber lediglich Pauschalen erstatten wollten.

Die Betriebe des Kfz-Gewerbes dürften bei den auf dem Diesel-Gipfel am 02. August 2017 in Berlin vereinbarten Maßnahmen zwischen Politik und Industrie nicht auf Kosten sitzen bleiben. Schon jetzt hätten Händler durch den Wertverlust von gebrauchten Diesel-Fahrzeugen erhebliche Nachteile. Die Verunsicherung der potenziellen Diesel-Käufer halte an, sie habe sich im Juli sogar noch verstärkt.

E-Prämie fährt an Bremen vorbei

Bremen. Bremen bleibt Letzter im Länderranking für die Elektro-Prämie! Auch im Juli sei mit insgesamt 14 Prämien die "Förderung an Bremen vorbeigefahren", sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen mit Hinweis auf die aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft auf Ausfuhrkontrolle. 136 (Vormonat 122) Prämien, davon 74 (Vormonat: 62) für reine Battererie-Fahrzeuge und 62 (Vormonat: 50) für Hybrid-Wagen seien die Gesamtbilanz seit dem Start der Förderung im Juli des vergangenen Jahres. das stetige geringe Interesse an der Weser für die Förderung durch Staat und Industrie spiegele den "steinigen Weg der Elektromobilität" wider.

Kossmann erneuerte seine Forderung, in "möglichst großen Schritten die Infrastruktur mit schnellen Ladestationen" zu schaffen. Wörtlich: " Wir brauchen für die Umweltbilanz im Südwesten die alternativen Antriebe, im Besonderen den Stromer".

Gebrauchte Pkw, stabile Nachfrage

Bremen. Stabile Nachfrage nach gebrauchten Pkw im Juni an der Weser! Ggen den Trend blieb das Kaufinteresse zum Start in die Sommerpause hoch. Sowohl Benziner als auch Diesel verfehlten nur knapp die Vorjahreswerte. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zeigte sich zufrieden. Er sagte: "Von Sommerpause ist noch keine Spur zu lesen."

Der Gebrauchtwagenmarkt fährt mit positiven Vorzeichen ins zweite Halbjahr. Im Juni wechselten laut Kossmanns Angaben 2.917 (Vorjahr 2.935) Benziner und 1.531 (Vorjahr: 1.558) Diesel. Ein (Vorjahr 6) Elektro- und 29 (Vorjahr 49)Hybrid-Pkw sowie 55 (Vorjahr: 131) gasbetriebene Gebrauchtwagen weise die Juni-Bilanz aus.


Insgesamt seien im ersten Halbjahr des Autojahres 26.176 (Vorjahr: 25.638) Einheiten auf dem Gebrauchtwagenmarkt verkauft worden. Dies sei ein Plus von 2,1 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auffällig sei die Zunahme der gebrauchten Diesel-Pkw um zwei Prozent auf 8.731 (Vorjahr: 8.556) Verkäufe. Benziner hätten ebenfalls um zwei Prozent auf 16.914 (Vorjahr: 16.558) Umschreibungen zugelegt.

Der bremische Gebrauchtwagen-Markt bilanziere in den ersten sechs Monaten zudem acht  (Vorjahr: 22) Elektro- und 137 Vorjahr: 93) Hybrid-Pkw. Hinzu kämen noch 323 (Vorjahr: 320) Autogas- und 61 (Vorjahr: 58) erdgasbetriebene Pkw.

Fahrzeug-Zulassungen im Plus

Bremen, 3. August 2017. Der Automarkt ist im Juli leicht gewachsen. Sowohl bei den Gebrauchtwagen als auch bei den Neuzulassungen gab es positive Entwicklungen.

1 Mit rund 617 000 Besitzumschreibungen  im Juli lag deren Zahl mit plus1,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im bisherigen  Jahresverlauf verzeichnet der Gebrauchtwagenmarkt mit insgesamt 4,33 Millionen Besitzumschreibungen einen knappen Rückstand von lediglich 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Neuzlassungen stieg um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das bedeutet mehr als 280 000 fabrikneue Pkw auf den Straßen. Im bisherigen Jahresverlauf liegt die Zahl mit fast 2,1 Millionen Neuzulassungen um 2,9 Prozent über dem Wert des Vorjahres.

Kfz-Handwerk verlangt klare Weichenstellung beim Diesel-Gipfel

Bremen, 1. August 2017. Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe fordert von Politik und Industrie klare Weichenstellung zugunsten des Dieselmotors im Rahmen des morgigen Diesel-Gipfels in Berlin. Bei Ausschöpfung des Stands der Technik, seien moderne Dieselaggregate in Bezug auf CO2, Feinstaub- und auch Stickoxidausstoß wahre Musterknaben. Dies werde auch von Umweltschützern eingräumt.

Wer den Diesel heute auf dem Altar kollektiver Entrüstung opfere, werde dies morgen schon bitter bereuen. Ohne die Dieseltechnik sei die Erreichung des CO2-Grenzwertes von 95g/km ab 2020 vollkommen illusorisch. Skrupellose Manipulationen der Stickoxid-Emissionswerte bei bestimmten Dieselfahrzeugen rechtfertigen es nicht, ein bis vor kurzem noch zu Recht als besonders sparsam und klimafreundlich empfohlenes Antriebskonzept pauschal zu verteufeln Notorisch empörte Kreise, die solche Hetze teils aus Ignoranz, teils sogar wider besseres Wissen entfachten, verleumdeten den Diesel und meinten in Wirklichkeit das Automobil als solches. Gebot der Stunde sei es, die Stickoxidbelastung in Ballungsgebieten durch ein intelligentes Maßnahmenbündel zu reduzieren und nicht durch brachiales Verhängen von Fahrverboten. Zu den erforderlichen Maßnahmen, zähle auch und vor allem die Nachrüstung älterer Dieselfahrzeuge mit effektiver Technik zur Stickoxidreduzierung.

Die Kosten hierfür dürften nicht den Millionen betroffener Halter aufgebürdet werden. Sie hätten in besten Glauben ein verbraucherarmes Fahrzeug mit geringem CO2-Ausstoß gekauft, das sie sich oft mühsam hätten zusammensparen müssen. Ihre Angst vor Fahrverboten und damit einhergehendem massiven Wertverlust ihrer Fahrzeuge müsse ebenso ernst genommen werden wie die Sorge des Automobilhandels vor einer Entwertung seiner Gebrauchtwagenbestände. Wer so tue, als ließe sich Luftreinhaltung nur auf Kosten dieser Betroffenen erzielen, liege nicht nur falsch, sondern agiere auch zynisch. Politik und Industrie müssten jetzt Verunsicherung  und Hysterie ein Ende bereiten und klare Zeichen setzen für eine berechenbare Zukunft des Dieselmotors.

#wasmitautos ruft zum Wettbewerb

Bremen. 24. Juli 2017. Die neue Social Media-Kampagne #wasmitautos sucht die besten Kfz-Mechatroniker-Azubis für den Berufs-Wettbewerb "Das Race". Die Auszubildenden können sich vom 24. Juli bis 8. August 2017 mit einem originellen Foto bewerben, auf dem sie mit ihrem Lieblingswerkzeug oder in einer Arbeitssituation zu sehen sind. Das Bild wird bei Facebook oder Instagram hochgeladen und mit @wasmitautos und #wasmitautos markiert.

Für die Aktion hat sich die Initiative "AutoBerufe - Mach Deinen Weg!" prominente Unterstützung geholt. Der durch die "PS-Profis" und seinen Youtube Kanal bekannte Jean Pierre "JP" Kraemer begleitet und moderiert die Wettkämpfe. Mit der Bekanntheit JPs soll eine hohe Reichweite auf den relevanten Kanälen wie Youtube, Instagram, Snapchat und Facebook erreicht werden. Ziel hierbei ist es, jungen Menschen in der Berufsorientierung mit unseren Kfz-Azubis in diesem Wettbewerb aufzuzeigen, wie spannend eine Ausbildung im Kfz-Gewerbe ist.

Aus den eingehenden Bewerbungen wählt JP Kraemer Anfang August 16 junge Männer und Frauen aus. Die Teilnehmer zeigen dann Anfang September bei JP Performance in Dortmund, was sie können. Die drei besten treten beim Finale in Frankfurt auf der IAA Pkw am 18. September 2017 an. Auf dem Messestand der Initiative "Autoberufe - Mach Deinen Weg!"müssen die Kandidaten noch einmal in einem Live-Wettbewerb antreten. Jean Pierre Kraemer führt durch die Veranstaltung.

Bei der Aktion entsteht umfangreiches Bild- und Videomaterial, das in den sozialen Medien verbreitet wird. Neben Clips, die das Team von JP Performance dreht, werden auch die teilnehmenden Azubis, Betriebe und Freunde Clips drehen, posten, liken und teilen.

Diesel-Pkw im Sturzflug

Bremen. Diesel-Pkw haben im Juni rund 50 Prozent verloren. Der "Sturzflug des Selbstzünders"sei auf Sondereffekte vom Hersteller und die anhaltenden Verbots-Diskussionen gegen den Diesel zurückzuführen. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, das hohe Minus der Pkw-Neuzulassungen von insgesamt 34,9 Prozent überrasche den Automobilhandel an der Weser negativ.

Im Juni seien 1.930 (Vorjahr: 2.966) Pkw erstmals neu zugelassen worden. Davon seien 1.101 (Vorjahr: 1.339) Benziner und lediglich 751 (Vorjahr: 1.589) Diesel. Der Druck auf den Diesel-Pkw durch die anhaltenden Diskussionen über Fahrverbote zeige sich vor allem auch in der Halbjahresbilanz mit einem Rückgang der Diesel-Quote auf 43,3 (Vorjahr: 51,5) Prozent. Kossmann sagte: "Der Automobilhandel ist in großer Sorge. Der Sturzflug muss gebremst werden." Die Branche setze große Hoffnungen auf den sogenannten Diesel-Gipfel am 2. August in Berlin. Das Kfz-Gewerbe erwarte Lösungen zur Nachrüstung von Euro 5-Pkw und eine Versachlichung der Diskussionen.

Kumulativ liege der bremische Pkw-Markt insgesamt noch mit 6,3 Prozent auf 12.820 Verkäufe deutlich im Minus. Die Zulassung neuer Benziner seien mit  6.345 (Vorjahr: 6361) nahezu stabil. Diesel-Verkäufe seien von 7.055 auf 6.067 Einheiten gesunken.

Die Neuzulassung von Elektro-Pkw haben an der Weser, wie Kossmann weiter sagte, im ersten Halbjahr 2017 auf "sehr niedrigem Niveau" deutlich zugelegt. Insgesamt  seien von Januar bis Juni 46 Pkw mit Elektroantrieb erstmals zugelassen worden, ein Zuwachs von 140 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil der Elektroautos an allen neuen Pkw habe sich gegenüber dem Vorjahr damit von 0,15 Prozent auf 0,36 erhöht.

Automarkt dreht sich im Mai

Bremen, 6. Juni 2017. Der Wonnemonat Mai bringt den Frühling in den Automarkt. Bei den Neuzulassungen gab es entgegen dem Mai-Trend der Vorjahre einen kräftigen Sprung nach oben. Rund 324 000 Pkw kamen  auf die Straße. Das sind 11,4 Prozent mehr als im April und 12,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Mai ergab sich ein kumulierter Zuwachs gegenüber den ersten fünf Monaten 2016 von 4,7 Prozent auf knapp1,46 Millionen Einheiten.

Die Kauflaune im Frühling ist ein Motor für alternative Antriebe. Plus 134 Prozent legten Fahrzeuge mit Hybridantrieb (6 843 Einheiten) zu, darunter Plug-in-Hybride sogar um 193,3 Prozent. Reine E-Autos  lagen mit 1 520 Einheiten stolze 158,5 Prozent im Plus. Zwar verloren Erdgasautos gegenüber dem Vormonat 46,6 Prozent, dafür legten mit Flüssiggas betriebene Fahrzeuge um 79,3 Prozent zu. Diese Entwicklung bestätigt einmal mehr das Engagement des Kfz-Gewerbes für die weitere Förderung von Flüssiggas (LPG). Um die bereits gute Nachfrage weiter voranzubringen, sei die aktuelle politische Entscheidung, die Steuerbegünstigung über 2018 hinaus zu verlängern, ein wichtiges Signal an die Verbraucher. Damit werde einem erfolgreichen alternativen Antriebskonszept mit erheblichem Reduzierungspotenzial beim Treibhausgas CO² weiter Vorschub geleistet.

Auch bei den Besitzumschreibungen hat sich der Automarkt wieder ins Positive gedreht. Nach kräftigen Rückgängen im April wechselten im Mai rund 639.000 Pkw die Besitzer. Das waren 4,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den bisherigen fünf Monaten wurden mit knapp 3,1 Millionen Gebrauchtwagen genauso viele vermarktet wie im Vorjahreszeitraum.

Gebrauchte Pkw mit Absatzflaute

Bremen. Absatzflaute auch im Gebrauchtwagenmarkt an der Weser. Nachdem neue Pkw fast ein Fünftel eingebüßt hatten, steht nun in der April-Bilanz für gebrauchte Pkw ein Minus von 10,6 Prozent. Dies entspricht 3.935 (Vorjahr: 4.400) Pkw-Besitzumschreibungen. " das war ein schwacher April," bilanzierte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen.

Den KBA-Länderstatistiken zufolge wurden an der Weser 2.538 (Vorjahr: 2.874) Benziner und 1.318 (Vorjahr: 1.438) Diesel verkauft. Hinzu kamen 1 (Vorjahr: 4) Elektro- und 21 (Vorjahr: 20) Hybrid-Pkw sowie 56 (Vorjahr: 67) gasbetriebene gebrauchte Pkw.

Für das erste Jahresdrittel steht 2017 gegenüber 2016 den Angaben Kossmanns zufolge noch mit 0,8 Prozent im Plus. In absoluten Zahlen bedeutet dies: 16.919 Gebrauchtwagen haben von Januar bis April 2017 den Besitzer gewechselt. Dabei war die Nachfrage nach gebrauchten Benzinern mit 1,0 Prozent über dem Jahresniveau. Dies waren 10.969(Vorjahr: 10.861)Einheiten. Gebrauchte Diesel legten leich um 0,3 Prozent auf 5.614 (Vorjahr:5.590) Verkäufe zu. Minuszahlen gab es für gebrauchte Stromer mit fünf (Vorjahr: 5.590) Verkäufe zu. Minuszahlen gab es für gebrauchte Stromer mit fünf (Vorjahr:16) Umschreibungen. 77 (Vorjahr: 66) gebrauchte Hybrid- und 253 (Vorjahr: 245) gasbetriebene Pkw stehen der Vier-Monats-Bilanz.

Bremen wird kein Elektro-Land

Bremen. An der Weser bleibt die Elektro-Prämie ein Ladenhüter. Lediglich neun Anträge sind im April beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt worden. Insgesamt gibt es damit seit dem Start der Förderung im Juli des vergangenen Jahres 91 Förderungen.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister Kfz-Innung Bremen, sagte zur Monatsstatistik, der Elektromobilität fehlten unverändert die Kaufimpulse. Die Nachfrage nach Prämien teile sich hälftig auf Unternehmen und Privatpersonen auf. Es fehle die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand.

Für den bremischen Automarkt gebe es insgeamt 46 Prämien für reine Elektro-Fahrzeuge und 45 Hybrid-Automobile. Seit Jahresbeginn habe sich die Zahl der Prämien von 56 auf 91 gesteigert. Kossmann: "Bremen wird nach dem aktuellen Interesse zu urteilen, kein Elektro-Land". Bundesweit stünden in der Bafa-Zwischenbilanz 17.937 Elektro-Prämien, davon rund 300 für kommunale Einrichtungen und Körperschaften.

Seit Julie vergangenen Jahres gibt es die Förderung von Staat und Herstellern für Elektro- (4.000 Euro) und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (3.000 Euro).

Automarkt launisch im April

Bremen, 4. Mai 2017. Launisch war der Automarkt im April. Nach starken Zuwächsen im März schlug das Pendel in die Gegenrichtung aus. So wechselten im April rund 589.000 Pkw die Besitzer. Das waren 10,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von Januar bis April wurden über 2,44 Millionen Gebrauchtwagen vermarktet, ein Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Auch bei den Neuzulassungen gab es spürbare Zurückhaltung. Im April mehr als 29000 fabrikneue Pkw auf die Straße, 8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. In den ersten vier Monaten ergab sich ein kumuliert Zuwachs von 2,5 Prozent auf mehr als 1,135 Millionen Einheiten.

Der Anteil moderner Euro 6-Diesel an den Neuzulassungen betrug im April laut KBA 41,3 Prozent, im März waren es 40,6 Prozent gewesen. Im April 2016 hatte der Anteil noch 47 Prozent betragen. Einen Grund für den Rückgang sieht die KFZ-Innung Bremen in der Versicherung der Autofahrer durch die Diskussion um geplante Fahrverbote für Dieselfahrzeuge.

Bezogen auf den Straßenverkehr gebe es zahlreiche andere Möglichkeiten, als gleich alle Diesel außer Euro 6 auszusperren, so ein Innungssprecher. Grüne Welle und ein gleichmäßiger Verkehrsfluss könnten zu einer deutlichen Reduktion der Stickoxid-Emission beitragen. Außerdem würden die meisten Privatautos morgens ein paar Kilometer in die Stadt hinein und abends wieder hinausbewegt.

Ganz anders sei dies bei solchen Fahrzeugen, die permanent im Stadtverkehr bewegt würden, wie Busse, Taxis und Behördenfahrzeuge. Hier müsste man ansetzen und gezielte Anreize zur Umstellung solcher Fahrzeugflotten auf emissionsarme oder lokal emissionsfreie Antriebe geben, so der Sprecher. Derartige Maßnahmen zu fördern sei viel sinnvoller und effektiver, als mit undifferenzierten Verbotsregelungen Millionen von Fahrzeugbesitzern faktisch zu enteignen.

Starke Pluszahl für Diesel und Benziner

Bremen. Diesel und Benziner waren im März im bremischen Pkw-Markt stark nachgefragt. Insgesamt 2.635 (Vorjahr: 2.380) Neuzulassungen stünden in der Monatsbilanz. Dabei seien Benziner um 13,4 Prozent auf  1.288 und Diesel um 7,8 Prozent auf 1.265 Verkäufe gestiegen.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, die Dynamik der automobilen Konjunktur sei an der Weser ungebrochen. Die Branche freue sich vor allem über steigende Privat-Käufe. Dies zeige sich in Bremen besonders deutlich, denn der alte Fahrzeugbestand erfordere jetzt offensichtlich den Ersatzbedarf in den Neuwagen- und auch Gebrauchtwagenabteilungen des Automobilhandels.

Auch im März habe das Segment der Neuwagen mit alternativen Antrieben an der Weser lediglich kleine Impulse gezeigt. Zehn (Vorjahr: 8) Elektro-, 66 (Vorjahr: 60) Hybrid-Pkw und sechs (Vorjahr: 2) gasbetriebene Neuwagen weise die Statistik aus.

In der Quartalsbilanz liegt der Pkw-Markt an der Weser nach Kossmanns Angaben mit 9,8 Prozent im Plus. Allerdings resultiert diese Steigerung auf 6.166 (Vorjahr 5.618) Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zu anderen Ländermärkten, in denen der Diesel deutlich in die roten Zahlen gefahren sei, durch das Wachstum beider Antriebsarten. Um 10,5 Prozent habe der Benziner auf 3.008 Verkäufe zugelegt, während beim Diesel eine Steigerung von 8,3 Prozent auf 2.973 Neuzulassungen in der Drei-Monats-Bilanz stehe. Kossmann: "Bremen bleibt ein interessanter Diesel-Markt."

Gebrauchte wachsen zweistellig

Bremen. Überdurchschnittlich stark ist der Gebrauchtwagen-Markt an der Weser gewachsen. Im März stiegen die Verkäufe um 11,3 (Bund: 8,2) Prozent auf 4.971 (Vorjahr: 4.465) Gebrauchtwagen. Benziner und Diesel wuchsen gleichermaßen. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, der Automobilhandel sei zufrieden.

Laut KBA-Länderstatistik habe es 3.222 (Vorjahr: 2.844) Verkäufe von gebrauchten Benzin-Pkw und von 1.657 (Vorjahr: 1.517) Diesel-Pkw gegeben. Die Monatsbilanz werde durch einen (Vorjahr: 3) Elektro- und 23 ( Vorjahr: 19) Hybrid-Pkw sowie 68 (Vorjahr: 81) gasbetriebene Gebrauchtwagen vervollständigt.

Die zweistellig gewachsene Nachfrage im März habe die Quartalsbilanz ins Positive gedreht. Insgesamt 12.984 (Vorjahr: 12.379) Besitzumschreibungen stehen Kossmanns Angaben zufolge zu buche.  Dabei gebe es 8.431 (Vorjahr: 7.987) Benziner und 4.296 (Vorjahr: 4.152) Diesel sowie vier  (Vorjahr: 12) Elektro- sowie 56 (Vorjahr: 46) Hybrid-Pkw.

Der Markt werde trotz der "guten Zahlen im März" weiterhin von großer Unsicherheit  beherrscht. Die nächsten Wochen müssten zeigen, wohin "die Reise für Diesel-Pkw geht". Im Gebrauchtwagenmarkt spiele  die Möglihckeit der Nachrüstung von Euro 5 auf Euro 6 eine bedeutende Rolle.

Abgasmessung am Endrohr erkennt Fehler am Motor- und Abgassystem

Bremen, 13. April 2017. Mit der Einführung einer generellen Endrohrmessung in Verbindung mit angepassten Abgasgrenzwerten und einer OBD-Prüfung lässt sich latu der Innung des Kraftfahrzeugtechniker Handwerks Bremen sehr wohl feststellen, ob das Abgasreinigungssystem den Vorschriften entspricht. Das gelte auch für fehlerhafte bzw. minderwertige Katalysatoren. Damit widerspricht der Verband den gegenteiligen Behauptungen der DUH.

Die Agasuntersuchung habe die Aufgabe, Kraftfahrzeuge mit besonders hohen Emissionen einfach, schnell und für den Autofahrer kostengünstig aufzudecken, so ein Innungssprecher. Bei abweichenden Werten werde das Abgassystem durch die KFZ-Meisterbetriebe wieder in Stand gesetzt. Bevor auch eine Stickoxid-Messung Teil der AU werden könne, müssten zunächst sowohl ein praxisorientiertes Messverfahren als auch ein entsprechender Grenzwert festgestellt werden. Damit werde sich ein "Runder Tisch" beim Bundesverkehrsministerium unter Einbeziehung aller relevanten Fachorganisationen befassen.

Ab 2019 soll darüber hinaus die Partikelzahl von Dieselfahrzeugen am Endrohr gemessen werden. Mit seinen über 36 000 anerkannten AU-Betrieben sorgt das Kfz-Gewerbe für die flächendeckende Umsetzung dieser moderniserten Abgasuntersuchung. Jährlich werden bundesweit rund 24 Millionen Abgasuntersuchungen durchgeführt.

Automarkt in Frühlingslaune

Bremen, 4. April 2017. Der warme März brachte Zuwächse bei Gebrauchten und Neuwagen. Gegenüber dem Vorjahresmonat wechselten 725 000 Pkw die Besitzer, ein Anstieg um 8,2 Prozent. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden zirka 1 860 000 Gebrauchtwagen vermarktet, 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Besonderen Schwung hatte das Neuwagengeschäft. Im März kamen rund 360 000 fabrikneue Pkw auf die Straße, 11,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Quartalsvergleich ergibt sich ein kumulierter Zuwachs von 6,7 Prozent auf 845 000 Einheiten.

Die Zahl neu zugelassener, morderner Euro 6-Diesel ist im März laut KBA um 2,8 Prozent zurückgegangen. Laut dem ZDK wirkt sich die in weiten Teilen unsachliche Diskussion in der Öffentlichkeit verunsichernd auf die Verbraucher aus. Denn für das Einhalten der CO²-Grenzwerte ist der effiziente Dieselantrieb laut ZDK unverzichtbar. Hier seien klare Aussagen der Politik notwendig, die für Rechtssicherheit bei der Nutzung des nach der Immobilie höchsten Investitionsguts der Bürgerinnen und Bürger sorgen müssten.

Mit Waschwasser und Schwamm: Autoglas-Geschäft bringt Rendite

Bremen, 4. April 2017. Das Glasgeschäft gehört in die Kfz-Meisterbetriebe. Jeder Kundenkontakt lässt sich nutzen. Mit einfachen Mitteln - Waschwasser, Schwamm und Abzieher - und geringem Zeitaufwand ist die Frontscheibe an jedem Kundenfahrzeug schnell gesäubert und geprüft. "Bei Beschädigungen wird der Kunde zum Beispiel mit einem Aufkleber darauf aufmerksam gemacht", rät Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. "Ganz wichtig: Dieser Service  muss im Betrieb verankert und dauerhaft aktiv gelebt werden. "

Zum dritten Mal führt das Kfz-Gewerbe in diesem Jahr den "Autoglas-Monat Mai" durch. Ziel dieser Kampagne ist es, das Glasgeschäft in die Kfz-Meisterbetriebe zurück zu holen. "Wer das Autoglasgeschäft konsequent betreibt, wird sich am Ende des Tages über einen wichtigen Ertragsbringer freuen", betont Kossmann.

Die Innungsbetriebe haben die Möglichkeit, mit zahlreichen Werbemitteln ihre Kunden anzusprechen. Dazu gehört ein Flyer mit Glaspflaster zum Schutz der beschädigten Autoglasschreibe. Die Betriebe werden über Best-Practice-Beispiele für Autoglas-Aktion informiert. Und in den sozialen Medien läuft bundesweit ein Erklär-Video, mit dem die Autofahrer auf anschauliche Weise mit den Themen Autoglasreparatur und Scheibentausch vertraut gemacht werden. Die Werbemittel sind unter Kfz-Meister-Shop.de verfügbar. Dort sind auch Anzeigenvorlagen hinterlegt, die in diesem Jahr im April und Mai kostenlos heruntergeladen werden können. Der Betreiber kann sie mit Aktionsangebot, Adresse und Firmenlogo individuell gestalten. Der "Autoglas-Monat Mai" wird durch bundesweite Pressearbeit in Printmedien und im Hörfunk unterstützt. Tei der Kampagne sind auch die inzwischen bundesweit rund 600 Kfz-Meisterberiebe, die sich dem Projekt "Autoglas- Partner" angeschlossen haben.

Kräftiges Rot für gebrauchte Pkw

Bremen. Der Gebrauchtwagen-Markt an der Weser ist im Februar tief in die rotenZahlen gefahren. Minus 6,2 Prozent auf 3.987 (Vorjahr 4.249) Verkäufe seien ein unerwartet starker Rückgang, sagte Hans-Jörg Kossmann, Obermeister der KFZ-Innung Bremen, zu den neuen KBA-Länderzahlen.

Besonders die Nachfrage nach gebrauchten Benzinern sei um 7,9 Prozent eingebrochen. Dies seien 2.577 (Vorjahr: 2.798) Besitzumschreibungen. Mit einem im Vergleich moderaten Rückgang von 3,3 prozent stehe der Diesel in der Bilanz, die 1.333 (Vorjahr: 1.379) Besitzumschreibung ausweise.

Im Segment der gebrauchten Pkw mit alternativen Antrieben gebe es Stillstand. Ein (Vorjahr: 5) Elektro- und 16 (Vorjahr: 16) Hybrid-Pkw. seien umgeschrieben worden.

Hinzu kämen noch 60 (Vorjahr: 51) gasbetriebene Gebrauchtwagen.

In der Zwischenbilanz bleibt der Gebrauchtwagen- Markt an der Weser nach Kossmanns Angaben noch mit 1,3 Prozent oder 8.013 (Vorjahr: 7.914) Besitzumschreibungen im Plus. Bundesweit habe es Rückgänge in den ersten beiden Monaten von 1,1 Prozent gegeben.

KFZ-Gewerbe erlebt saisonübgliches Geschäft

Bremen, 21. März 2017. Einen saisonüblichen Geschäftsverlauf melden 56 Prozent der befragten Autohäuser und Kfz-Betriebe für das zu Ende gehende erste Quartal 2017. Das ergibt der aktuelle Geschäftsklimaindex des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK). Von den drei Geschäftsfeldern erzielt der Handel mit Gebrauchtwagen die besten Werte (61, 8 Prozent saisonüblich, 23,6 Prozent gut, 14,6 Prozent schlecht). Es folgt der Service (57,2 Prozent saisonübliche, jeweils 21,4 Prozent gute bzw. schlechte Werkstattauslastung) vor dem Neuwagengeschäft.

Das bewerten 48,9 Prozent der befragten Unternehmen als saisonüblich, 29,3 Prozent als gut und 21,8 Prozent als schlecht. Der Indexwert über alle drei Geschäftsbereiche liebt bei 97,2 Punkten und damit um einen Punkt höher als noch vor zwölf Monaten (96,2). Positiv sind die Erwartungen für das zweite Quartal. So rechnen 43,5 Prozent der Befragten mit einer besseren und 54,2 Prozent mit einer saisonüblichen und damit befriedigenden Geschäftslage im Vergleich zum ersten Quartal 2017. Dabei lieben Neu- und Gebrauchtwagengeschäft fast gleichauf, gefolgt vom Service. Der Index-Wert für die Erwartungen im zweiten Quartal über alle drei Geschäftsbereiche liegt bei 113,6 und damit um 1,8 Punkte über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Stabiler Markt für neue Pkw

Bremen. Der Pkw-Markt an der Weser hat dem negativen Trend im Bund getrotzt:

Plus 0,6 Prozent im Februar in einem um 2,6 Prozent negativen Markt zeugten von einer robusten Konjunktur. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, der Pkw-Markt an der Weser habe sich aber nicht den "Turbulenzen um die D-Frage" entziehen können.

Die Diesel-Neuzulassung seien im Februar um 4,4 Prozent auf 797 (Vorjahr: 834) Verkäufe zurückgegangen. Hingegen sei die Nachfrage nach Benzinern auf 889 (Vorjahr: 850) Zulassungen gestiegen. 63 neue PKW im Segment der alternativen Antriebe, davon sechs (Vorjahr: 1) Elektro- und 5 (Vorjahr: 50) Hybrid-Neuwagen, seien "ein magisches Resultat".

Die Branche schaue nun erwartungsvoll auf die März-Zahlen, denn der "traditionell stärkste Automat könne ein Rictungsanzeiger sein", sagte Kossmann mit Hinweis auf die anhaltenden Diesel-Kosten.

Umfrage: AutoBerufe schon in Grundschulen fördern

Bremen, 13. Februar. Jede zweite Familie findet, dass Kinder in der Grundschule mehr über technische Berufe erfahren sollen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Initiative "AutoBerufe - Mach Deinen Weg!" und das Grundschulprojekts BLINKA. Demnach wünschen sich 55 Prozent junger Eltern mehr Informationen zu Berufsoptionen im technischen Bereich. Über die Hälfte der befragten Eltern sieht in den AutoBerufen gute Zukunftschancen für ihre Kinder. Unter jungen Müttern liegt diese Zahl mit 57 Prozent höher als bei Vätern (51 Prozent).

Die Ergebnisse bestätigen das Programm BLINKA in seinen Bemühungen, Schüler der 3. und 4. Klasse mit projektorientierten Materialen und Mitmach-Aktionen für technische Themen und Berufsperspektiven zu begeistern. Dabei ist fals allen Elten (96 Prozent) wichtig, dass der naturwissenschaftlich-technische Unterricht in Grundschulen Mädchen und Jungen gleichermaßen anspricht. Sie wünschen sich, dass Lehrer Unterrichtsinhalte anschaulich und möglichst  praxisnah vermitteln.

Der ZDK hat das Grundschulprogramm über seine Nachwuchsinitiative "AutoBerufe - Mach Deinen Weg !" initiiert und setzt es gemeinsam mit dem Verlag für Kinder- und Jugendkommunikation jungvornweg um. Das Magazin BLINKA inklusive Lehrerhandreichung wird seit 2015 alle zwei Jahre an Grundschulen bundesweit kostenlos herausgegeben. Abgerundet wird das Programm durch digitales Unterrichtsmaterial auf der Website www.autoberufe.de/BLINKA. Zum Schuljahr 2017/2018 erscheint das neue BLINKA-Magazin.

Ab 1. Juli: Abgasmessung am Endrohr soll Pflicht werden

Bremen, 13. Februar 2017. Ab 1. Juli 2017 sol die verpflichtende Abgasmessung am Endrohr in Kombination mit der elektronischen OBD-Prüfung bei der Abgasuntersuchung (AU) wieder für alle Kraftfahrzeuge eingeführt werden. So steht es im Entwurf zur Änderung der AU-Richtline aus dem Bundesverkehrsministerium, der nun den zuständigen obersten Landesbehörden zur Anhörung weitergeleitet worden ist. Das bisher zweistufige Verfahren für Kraftfahrzeuge mit Erstzulassung ab 1.1.2006 soll damit wieder aufgehoben und in eine generelle Endrohrmessung mit OBD-Prüfung überführt werden.

"Die Einführung der verpflichtenden Endrohrmessung ist ein großer Erfolg intensiver Verbandsarbeit", lobte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski den Entwurf. "Sie dient dem aktiven Umweltschutz und gibt insbesondere den Autofahrern ein Stück mehr Sicherheit. Nur auf diese Weise lässt sich verlässlich ermitteln, welche Emission letztendlich hinten herauskommt. Das ist allein mit der bisher überwiegend durchgeführten elektronischen OBD-Prüfung nciht möglich." Der Richtlinienentwurf sieht außerdem die Verschärfung der Abgas-Grenzwerte vor. Ab 2019 soll darüber hinaus die Partikelanzahl von Dieselfahrzeugen am Endrohr gemessen werden. Mit seinen übe 36 000 anerkannten AU-Betrieben sorgt das Kfz-Gewerbe für die flächendeckende Umsetzung dieser modernisierten Abgasuntersuchung. Jährlich werden bundesweit rund 24 Millionen Abgasuntersuchungen durchgeführt.