Rot bei Verbrennern

Bremen. Zum vierten Mal infolge hat der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser "rote Zahlen"geschrieben. Minus 17,7 Prozent im Oktober entsprechen  3.916 (Vorjahr 4.756) Pkw-Besitzumschreibungen. "Rote Zahlen" gab es im Segment der Verbrenner, während alternative Antriebe und E-Pkw deutlich im "grünen Bereich" lagen. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen kommentierte die aktuellen KBA-Länderzahlen mit den Worten "wir bewegen uns in einem Teufelskreis", der von der Halbleiterkrise ausgelöst wird. Die Lage des Kfz-Gewerbes werde im letzten Quartal des Autojahres vor allem im Handel dramatischer. 2.384 (Vorjahr: 3.070) Benziner und 1.313 (Vorjahr: 1.546) Diesel weise die Monatsbilanz aus.

Dem gegenüber gebe es 219 (Vorjahr: 41) Alternative, davon 58 (Vorjahr:22) Elektro-Pkw. In diesem Segment dominiere der batteriebetriebene (BEV) Gebrauchtwagen. 27 (Vorjahr: 15) Stromer stünden in der Monatsbilanz für Oktober. Der Gebrauchtwagenmarkt in Bremen und Bremerhaven ist den Angaben Kossmanns zufolge mit 0,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau erstmals im Minus. Dies seien 42.141 Halterwechsel in einem Markt, der auch von höheren Preisen geprägt sei.

Gründe für die Preissteigerungen lägen zum einen in den Engpässen bei der Neuwagenproduktion aufgrund des Halbleitermangels. Die damit einhergehende  Verknappung des Neuwagenangebots befeuere die Nachfrage nach Gebrauchten, sagte Kossmann. Zum anderen gebe es noch immer eine hohe Nachfrage nach Gebrauchten aufgrund eines Nachholbedarfs in Folge der Corona-Lockdowns.

 

 

Lkw-Markt an der Weser ab Juni im Minus

Bremen. Der Neuzulassungsrückgang im Nutzfahrzeugmarkt an der Weser fiel im September mit minus 25,4 Prozent deutlich höher aus als im Vormonat. Es wurden 94 (Vorjahr: 126) Neufahrzeuge bilanziert. Der Lkw-Markt in Bremen und Bremerhaven ist seit Juni in einer Abwärtsspirale, die von der Halbleiterkrise ausgelöst wurde.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, warnte vor zu großem Optimismus, auf "bessere Tage" denn Industrie und Handel befürchteten eine "längere Durststrecke durch die Halbleiterkrise". Die Knappheit bei Chips und anderen wichtigen Zulieferteilen könnte zu einem weiter verringerten Absatzvolumen führen.

Im bisherigen Jahresverlauf sei der Nutzfahrzeugmarkt um 6,3 Prozent auf 993 (Vorjahr: 1.060) Neufahrzeuge gesunken. Die Branche befürchte, dass sich der Abwärtstrend fortsetze. Ein Lichtblick sei das Geschäft mit gebrauchten Nutzfahrzeugen, das nach neun Monaten mit 5,8 Prozent auf 2.001 Umschreibungen im Plus liege. Das September-Ergebnis könne mit plus 18,9 Prozent des Jahresergebnis stabilisieren.

Gebrauchte Pkw: Diesel bleiben im Plus

Bremen. Im Gebrauchtwagenmarkt an der Weser behält der Diesel nach einem schwachen September weiterhin seine starke Position im Plus. 2,8 Prozent plus im Zwischenergebnis sind für den Diesel bilanziert worden. Insgesamt blieb der Markt in Bremen und Bremerhaven mit 1,3 Prozent Steigerung in der Neun-Monats-Bilanz auf 38.225 (Vorjahr:37.720) Halterwechsel positiv. Der September habe "rote Zahlen" geschrieben. 7,5 Prozent minus wiese die Monatsbilanz aus.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen sagte, diese negative Entwicklung sei eine direkte Auswirkung der durch den Chip-Mangel ausgelösten Lieferprobleme bei neuen Pkw. Es fehlte der "gebrauchte Nachschub" vor allem von den Vermietern, aber auch von den Eigenzulassungen von Handel und Herstellern.

Der KBA-September-Länderstatistik zufolge seien 2.670 (Vorjahr: 2.988) Benziner (Vorjahr 1.562) Diese und 61 (Vorjahr: 19) elektrifizierte Gebrauchtwagen umgeschrieben worden. Reine batteriebetriebe Gebrauchte stünden mit 22 (Vorjahr: 7) Verkäufen in der Statistik.

Kossmann sagte, durch die unverändert hohe Nachfrage und das geringere Angebot bewege sich die Preisspirale nach oben. Davon sei nicht allein das Segment der jungen Gebrauchtwagen betroffen. Aus Kundensicht seien aber im Besonderen die ganz jungen Gebrauchtwagen eine attraktive und sofort verfügbare Alternative zum Neufahrzeug.

 

 

Steigende Nachfrage nach Elektro-Prämien

Bremen. Die Elektroprämie verbuchte eine steigende Nachfrage im September auf 259 (Vormonat: 236) Anträge. Dass die Elektromobilität auf der Fahrt nach vorn bleibt, zeige auch der "Sprung" mit plus 72,7 Prozent gegenüber dem September des Vorjahres. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zur aktuellen Länderstatistik, trotz Halbleiter-Krise zeige die E-Mobilität Pluszahlen auch bei den Pkw-Neuzulassungen. Insgesamt 4.482 Umweltboni seien nach Bremen und Bremerhaven geflossen. Die September-Bilanz des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) weise für Bremen und Bremerhaven 134 (Vormonat 125) Anträge für reine batteriebetriebene Fahrzeuge (BEV) aus. 125 (Vormonat: 111)Bonusanträge zielten auf Plug-in-Hybride(PHEV), die durch geplante gesetzliche Neuregelungen in der Diskussion seien.

Kossmann verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass das Bundeswirtschaftsministerium in einer neuen Förderrichtlinie vorgeschlagen habe, ab 1. Oktober 2022 Plug-In-Hybridfahrzeuge nur noch dann mit dem Umweltbonus zu fördern, wenn sie über eine rein elektrische Mindestreichweite von mindestens 60 (aktuell 40) Kilometern verfügen. Das bisher zusätzlich gültige Kriterium des maximalen CO2-Ausstoßes von 50g/km soll entfallen und bereits zum 1. Januar 2024 soll die Mindestreichweite auf 80 Kilometer erhöht werden. 

Gebrauchte Diesel weiterhin gefragt

Bremen. Eine positive Halbjahresbilanz und einen positiven Juni bilanzierte der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser. 4.841 (Vorjahr: 4.818) Pkw-Besitzumschreibungen meldete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) für den Juni, eine Steigerung um 0,5 Prozent. "Dem Markt fehlt Stabilität," sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen mit Hinweis auf das Plus von 15,6 Prozent gegenüber dem Vormonat Mai 2021.

Die Monatsbilanz zeige eine weiterhin starke Nachfrage nach gebrauchten Diesel-Pkw. 3,4 Prozent plus seien 1.732 (Vorjahr 1675) Halterwechsel. "Rot" hingegen habe der Benziner den Juni mit minus 4,4 Prozent auf 2.872 (Vorjahr: 3.004) Umschreibungen abgeschlossen. Im Segment der alternativen Antriebe habe es hohe Zuwächse gegeben. Plus 79,5 Prozent bei allen "Alternativen" auf 237 Verkäufe und plus 123,5 Prozent bei den E-Pkw. 38 E-Besitzumschreibungen hätten einen Anteil von 0,8 Prozent. Kossmann: "Elektro-Träume im Gebrauchtwagenmarkt wachsen noch nicht in den Himmel".

Alles auf Grün laute die Halbjahresbilanz mit Pluszahlen in allen Fahrzeugsegmenten. Insgesamt um 9,7 Prozent auf 25.445 Besitzumschreibungen sei der Markt gestiegen. Benziner bilanzierten 15.644 Halterwechsel und ein Plus von 7,2 Prozent. Diesel seien um 10,4 Prozent auf 8.808 Halterwechsel gestiegen.

Das Plus bei reinen batteriebetriebenen E-Pkw liege mit 59 Prozent auf 62 Verkäufen. Plug-in Hybride kletterten um 260 Prozent auf 126 Umschreibungen, gasbetriebene Gebrauchtwagen seien um 9,4 Prozent auf 302 Halterwechsel im Kaufinteresse gestiegen. Kossmann sagte abschließend, das Vorkrisen-Nivea des Jahres 2019 mit fas 50.000 Pkw-Besitzumschreibungen werde man erreichen können, weil eine Entspannung der Halbleiterkrise und damit die Lieferprobleme bei neuen Pkw vorerst nicht in Sicht seien. Junge Gebrauchte bleiben eine Alternative.

 

 

 

Gebrauchte wieder auf "Normal-Niveau"

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser hat in der Jahreszwischenbilanz das Niveau des "normal Autojahres 2019" erreicht. Auch der April zeigte sich dynamisch, obwohl der Vergleich mit dem Corona-Krisen-Monat 2020 nicht die "ganze Realität des Automobilmarktes widerspiegelt". 4.377 Pkw-Besitzumschreibungen sind eine Steigerung um 64,2 Prozent. Das Geschäft mit gebrauchten Pkw profitiere auch von der Halbleiter-Krise, die die Neuwagenproduktion stark belaste.

Dem KBA-Monatsbericht für Bremen und Bremerhaven zufolge waren alle Markt-Segmente im April auf "grün", sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen.  Gebrauchte Benziner bilanzierten eine Steigerung um 67,2 Prozent auf 2.746 Besitzumschreibungen. Diesel legten um 54 Prozent auf 1.486 Halterwechsel zu. Das Segment der alternativen Antriebe habe im April ein Plus von 150 Prozent auf 145 Verkäufe geschrieben. Davon seien zehn (Vorjahr: 1) Gebrauchte reine batteriebetriebene Pkw (BEV).

Die bisherige Jahresbilanz mit einem Plus von 15 Prozent auf 16.418 Besitzumschreibungen - im Jahr 2019 habe es 16.587 Halterwechsel gegeben - schüre die Hoffnung auf ein "Gebrauchtwagen-Jahr mit Perspektive". Speziell die jungen Gebrauchtwagen werden den Angaben von Kossmann aktuell besonders nachgefragt. Ein Grund dafür sei eine stark beeinträchtigte Verfügbarkeit von Neufahrzeugen. Wegen mangelnder Halbleiter-Zulieferungen drosselten derzeit zahlreiche Hersteller die Produktion.  Dies werde den Gebrauchtwagenmarkt weiter beleben.

Landespressekonferenz einmal anders

Die diesjährige Landespressekonferenz des Kfz-Gewerbe fand in diesem Jahr nicht wie gewohnt in den Räumen der Handwerkskammer Bremen statt, sonder online. In den Räumen des Authauses Koßmann stand Obermeister Hans Jörg Koßmann gemeinsam mit der Geschäftsführerin Anke Kuckertz der Presse Rede und Antwort.

Landespressekonferenz 2021

Zweistellige Verluste für gebrauchte Pkw

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser hat im Februar zwar unterdurchschnittliche Verluste hinnehmen müssen, mit 11,3 Prozent ist das Minus aber wieder zweistellig. 3.461 (Vorjahr: 3.901) Besitzumschreibungen weist die KBA-Länderstatistik aus. Das kumulative Minus von 14,3 Prozent zeige das Ausmaß der sich immer stärker verschärfenden Lage des Automobilhandels. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, das erneute Verbot zur Öffnung sei "der konjunkturelle Würgegriff" für den Automobilhandel.

Im Februar sind den Angaben Kossmanns zufolge 2.156 (Vorjahr:2.476) Benziner und 1.185 (Vorjahr: 1.340) gebrauchte Diesel umgeschrieben worden. Das Segment der alternativen Antriebe habe hingegen "stark auf kleinem Niveau zugelegt". 120 (Vorjahr: 84) Umschreibungen seien eine Steigerung von 42,9 Prozent bei einem Anteil an den Besitzumschreibungen in Bremen und Bremerhaven von 3,5 Prozent.

Kossmann verwies in diesem Zusammenhang auf den noch immer schwachen Gebrauchtwagenmarkt für E-Fahrzeuge, der im Februar 29 (Vorjahr: 12) Halterwechsel registriert habe. Finanzielle Förderungen analog der frü Neuwagen gewährten Umweltboni seien für Gebrauchtwagen komplizierter. Für einen einheitlichen Prozess sei jetzt die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) beauftragt worden, das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bei der Definition förderfähiger Gebrauchtfahrzeuge zu unterstützen. An einer Förderung Interessierte benötigen unter anderem ein "DAT-Gutachten", mit dem das Verfahren zur Förderung vereinfacht werden sollte.

Hohe Verluste für neue Benzin-Pkw

Bremen. Der Automobilhandel an der Weser musste auch im Februar seine Verkaufsräume geschlossen halten. Das Ergebnis: rote Zahlen. Mit minus 20,1 Prozent blieb auch der zweite Monat des neuen Corna-Jahres klar hinter den Vorjahreszahlen. Besonders hart traf es neue Benziner, die 50,9 Prozent auf noch 310 Verkäufe einbüßten. 1.098 (Vorjahr: 1375) Verkäufe weist die KBA-Monatsstatistik aus. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, "wie berfürchtet war der Beginn des neuen Autojahres ein kapitaler Fehlstart."

310 (Vorjahr: 631) neue Benziner und 358 (Vorjahr:458) Diesel seien eine Einbuße für die Verbrenner von rund 400 Neuzulassungen. Dem gegenüber stehe das Segment der alternativen Antriebe mit 430 (Vorjahr: 286) Neuzulassung, davon 214 (Vorjahr: 118) elektrifizierte neue Pkw (BEV und PHEV). Dies seien Zuwächse von 50,3 bzw. 81,4 Prozent. Corona bedingt hätte dieses Fahrzeugsegment aber deutlich abgebremste Steigerungen.

Die Perspektive des Automarktes in Bremen und Bremerhaven bleibe auch für März "im Würgegriff der Pandemie". Kurzfristig seien keine nachhaltigen Lockerungen zu erwarten, sagte Kossmann und erneuerte seinen Vorwurf der fehlenden Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.

 

 

Jahresstart mit hohen Verlusten

Bremen. Der Pkw-Markt an der Weser ist, wie berfürchtet, im Januar stark eingebrochen. Minus 30,9 Prozent sei eine "nahezu historische Tiefstmarke" reagierte der Obermeister der Kfz-Innung Bremen, Hans Jörg Kossmann auf die aktuelle KBA-Länderstatistik.

Benziner hätten 54,2 Prozent verloren, Diesel 43,4 Prozent. Das krisengeplagte Kfz-Gewerbe stehe mit dem Rücken an der Wand.

Die Monatsstatistik zeige die harten Auswirkungen des erneuten Lockdowns. 1.164 (Vorjahr:1.686) Pkw-Neuzulassungen, davon 349 (Vorjahr: 762) Benziner und 371 (Vorjahr: 656) Diesel weise die Monatsbilanz aus. 96 (Vorjahr: 31) reine batteriebetriebene Pkw (BEV) und 164 (Vorjahr: 63) Plug-in-Hybride (PHEV) zeigten die unverändert starke Nachfrage nach elektrifizierten Neuwagen.

Doch dieser Boom komme nicht aus heiterem Himmel, sondern werde mit großen Subventionen wie der Innovationsprämie sowie mit Rabatten seitens der Hersteller teuer erkauft. Mittlerweile mehren sich, wie Kossmann sagte, kritische Stimmen, die vor der Marktverzerrenden Lenkungswirkung der großzügigen Bezuschussungspolitik warnen.

Vor dem Hintergrund des andauernden Lockdowns forderte Kossmann die Politik auf, konkrete Öffnungsziele  für den Handel zu formulieren. Die krisengeplagte Branche könne nicht auf Inzidenz-Ziffern vertrauen, denn "der Sprung von 50 auf 35 plus" allein zeige eine politische Zielmarke. Autohäuser mit ihren anerkannt erfolgreichen Hygiene-Konzepten seien keine Treiber der Pandemie.

Gebrauchte Pkw legten stark zu

Bremen. Trotz Lockdown ab Mitte Dezember zeigte sich der bremische Gebrauchtwagenmarkt dynamisch.6,7 Przent plus auf 3.945 (Vorjahr: 3.698) Besitzumschreibungen waren ein überdurchschnittliches  Monatsergebnis, das eine große Aufholjagd im Autojahr 2020 erfolgreich abschloss. 50.638 (Vorjahr: 49.500) Verkäufe sind ein unerwartet gutes Jahresergebnis in einem Autojahr, das im Gebrauchtwagenmarktgeschäft "eine Berg- und Talfahrt ohne Beispiel "hinlegte, wie Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte.

Nach den starken Einbrüchen von März bis Mai, vor allem bedingt durch den ersten Lockdown,  habe sich der Gebrauchtwagenmarkt seit Juni mit zum Teil zweistelligen Wachstumsraten "gut erholt." Das Minus gegenüber dem Vorjahr habe im Mai kumuliert 12,8 Prozent betragen, bis Jahresende sie es deutlich auf 2,3 Prozent plus gestiegen.

Die Monatsbilanz des KBA im Dezember weise für Bremen und Bremerhaven positive Entwicklungen aus. 2.452 (Vorjahr: 2.314) Benziner und 1354 (Vo9rjahr 1.287) Diesel zeige die Monatsbilanz, die mit 133 (Vorjahr:96) Gebrauchten mit alternativen Antrieben ergänzt werde. Davon seien 28 (Vorjahr: 5) elektrifizierte (BEV und PHEV) Fahrzeuge. Komplettiert werde das Ergebnis durch 34 (Vorjahr: 40) gasbetriebene Gebrauchte.

Kossmann sagte, ein Grund für die schnellere Erholung des Gebrauchtwagenmarktes im Vorjahr liege in der teilweise beschränkten Lieferfähigtkeit von Neuwagen. In der Folge hätten sich viele Kaufinertessenten alternativ nach jungen Gebrauchtwagen umgesehen und seine fündig geworden. "Der Blick nach vorne ist jetzt durch die Betriebsschließungen bis Mitte Februar alles ander als zuversichtlich, " erklärte Kossmann abschließend. Die Branche brauch Öffnungsperspektive.

Sorgen um Zukunft im Automobilhandel

Bremen. Mit einem unerwarteten Zuwachs trotz Lockdown im Dezember hat der Neuwagenmarkt in Bremen und Bremerhaven ein "schweres Autojahr" abgeschlossen. Plus 5,9 Prozent auf 1.857 (Vorjahr: 1.754) Erstzulassungen im Dezember sei auf eine starke private Nachfrage zurückzuführen. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, dies sei ein "versöhnlicher Jahresabschluss". Das Autojahr, das Corona bedingt einen großen Rückgang um 16,5 Prozent habe bilanzieren müssen, habe die Branche "bis an die Grenzen gefordert".

Um rund 520 Prozent habe das Segment der lektrifizierten Pkw (BEV und PHEV) im Dezember auf 539 (Vorjahr: 87) Neuzulassungen, davon 202 (Vorjahr: 35) Batteriebetriebene Neuwagen (BEV) zugelegt. Starke Einbußen hätten neue Pkw mit Verbrennungsmotor im Dezember hinnehmen müssen. 633 (Vorjahr: 907) Benziner und 407 (Vorjahr: 588) Diesel stünden in der KBA-Monatsbilanz.

Die Jahresbilanz mit 17.607 (Vorjahr: 21.091) Neuzulassungen spiegele die beiden mehrwöchigen Lockdown-Phasen des vergangenen Jahres wider. Dies seien Verluste, von rund 3.500 Verkäufen. Kossmann sagte, dies entspreche dem durchschnittlichen zweimonatigen Verkaufsvolumen.

Verlierer seien die Verbrenner mit hohen zweistelligen Minuszahlen, auf der Gewinner-Straßen sei Dank der hohen Kaufhilfen von bis zu 9.000 Euro die Elektromobilität unterwegs. Stromer stehen den Anageben Kossmann zufolge mit 911 (Vorjahr: 380) Zulassungen in der Jahres-Statistik. Benziner hätten 36,4 Prozent, Diesel 24 Prozent eingebüßt. Dies entspreche 7.470 (Vorjahr: 11.746) Benziner und 5.366 (Vorjahr: 7.060) Diesel.

Mit Blick auf das umsatzstarke Frühjahrsgeschäft und die verlängerten Corona-Einschränkungen forderte Kossmann eine Öffnungsperspektive. Der Autohandel benötige dringend Liquidität. "Hilfe zur Selbsthilfe durch ein zügige Öffnung unter Auflage ist da der beste Weg für Unternehmen und damit auch für die Arbeitsplätze," sagte Kossmann abschließend.

Gestaffelte Boni - Interesse weiter hoch

Bremen. Gestaffelter Umweltbonus bei Leasing, große Resonanz für die staatliche Förderung: Das sind Elektro-News im November. Beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) sind für Bremen und Bremerhaven 207 (Vormonat: 184) Anträge für den Umweltbonus eingegangen. Auf deutliche Kritik hingegen stößt eine  Leasing-Neuregelung, wie Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung-Bremen, in diesem Zusammenhang sagte.

Die November-Bilanz für den Markt an der Weser weise 74 (Vormonat: 88) Boni für batterieelektrisch betriebene Neuwagen (BEV) aus. Hinzu kämen 133 (Vormonat: 96) Prämien für Plug-in-Hybride (PHEV). Seit Start der Förderung vor rund vier Jahren seien 1.922 Umweltboni an die Weser geflossen. Dies sei ein Landesanteil von 0,53 Prozent. Bremen und Bremerhaven registrierten einen hohen Anteil der Boni für Plug-in-Fahrzeuge. Dieser betrage 48,9 Prozent und liege rund zehn Prozentpunkte über dem Bundes-Wert.

Kossmann verwies auf die Anfang November erlassene Richtlinie zur Förderung für elektrifizierte Fahrzeuge bei Leasinglaufzeiten unter 24 Monaten. Dieser Umweltbonus werde bei reinen Elektro-Neuwagen, die unter 40.000 Euro Nettolistenpreis kosten und einer Leasingdauer zwischen sechs und elf Monaten, von bisher 6.000 Euro auf 1.500 Euro gekürzt. Dies sei ein Eingriff in die Angebotshoheit des Automobilhandels. Die Förderung müsse sich am Fahrzeug orientieren und nicht an der Art der Finanzierung, sagte Kossmann. Die reduzierten gestaffelten Fördersätze könnten das Interesse an Elektro-Fahrzeugen dämpfen, die im Leasing finanziert würden.

Gebrauchte Pkw: Goldener Oktober

Bremen. "Goldener Oktober" im Gebrauchtwagenmarkt an der Weser: Plus 17,7 Prozent auf 4.756 (Vorjahr: 4.040) Besitzumschreibungen weist die Länderstatistik des KBA aus. Auffällig war, dass gebrauchte Diesel und Benziner mit jeweils rund 17 Prozent plus in die Monatsstatistik eingingen. Kumulativ sei das Vorjahresniveau überschritten worden. "Das Segment der alternativen Antriebe spielt im Vergleich mit Neuzulassungen lediglich eine kleine Rolle, sagte Hans Jörg Kossmann Obermeister der Kfz-Innung Bremen.

Im Oktober seien insgesamt 139 (Vorjahr: 111) Gebrauchte mit alternativen Antrieben umgeschrieben worden, darunter 22 (Vorjahr: 9) Elektro-Pkw und Plug-in-Hybride. Gasbetriebene Gebrauchtwagen bilanzierten nach Kossmanns Angaben 41 (Vorjahr: 51) Besitzumschreibungen. 3070 (Vorjahr:2610) Benziner und 1.546 (Vorjahr: 1.319) Diesel weise die Statistik aus.

In der Jahreszwischenbilanz liege der Markt in Bremen und Bremerhaven mit 1,5 Prozent über dem Niveau des Autojahres 2019. Dies seien 42.476 (Vorjahr:41.846) Pkw-Halterwechsel. Sowohl Benziner mit 28.845 (Vorjahr: 27.191) Halterwechseln als auch Diesel mit 14.442 (Vorjahr: 13.615) Besitzumschreibungen lägen klar über den Vorjahresergebnissen.

Stabiler Pkw-Markt mit Rekorden für "Alternative"

Bremen. Der Pkw-Markt in Bremen und Bremerhaven war im Oktober stabil, Neuwagen mit alternativen Antrieben schrieben neue Rekorde. 1.642 (Vorjahr: 1.641) Neuzulassungen meldet das KBA. Das Segment der alternativen Antriebe wies mit 557 (Vorjahr: 225) neue Rekorde aus. Allein 307 (Vorjahr: 72) elektrifizierte Pkw stehen in der Monatsbilanz. Dennoch ist die Lage im Automobilhandel, vor allem mit Blick auf die Jahreszwischenbilanz, weiter angespannt, wie Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte.

Im Oktober sind, wie Kossmann berichtete, 589 (Vorjahr: 867) Benziner und 495 (Vorjahr:549) Diesel erstmals zugelassen worden. 107 (Vorjahr 17) reine batteriebetriebene und 200 (Vorjahr: 55) Plug-in-Hybride zeigen aufgrund der hohen Umweltboni eine Höhenflug. Insgesamt 443 (Vorjahr: 204) Hybride und 7 (Vorjahr: 4) gasbetriebene Neuwagen komplettieren die Monatsbilanz.

Das kumulative Ergebnis des Autojahres 2020 sei mit minus zwanzig Prozent auf 13.946 (Vorjahr: 17.438) Erstzulassungen tiefrot. Auffällig seien die hohen Einbußen bei Benzinern, die gegenüber dem Vorjahr 37,4 Prozent einbüßten. Dies seien noch 6.130 (Vorjahr: 9.795)Benziner-Neuzulassungen. Dem gegenüber seien die Elektro-Pkw auf 1.660 (Vorjahr: 541) Erstzulassungen gestiegen.

 

 

Bonus-Boom für Elektro-Fahrzeuge

Bremen. Ungebrochen ist der Bonus-Boom für Elektro-Fahrzeuge. Im Oktober stieg die Nachfrage nach dem staatlichen Fördergeld in Bremen und Bremerhaven um 22,7 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 184 Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Wie Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, zeige dieser "Run aufs Geld" die Wirkung des seit Juli 2020  geltenden hohen Umweltbonus.

Die Nachfrage nach der finanziellen Unterstützung von bis zu 9.000 Euro für reine batteriebetriebene Fahrzeuge sei im Oktober an der Weser auf 88 (Vormonat: 52) Anträge gestiegen. Der Umweltbonus in Höhe von bis 6.750 Euro für Plug-in-Hybride sei 96 (Vormonat: 98) mal gewährt worden. Insgesamt seien für Bremen und Bremerhaven 1.715 Kaufprämien seit dem Start der Förderung im Jahr 2016 geleistet worden. Dies entspreche einem  Landesanteil von 0,54 Prozent.

Kossmann sagte in diesem Zusammenhang, unverändert gebe es noch erhebliche Lieferzeiten für einzelne Modelle aus dem Segment der elektrifizierten Pkw. Das Lieferprogramm umfasse aktuell etwa 75 reine E-Modelle und rund 100 Hybrid-Fahrzeuge, die in Sachen Reichweite für den "täglichen Bedarf" aufgeholt hätten. Auch beim Thema Preis könnten durch den hohen Umweltbonus von bis zu 9.000 Euro einige Modelle mit Pkw mit Verbrennermotoren nun mithalten. Letzteres mache deutlich, dass der Staat weiterhin direkt in den Wettbewerb zulasten des Verbrennungsmotors eingreife.

 

 

Pkw-Bestand stabil: Alternative im Plus

Bremen. Im ersten Halbjahr 2020 sind die Kfraftfahrzeug-Bestände für alternative Antriebe mit Ausnahme von Gas in Bremen und Bremerhaven kräftig gewachsen. 10.135 (1. Januar: 8.685) derartige Fahrzeuge stehen im Segment der Alternativen. Plug-in-Hybride wuchsen laut KBA-Länderstatistik um 59,4 Prozent auf 945 Fahrzeuge, reine Elektro-Kfz steigerten den Bestand um 19,8 Prozent auf 1.042 Wagen. Hybride insgesamt verbuchten in den ersten sechs Monaten ein Plus von 26 Prozent auf 4.852 Fahrzeuge.

Der Kraftfahrzeug-Bestand insgesamt stieg, wie der Obermeister der Kfz-Innung Bremen, Hans Jörg Kossmann mitteilte, um 0,4 Prozent auf 340.718 Fahrzeuge. Der Pkw-Bestand blieb stabil mit 295.248 Fahrzeugen.

Verlierer der Bestandsstatistik für das erste Halbjahr 2020 waren gasbetriebene Fahrzeuge, die um 2,2 Prozent auf 3.296 Fahrzeuge einbüßten. In der Halbjahres-Bilanz für den Bestand meldeten Diesel ein Plus von 0,1 Prozent auf 113.434, Benziner blieben mit 217.799 nahezu stabil. Kossmann sagte, diese Bilanz sei auch ein Ergebnis eines von Corona verhagelten ersten Halbjahres mit dem Lockdown im Frühjahr. Verbrenner seien in absoluten Zahlen weiterhin in der Pole Position dieser Bilanz mit insgesamt 331.233 Kraftfahrzeugen, während Alternative prozentual auf niedrigem Niveau den Bestand auch weiterhin steigerten.

Markt für Gebrauchte bleibt dynamisch

Bremen. Der Markt für gebrauchte Pkw zeigte sich auch im September mit plus 13,9 Prozent auf 4.686 (Vorjahr: 4.115) Pkw-Besitzumschreibungen überdurchschnittlich gut erholt. Alle Fahrzeugsegmente schreiben grün, im Zwischenergebnis reduzierte sich das Minus auf nunmehr 0,2 Prozent. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, die dymische Nachfrage sollte auch im letzten Quartal des Autojahres 2020 stabil bleiben. "Vielleicht schaffen wir noch ein Plus in der Jahresbilanz," ergänzte Kossmann.

Die September-Bilanz weise den Daten der KBA-Länderstatistik zufolge 2.988 (Vorjahr: 2.704) Benziner und 1.562 (Vorjahr: 1.295) Diesel sowie 136 (Vorjahr: 116) Gebrauchte mit alternativen Antrieben, darunter sieben (Vorjahr: 3) Elektro-Pkw, aus. Zwölf (Vorjahr: 9) Plug-in-Hybride ergänzten das Segment der elektrifizierten Fahrzeuge. Verbrenner hielten einen Marktanteil im Gebrauchtwagenmarkt an der Weser von 97,1 Prozent bei gebrauchten Diesel-Pkw.

Kossmann zeigte sich "in einem schwierigen Auto-Markt" zuversichtlich, dass in den verbleibenden drei Monaten das Vorjahresergebnis von etwa 49.500 Besitzumschreibungen noch erreicht werde. Aktuell bilanziere der Markt 37.720 (Vorjahr: 37.806) Halterwechsel.

 

 

Neue Lkw stark im Minus - Gebrauchte verlieren leicht

Bremen. Der Nutzfahrzeugmarkt an der Weser ist in Folge der Corona-Krise in den ersten neun Monaten 2020 bei den Neuzulassungen stark eingebrochen. Nach den Länderstatistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wurden von Januar bis September 1.060 (Vorjahr: 1.456) Lastkraftwagen und Transporter neu zugelassen. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 27,2 Prozent.

Im Markt für gebrauchte Lastkraftwagen und Transporter sind die Spuren der Pandemie kaum zu sehen, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. Insgesamt seien 1.892 (Vorjahr: 1.940) Lkw gebraucht verkauft worden. Dies seien leichte Verluste von 2,5 Prozent.

Kossmann sagte, diese Entwicklungen überraschten nicht, denn im gewerblichen Güterverkeh sei die Fahrzeugauslastung allein im zweiten Quartal 2020 deutlich gesunken. Zugleich habe fast ein Viertel der Unternehmen seinen Fahrezeugbestand reduziert, habe der Branchenverband BGL gemeldet.

Umweltbonus weiter auf einem Rekordhoch

Bremen. Trotz kleinem Minus bleibt der Umweltbonus an der Weser auf Rekordhoch. 126 (Vormonat:128) Anträge für den Umweltbonus registrierte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) für den Monat August für Bremen und Bremerhaven. Damit sei der zweite Monat in Folge auf einem Rekordhoch für die Umweltprämie, die jetzt bis zu 9.000 Euro Fördergeld betrage, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen.

Im August seien 63 (Vormonat: 65) Prämien für rein batteriebetriebene Fahrzeuge (BEV) und wie im Vormonat 63 Fördergelder für Plug-in-Hybride (PHEV) beantragt worden. Insgesamt seien für den Markt an der Weser seit Beginn der Förderung 1.381 Umweltboni bewilligt worden.

Kossmann sagte abschließend, die Preise für Ladestrom lägen teilweise deutlich über den Durchschnittskosten für Haushaltsstrom. Deshalb wolle die Wettbewerbsbehörde jetzt bundesweit die Bereitstellung und Vermarktung der öffentlich zugänglichen Ladesäulen in einer Sektoruntersuchung unter die Lupe nehmen. Transparenz sei eine wichtige Voraussetzung im Wettbewerb der Ladesäulen-Anbieter. In Bremen und Bremerhaven gebe es aktuell den Angaben der Bundesnetzagentur zufolge 139 Ladesäulen.

Erstmals Plus bei den Pkw-Neuzulassungen

Bremen. Mit "einer unerwarteten zweistelligen Steigerung von 16,4 Prozent "zeigte die Verkaufsampel in den Autohäusern in Bremen und Bremerhaven erstmals in diesem Autojahr Grün! 1.969 (Vorjahr: 1.692) Pkw-Neuzulassungen im Juli sind, wie Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte "ein kleines Zeichen der Hoffnung". Dennoch werde man Corona-bedingt das Autojahr 2020 mit einem zweistelligen Minus abschließen, denn aktuell liege die Jahreszwischenbilanz 26,2 Prozent unter dem Vorjahr.

Den KBA-Länderzahlen zufolge war Juli "ein Monat der Alternativen", die um 162,6 Prozent auf 470 (Vorjahr: 179) Erstzulassungen zulegten. Dabei sei das Kaufinteresse für Elektro- und Plug-in-Hybrid-Pkw besonders stark gestiegen. Die Monatsbilanz weise 89 (Vorjahr: 32) Stromer und 143 (Vorjahr: 12) Plug-in-Hybride aus.

Kossmann sagte, die prozentualen Steigerungen bei den Alternativen dürften aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die absoluten Zahlen noch immer sehr gering seien. Der Elektro-Anteil an den Neuzulassungen habe im Juli bei 4,5 Prozent gelegen. Nahezu stabil sei die Nachfrage nach Verbrennern, Benziner und Diesel, im Juli verlaufen. Kossmann zufolge seien 914 (Vorjahr: 928) Benziner und 585 (Vorjahr: 585) Diesel erstmals zugelassen worden.

Die Branche freue sich, dass nach sehr schwachen Vormonaten mit hohen zweistelligen Einbußen sich die Neuwagen-Nachfrage im Juli spürbar erholt habe. Ob dies auch für die verbleibenden fünf Monate zutreffen werde, müsse abgewartet werden. Vor allem elektrifizierte Pkw hätten aufgrund des neuen hohen Umweltbonus eine starke Nachfrage.

Umweltbonus bleibt stabil

Bremen. Stabile Nachfrage für den Umweltbonus: Im Juni sind beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 54 (Vormonat: 53) Anträge auf finanzielle Förderung für Elektro-Fahrzeuge eingegangen. Im Jahr 2020 sind es 245 Prämien gewesen. Insgesamt bilanzierte das Bundesamt für Bremen und Bremerhaven 1.127 Förderungen seit dem Start der Aktion im Juni 2016.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zur Bafa-Bilanz, an der Weser sei das Interesse für Plug-in-Fahrzeuge mit 38 Prämien im Juni deutlich größer als für rein elektrisch betriebene Wagen mit 16 Prämien. Mit der erhöhten Förderung aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung von bis zu 6.000 Euro - zusätzlich gebe es bis zu 3.000 Euro von Herstellern - für Elektro-Fahrzeuge werde es jetzt einen Umweltbonus-Schub geben.

Eine große Rolle bei der mageren Bilanz der Elektromobilität spielten nach wie vor die bekannten Kaufbarrieren. 37 Prozent erachteten zum Beispiel einer aktuellen Umfrage zufolge die Lademöglichkeit weiterhin als unzureichend. Laut Bundesnetzagentur gebe es aktuell in Bremen und Bremerhaven 133 Ladesäulen.

Talfahrt im Pkw-Markt geht fast ungebremst weiter

Bremen. Die Talfahrt im Automarkt an der Weser geht nahezu ungebremmst weiter. Die Halbjahres-Bilanz im Pkw-Markt schließt mit einem Verlust von rund 3.500 Zulassungen ab. Dies sei ein Minus von 32,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 7.300 (Vorjahr: 10.868) Erstzulassungen weise die KBA-Länderstatistik aus. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sieht die Befürchtungen der Branche bestätigt. Wörtlich sagte er: "Dem Neuwagenmarkt fehlen die Impulse, die  der geringere Mehrwertsteuersatz nicht geben wird."

Besonders dramatisch sei die Nachfrage nach neuen Benzinern eingebrochen. 46,3 Prozent Rückgang im ersten Halbjahr, 43,4 Prozent Minus im Juni. Dies seien 587 (Vorjahr: 1.037) Erstzulassungen. Der Diesel schneide etwas besser auf der Talsohle mit minus 28,2 Prozent im Juni und minus 31,1 Prozent in der Halbjahres-Bilanz ab. Dies seien im Juni 433 (Vorjahr: 603) Diesel gewesen. Die Monatsbilanz Juni weise 1.311 (Vorjahr: 1.815) Neuzulassungen aus.

Eine positive Bilanz habe auf kleinem Niveau das Segment der Neuwagen mit alternativen Antrieben. Laut KBA-Länderstatistik seien 45 (Vorjahr:28) Elektro- und 243 (Vorjahr: 136) Hybride im Juni erstmals zugelassen worden, davon 111 (Vorjahr: 15) Plug-in-Hybride. Die Elektro-Quote liege bei 3,4 (Vorjahr: 1,5) Prozent.

Der dramatische Rückgang im Neuwagenverkauf sei auch im zweiten Halbjahr nicht aufzuholen. Selbst ein Aufwärtstrend werde den Einbruch aus der ersten Jahreshälfte nicht annähernd ausgleichen können. Diesen Trend werde indes die gesenkte Mehrwertsteuer nicht auslösen können. Bei der reduzierten Mehrwertsteuer sei zu berücksichtigen, dass der Tag der Lieferung entscheidend sei. In den kommenden Wochen und Monaten würden folglich auch Autos ausgeliefert, die im Vorfeld bestellt worden seien. Dies seien dann Mitnahmeeffekte, abe keine zusätzlichen Kaufimpulse.

Erste Signale der Erholung im Markt für Gebrauchte

Bremen. Erste Signale der Erholung im Mai im Gebrauchtwagenmarkt an der Weser. Mit einem Rückgang von lediglich 8,7 (Vormonat: 38,8) Prozent keimt im Markt für gebrauchte Pkw leichte Hoffnung. 4.099 (Vorjahr: 4.490) Besitzumgschreibungen seien zwar noch immer ein Verlust von nahezu 400 Verkäufen. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, dies sei "ein erster kleiner Lichtblick in der neuen Normalität des Automobilhandels". Die Mai-Monatsbilanz weise für nahezu alle Antriebsarten Rückgänge aus. 2.551 (Vorjahr: 2.886) Benziner, 1.431 (Vorjahr: 1.502) Diesel, 56 (Vorjahr: 58) gasbetriebene Gebrauchte und sieben (Vorjahr: 4) Elektro-Pkw stünden in der Bilanz. Die Nachfrage nach Hybriden sei im Mai mit 50 (Vorjahr: 53) stabil verlaufen.

Insgesamt seien in den ersten fünf Monaten des Jahres in Bremen und Bremerhaven 18.372 (Vorjahr: 21.077) Besitzumschreibungen registriert worden.

Kossmann: "Ein Verlust von rund 2.700 Besitzumschreibungen." Kossmann sagte in diesem Zusammenhang, die neue Prämie werde voraussichtlich deutliche Auswirkungen auf das Wertniveau von gebrauchten E-Fahrzeugen zeigen. Wenn für ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug nun ein Umweltbonus von 9.000 Euro mitgenommen werden könnte, bleibe das nicht von Wertverlust für den Bestand der gebrauchten Stromer. Dies habe auch die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) ermittelt.

 

 

Pkw-Markt: Weniger als 1.000 Neuzulassungen

Bremen. Wieder weniger als 1.000 Neuzulassungen: Keine Erholung auf auf dem Automarkt an der Weser, denn im Mai sind die Pkw-Neuzulassungen um 49,7 Prozent auf 978 Verkäufe gesunken. Dass jetzt etwas Zuversicht im Automarkt entsteht, sei dem verabschiedeten Konjunkturpaket zu verdanken, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. "Nun könne der Kunde wieder kaufen, ohne Angst haben zu müssen, sich einen staatlichen Zuschuss entgehen zu lassen."

Die Enttäuschung im Automobilhandel über das Nein zu einer Kaufprämie für Verbrenner sei schon deshalb groß, weil der automobile Elektro-Markt in diesem Jahr nicht die für einen Aufschwung erforderlichen  Volumina liefern könne. Die aktuellen Einbußen im laufenden Jahr könnte nicht aufgeholt werden.

Die KBA-Monatsbilanz für den Monat Mai zeige für Diesel und Benziner Minuszahlen. 470 (Vorjahr: 1.084) Benziner und 327 (Vorjahr: 17) gasbetriebene Neuwagen.

Das Jahreszwischenergebnis weise Einbußen von 33,8 Prozent auf 5.989 (Vorjahr: 9.053) Erstzulassungen aus. Die Perspektiven seien, wie Kossmann sagte, indes nicht rosig, weil der Auftragseingang aus dem Inland im Mai weiter massiv unter das Vorjahresniveau gesunken sei (- 46 Prozen). In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres seien 34 Prozent weiniger Aufträge aus dem Inland eingegangen.

 

 

Elektro-Prämie

Bremen. Nach dem Minus von 50 Prozent im April ist das Interesse für den Umweltbonus im Kauf von Elektro-Fahrzeuge gestiegen. Die Anzahl der Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) klettere für Bremen und Bremerhaven auf 53 (Vormonat: 35). Das Warten auf den "großen Bonus hat offensichtlich ein Ende".

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, erinnerte daran, dass die Kaufprämie im Juni 2016 zur Förderung des Elektroauto-Verkaufs mit einem Bonus von 2.000 Euro  eingeführt worden sei. Später sei diese Förderung auf bis zu 3.000 Euro erhöht worden. Im Rahmen des Konjunkturpaketes gegen die Corona-Folgen werde nun der staatliche Zuschuss auf bis zu 6.000 Euro steigen.

Kossmann sagte, "diese Dimension der Prämie macht die Wettbewerbsverzerrungen noch deutlicher". Bekanntlich haben sich die Politik mit dem Konjunkturpaket gegen einen Bonus für saubere Verbrenner entschieden. Dies greife massiv in den Wettbewerb ein und fördere einseitig einen kleinen Teilmarkt. Einerseits seien infrastrukturelle  Voraussetzungen für die Elektromobilität noch ncht ausreichend erfüllt, andererseits fehle es an Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb im notwendigen Angebot, sagte Kossmann. Viele Automobilhersteller könnten große Stückzahlen dieser Fahrzeuge gar nicht schnell liefern. Dies werde sich auch auf das Interesse für den Umweltbonus auswirken. Die mit dem Konjukturpaket gewollt Impulse im Automarkt verpufften.

Im Mai seien an der Weser die finanziellen Förderungen für 16 (Vormonat: 21) reine Batterie-Fahrzeuge und 37 (Vormonat: 14) Plug-in-Hybride genehmigt worden. Insgesamt seien seit Start der Förderung bisher 1.073 Umweltboni für Bremen und Bremerhaven ausgezahlt worden. Durchschnittlich seien dies rund 23 Prämien im Monat seit Beginn der Förderung vor vier Jahren.

 

 

Neue Motorräder auf Überholspur

Bremen. Entgegen der allgemeinen konjunkturell schwierigen Lage hat das Geschäft mit neuen Motorrädern an der Weser stark zugenommen. Plus 12,3 Prozent in den ersten vier Monaten seien ein unerwartetes Ergebnis, sagte Hans-Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. 364 (Vorjahr: 324) Neuzulassungen stünden in der Zwischenbilanz. Gebrauchte Zweiräder hingegen hätten Einbußen hinnehmen müssen.

Nach Zahlen des KBA seien in den ersten vier Monaten 656 (Vorjahr: 702) gebrauchte Krafträder und -roller verkauft worden. Dies seien Einbußen von 6,6 Prozent. Insgesamt seien 1.020 (Vorjahr: 1026) neue gebrauchte Zweiräder verkauf worden.

Für das Jahresende zeichne sich neben den konjunkturell schweren Zeiten eine weitere Schwierigkeit ab. Ab 1. Januar 2021 nämlich dürften Motorräder mit der Euro-4-Homologation nicht mehr zugelassen werden. Kossmann forderte schon jetzt einen Ausweg, der die Lage der Motorradhändler in Bremen und Bremerhaven nicht noch weiter verschärfe. Tageszulassungen vor dem Jahresende seien keine Lösung. Er plädierte für eine zwölfmonatige Terminverschiebung.

Gebrauchter Pkw: Markt im Keller

Bremen. Nach dem bereits stark rückläufigen März-Ergebnis war die Zahl der Pkw-Besitzumschreibungen auch im April massiv unter Druck. 2.665 Halterwechsel seien zwar ein unterdurchschnittliches Minus von 38,8 Prozent für den Automarkt an der Weser, sie zeigten dennoch die starken Verluste. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken, der Markt liege im Keller.

Benziner und Diesel seien gleichermaßen stark von den großen Einbußen betroffen. Die Monatsbilanz weise 1.642 (Vorjahr: 2.806) Benziner- und 965 (Vorjahr: 1.431) Diesel-Verkäufe im Gebrauchtwagenmarkt aus. Die Rückgänge im Segment der Gebrauchtwagen mit alternativen Antrieben seien deutlich höher. Sie betrügen 49,6 Prozent. Dies seien 58 (Vorjahr:115) Umschreibungen.

14.273 Halterwechsel nach vier Monaten bedeuteten einen Rückgang von 13,9 Prozent im Vergleich zum "normalen Vorjahr". Januar und Februar seien aber expansive Monate für das Gebrauchtwagengeschäft gewesen.

Laut einer Auswertung einer Gebrauchtwagenbörse legten inzwischen auch die Preise den Rückwertsgang ein. Diese Entwicklung könnte allerdings nur der Auftakt sein, sagte Kossmann mit Hinweis auf ein anhaltend schwaches Kaufinteresse. Der Automarkt benötige Impulse, die auch gebrauchte Pkw erfassten.

Pkw-Verkäufe stürzen um zwei Drittel ein

Bremen. Alle Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Um fast zwei Drittel ist der Pkw-Verkauf in Bremen und Bremerhaven im April eingebrochen. Die Länderstatistik des KBA meldete 686 Pkw-Neuzulassungen. Im Jahr zuvor waren 1.937 neue Pkw verkauft worden. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, die Einbußen von 64,6 Prozent zeigten eindrucksvoll die dramatische Lage des Automobilhandels.

Bereits in der zweiten Märzhälfte sei mit der Schließung des Handels der Verkauf in den Autohäusern an der Weser massiv zurückgegangen. Weil die KBA keine März-Zahlen veröffentlichen konnte, gehe die Innung bei der bisherigen Jahresbilanz von Schätzungen aus. Der Rückgang in den ersten vier Monaten des krisengeschüttelten Autojahres 2020 betrage an der Weser rund ein Drittel.

Kossmann forderte die Bundesregierung auf, eine schnelle Entscheidung zu treffen. Mit jedem Tag steige die Kaufzurückhaltung in der Erwartung von Prämien. Die Innung plädiere für eine technologieoffene Kaufprämie. Diese finanzielle Förderung müsse rückwirkend ab dem Ende des Lockdowns gelten und saubere Diesel und Benziner der aktuellen Schadstoffnormen Euro 6d-Temp und Euro 6d sowie junge Gebrauchtfahrzeuge einbeziehen. Kossmann wörtlich: "Wir brauchen jetzt ein Signal, in welche Richtung es geht. Die Lage ist ernst."

 

 

Starke Minuszahlen für Elektro-Prämie

Bremen. Hohe Minuszahlen durch die Corona-Krise für den Umweltbonus beim Kauf eines Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeugs im April in Bremen und Bremerhaven. Um nahezu 50 Prozent sank das Antragsvolumen. Aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zufolge gingen im vergangenen Monat 35 (Vormonat: 65) neue Anträge ein.

Die hohe Zahl im März ist, wie der Obermeister der Kfz-Innung Bremen, Hans Jörg Kossmann auf die kurz zuvor erfolgte Erhöhung der Kaufprämie zurückzuführen. Sie betrage aktuell bis zu 6.000 Euro. Die seinerzeit bereits spürbaren Auswirkungen der Corona-Krise seien durch den neuen, hohen Kaufbonus überdeckt worden.

In der April-Statistik spiegele sich die Krise voll wieder, ergänzte Kossmann. Der Umweltbonus könne bekanntlich nur für zugelassene Fahrzeuge beantragt werden. Von Mitte März bis Ende April sei der Verkauf im Autohaus untersagt gewesen. Viele Zulassungsstellen hätten zudem ihren Betrieb eingestellt. Hinzu komme nach Kossmanns Angaben, dass Autokäufer mit Blick auf kommende zusätzliche Kaufprämien in der Corona-Krise zurückhaltend verhalten.

Im April seien die finanziellen Förderungen für 21 (Vormonat:30) reine Batterie-Fahrzeuge und 14 (Vormonat: 35) Plug-in-Hybride genehmigt worden. Insgesamt seien seit Start der Förderung bisher 1.020 Umweltboni für den Markt an der Weser ausgezahlt worden.

 

 

Kräftiges Plus für gebrauchte Diesel

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt war im Februar in Bremen und Bremerhaven noch auf Expansionskurs. Vor allem das zweistellige Plus für gebrauchte Diesel ist auffällig. 3.901 (Vorjahr: 3.774) Pkw-Besitzumschreibungen sind ein Plus von 3,4 Prozent. Die Zwei-Monats-Bilanz weist eine Steigerung von 4,1 Prozent auf 8.291 Verkäufe aus. "Wir sind mit diesem Geschäftsbereich noch zufrieden, nachdem die Nachfrage nach neuen Pkw deutlich eingebrochen ist," sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen.

Der Monat März werde aber zeigen, wie die Auswirkungen der Corona-Pandemie mt Schließungen im Automobilhandel den Gebrauchtwagenmarkt beeinflussten. Die Branche, sagte Kossmann, rechne mit deutlichen Einbußen.

Den KBA-Februar-Statistiken zufolge seien 2.476 (Vorjahr: 2.510) Benziner weniger und 1.340 (Vorjahr: 1.188) Diesel umgeschrieben worden. Die Steierung beim Diesel betrage 12,8 Prozent. Insgesamt 84 (Vorjahr: 76) gebraucht Pkw mit alternativen Antrieben hätten den Halter gewechselt, darunter 9 (Vorjahr: 5) Elektro- und 3 (Vorjahr: 6) Plug-in-Hybrid-Pkw. Rückläufig seien die Verkäufe von gasbetriebenen Gebrauchtwagen mit 34 (Vorjahr: 44) Halterwechseln.

Kossmann sagte abschließend, die aktuelle Lage "wirft alle Prognosen für das Autojahr 2020 über den Haufen." Es sei jetzt überlebenswichtig, digitale Angebote noch weiter auszubauen und abei alle Möglichkeiten zu nutzen. Der Verband stehe in engem Austausch mit den Online-Fahrzeugbörsen. Dies gelte sowohl für das Geschäft mit gebrauchten als auch mit neuen Pkw.

 

 

Starke Einbußen im Automarkt

Bremen. Starke Einbußen im bremischen Neuwagenmarkt im Februar. 1.375 (Vorjahr: 1.629) Pkw-Neuzulassungen sind ein überdurchschnittlich hoher Rückgang von 15,6 Prozent. Vor allem Benziner büßten kräftig um 30,1 Prozent ein, während Elektro-Pkw um 58,1 Prozent zulegten. Sorge mache sich breit, wie Hans Jörg Kossmann Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, dass der konjunkturelle Abstieg durch erste Konsequenzen der Corona-Krise verstärkt werde.

Die schwache Februar-Bilanz habe zwei Gründe: Zum einen fehle bei  den Privaten das Kaufinteresse und die gewerblichen Käufer machten nach dem Höhenflug des Vorjahres noch eine Pause. 631 (Vorjahr: 903) Benziner  und 458 (Vorjahr: 583) Diesel stünden in der Monatsbilanz.

Das Segment der alternativen Antriebe setzt den Angaben Kossmanns zufolge den Wachstumskurs mit einer Steigerung von 100 Prozent auf 286 Verkäufe, davon 49 (Vorjahr: 31) Elektro- und 237 (Vorjahr: 105) Hybrid-Pkw, fort. Im Februar seien keine gasbetriebenen Neuwagen verkauft worden.

 

 

Pkw-Bestand: Ein Drittel hat Euro 6

Bremen. Der unterdurchschnittlich um 0,7 Prozent auf 294.547 gestiegene Pkw-Bestand in Bremen und Bremerhaven ist im vergangenen Jahr deutlich sauberer geworden. Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes zufolge stieg die Anzahl von Pkw der Emissionsklasse Euro 6 um knapp 25 Prozent auf rund 95.000. Dies sei rund ein Drittel des bremischen Pkw-Bestandes.

Außerdem fahren bereits 21.500 Pkw auf den Straßen, die die besonders anspruchsvolle Euro-6d-temp-Norm erfüllen, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. Im vergangenen Jahr seien 14.700 Pkw mit Euro 5 oder schlechter aus dem Bestand verschwunden.

Die wirksame Bestandserneuerung mit sauberen Fahrzeugen trage entscheidend zur positiven Entwicklung der Luftqualität bei. Das belegten auch die Zahlen des Umweltbundesamtes zur Einhaltung von Luftschadstoffgrenzwerten in deutschen Städten, sagte Kossmann.

Der Fahrzeugbestand insgesamt sei auf 339.374 Fahrzeuge, davon 18.665 Nutzfahrzeuge und 20.168 Krafträder und - roller, gestiegen. Statistisch betrachtet gebe es an der Weser im Bestand einen Anteil von 0,3 Prozent Elektrofahrzeuge, als etwa 900.

 

 

Umweltbonus - Warten auf mehr Geld

Bremen.  Der am 18. Februar in Kraft getretene höhere Umweltbonus für den Kauf von Elektro-Fahrzeugen hat im Februar erwartungsgemäß zu einem deutlich geringeren Interesse an der Kaufprämie geführt. 38 (Vormonat.: 53) Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BFA) wurden registriert. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, nun müsse abgewartet werden, ob die Elektromobilität Fahrt aufnehme und das Interesse für den Bonus steige.

Die jetzt bis auf 6.000 Euro gestiegene finanzielle Förderung werde für Elektro-Fahrzeuge gewährt, die nach dem 5. November 2019 zugelassen worden seien. Die Neuregelung habe ein Abwarten ausgelöst, denn im Idealfall gebe es jetzt für den Autokauf 50 Protzent höhere Fördergelder. Bisher seien maximal 4.000 Euro Bonus geleistet worden. Nach Bremen und Bremerhaven seien bisher 920 Anträge, davon 555 für reine batteriebetriebene Fahrzeuge geflossen.

Der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge sie um fünf Jahre bis Ende 2025 verlängert und außerdem erhöht worden. Bei einem Nettolistenpreis von weniger als 40.000 Euro erhielten batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) insgesamt 6.000 Euro und Plug-In-Hybride (PHEV) 4.500 Euro.

Bei einem Nettolistenpreis von mehr bis zu 65.000 Euro bekämen BEV 5.000 Euro und PHEV 3.750 Euro Prämie. Der Umweltbonus könne erstmals auch für junge gebrauchte E-Fahrzeuge unter bestimmten Voraussetzungen beantragt werden.

Das Kfz-Gewerbe verstumme indes nicht mit der Kritik an diesen finanziellen Förderungen. Subventionen seien nicht die Lösung für innovative Schritte für eine klimafreundliche Mobilitätswende, sondern ein Eingriff  in den Markt zulasten anderer  "sauberer Fahrzeuge", sagte Kossmann. Die Kfz-Innung Bremen plädiere für eine technologieoffene Regelung.

Weser-Report 8. März 2020

Nachruf Manfred Woltmann

Zeweistelliges Plus für gebrauchte Diesel

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser ist gut ins neue Autojahr gestartet. 4,8 Prozent plus auf 4.390 (Vorjahr:4.188) Pkw-Besitzumschreibungen steht in der Monatsbilanz Januar. Auffällig dabei ist ein zweistelliges Wachstum für Diesel-Pkw. Die Diesel-Quote stieg von 30,7 auf 33,2 Prozent, sagte Hans Jörg Kossmann, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, zu den aktuellen KBA-Länderzahlen.

Insgesamt sind den Angaben Kossmanns zufolge 2.809 (Vorjahr: 2.788) Benziner und 1.458 (Vorjahr:1.286) Diesel sowie 122 Gebrauchte mit alternativen Antrieben umgeschrieben worden. Zwölf (Vorjahr: 3) Elektro- und 52 (Vorjahr: 35) Hybrid-Pkw zeigen eine "vorsichtige Tendenz nach oben". Ob und wie sich der neue erstmals für junge Gebrauchtwagen geltende Umweltbonus auswirke, müsse abgewartet werden, sagte Kossmann.

Das Monatsergebnis Januar im bremischen Gebrauchtwagenmarkt werde mit 58 (Vorjahr: 76) gasbetriebene Gebrauchtwagen komplettiert.

 

 

Diesel im Plus - Benziner im Minus

Bremen. Diesel im Plus, Benziner im Minus. So ist der bremische Automarkt ins neue Jahr gestartet. Elektro- und Hybrid-Pkw legten zu und gasbetriebene Pkw erlebten starke Einbußen. "Für einige Segmente gab es herbe Verluste,"sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen zu der KBA-Länderstatistik.

Auffällig sei das Minus von 15 Prozent beim Benziner, der noch 762 (Vorjahr: 896) Neuzulassungen erreicht habe. 656 (Vorjahr: 596) Verkäufe seien beim Diesel ein überraschendes Ergebnis mit 10,1 Prozent Steigerung.

Auf der Gewinnerstraße im Januar fuhren nach Darstellung Kossmanns Elektro- und Hybrid-Pkw, die prozentual stark zugelegt hätten. Dies seien 31 (Vorjahr 23) Stromer und 233 (Vorjahr: 98) Hybrid-Neuzulassungen. Drei (Vorjahr: 18) gasbetriebene Neuwagen weise die KBA-Statistik weiter aus.

Dass das Jahr 2020 ein schwieriges Jahr für die Automobilwirtschaft werde, zeige der Auftragseingang, der im Januar nach VDA-Angaben um knapp 17 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen habe.

 

 

 

Interesse für die E-Prämie steigt

Bremen. Der Jahresabschluss für die Elektroprämie war im bremischen Automarkt durchaus versöhnlich, die Jahresbilianz indes enttäuschend. 46 (Vormonat: 23) Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) im Dezember lassen für das neue Autojahr 2020 hoffen. "Die Fördertöpfe sind noch immer gut gefüllt.," teilte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, mit dem Hinweis mit, dass seit dem Start der Förderung im Juni 2016 insgesamt drei Millionen Euro an die Weser geflossen seien.

Für Bremen habe es seit dem Start der Förderung im Juni 2016 insgesamt 829 Anträge für reine Batterie und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge sowie Wasserstoffbetriebene gegeben. Für das Autojahr 2019 bilanziere man für Bremen und Bramerhaven isngesamt 397 Prämien mit 1,54 Millionen Euor Fördergeld. Kossmann:"Wir haben ein größeres Interesse für diese finazielle Unterstützung der Elektromobilität erwartet. Der Fördertopf ist noch halb voll."

Die beim Klimagipfel im Vorjahr beschlossene höhere Förderung, für Stromer bis 6.000 Euro, sei noch immer nicht durch "den administrativen Trichter." Gemeinsam mit den verschärften Grenzwerten im Flottengeschäft ab 2021 werde der hohe Umweltbonus der Elektromobilität eine Schub geben können. Kossmann sagte, bei allen Klimadiskussionen bleibe das Kfz-Gewerbe bei seiner Position, das die einseitige Förderung einer Antriebsart marktpolitisch falsch sei. Die beste Klimabilanz habe beispielsweise der Gas -Antrieb mit Biomethan.

 

 

Gebrauchte Pkw

Bremen. Der Endspurt im Autojahr 2019 für gebrauchte Pkw ist im Vergleich zu den Pkw-Neuzulassungen an der Weser höchst unterschiedlich: Diesel im Plus, Benziner im Minus. Insgesamt habe es einen leichten Rückgang gegeben. Minus 0,3 Prozent im November auf 3.956 (Vorjahr: 3.968) Besitzumgschreibungen"sind eine stabile Entwicklung". Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen", kommentierte die aktuellen KBA-Länderstatistiken mit den Worten: "Das Kaufinteresse im Autojahr 2019 geht Richtung Neuwagen."

Auffällig sei, dass gebrauchte Diesel um 10,5 Prozent auf 1.292 (Vorjahr: 1.169) Halterwechsel zugelegt hätten. Im Vergleich sei für Benziner das Kaufinteresse gesunken. 2.571 (Vorjahr: 2.703) Benziner seien umgeschrieben worden. Hinzu kämen in der Vorvember-Bilanz 93 (Vorjahr: 96) Gebrauchte mit alternativen Antrieben.

Die bisherige Jahresbilanz für die Pkw-Besitzumschreibungen weise einen Rückgang um 0,6 Prozent auf 45.802 Halterwechsel aus. Der Jahresabschluss im Dezember lasse "keine großen Sprünge erwarten." Kossmann sagte, die Branche gegeh von einem Ergebnis auf dem 2018er Niveau mit unter 50.000 Besitzumschreibungen aus.

 

 

 

Natürlich einen Diesel kaufen

Batterie ist eine der Pannenursachen

Bremen. Streikende Autobatterien zählen in den Wintermonaten zu den häufigsten Pannenursachen. Ein Grund dafür ist, dass die Autobatterie im Winter besonders stark beansprucht wird. Die Auto-Experten der Kfz-Innung empfehlen daher Vorsorge. Die Spannung der Batterie zu messen und einen fachmännischen Blick auf das "Kraftwerk" zu richten, sei auch in einem milden Winter die beste Vorbereitung. Im Kfz-Meisterbetrieb werde Hilfe angeboten.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen sagte, springe ein Auto wegen einer schwachen Batterie in den frühen Morgenstunden nicht an, könne man ein anderes Fahrzeug mit seiner starken Batterie Pannenhilfe geben. Bei der Starthilfe sei es jedoch wichtig, die richtige Reihenfolge bei Verbinden der Batterie zu beachten.

Der Tipp der Innung: Zuerst das rote Starthilfekabel an den Pluspol der entladenen Batterie klemmen, dann mit Plus am Spenderauto verbinden. Das schwarze Kabel an den Minuspol des Helfers anschließen. Danach das freie Ende des Kabels an eine blanke Stelle des Pannenwagens klemmen, beispielsweise Motorblock (Bordbuch beachten). Motor des helfenden Fahrzeugs starten, dann den anderen Motor starten. Abnehmen des Starterkabel in der umgekehrten Reihenfolge.

Das Anschleppen oder Anschieben eines Autos funktioniere nur, wenn die Batterie noch eine Restspannung habe. Und: Es funktioniere nur bei Schaltgetriebe.

 

 

 

Elektro-Prämie mit geringer Nachfrage

Bremen. Das Interesse an der finanziellen Förderung der Elektromobilität ist weiter gesunken. 23 (Vormonat: 30) Anträge für den Umweltbonus beim Kauf eines Stromers oder Plug-in-Hybrids sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen. Parallel büßte auch der Verkauf von Elektroautos ein. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, führt als Grund die "Hängepartie um die höhere Förderung" an.

Insgesamt sind den Angaben Kossmanns zufolge jetzt nach Bremen und Bremerhaven 783 Förderungen gegangen, davon 496 für reine Batterie- und 285 für Plug-in Hybrid-Fahrzeuge. Dies sei ein Anteil von 0,5 Prozent. Im November habe die Fördersumme, die sich Staat und Hersteller teilen, 81.000 Euro betragen. Bremen habe seit Start der Förderung rund 2,9 Millionen Euro aus dem mit 1,2 Milliarden Euro gefüllten Fördertopf erhalten.

Offensichtlich warten Käufer und Stromern und auch Interessenten der Kaufprämie auf den beim jüngsten Klimagipfel beschlossenen höheren Umweltbonus. Dieser soll bis zu 6.000 Euro betragen. Kossmann verwies abschließend darauf, dass das BAFA auf seiner Homepage für die Antragsprüfung mitteile, dass "die Bundesregierung arbeite mit Hochdruck an der raschen Umsetzung der Vorgaben des Klimagipfels."

 

 

Gebrauchte Pkw: Alles auf Rot

Bremen. In einem insgesamt rückläufigen Markt im Oktober ist das Kaufinteresse für gebrauchte Pkw mit alertnativen Antrieben gestiegen. Plus 2,8 Prozent auf 111 Halterwechsel seien ein "sehr kleiner Lichtblick im schwachen Oktober". Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen mit Hinweis auf das Monatsergebnis von 4.040 (Vorjahr: 4.470) Umschreibungen, dem Markt für gebrauchte Pkw fehle in diesem Jahr die Konstanz. Wörtlich: "Es geht bergauf und bergab. Der Oktober war rot."

Die Verkaufsstatistik für Oktober zeige 2.610 (Vorjahr: 3.005) Benziner und 1.319 (Vorjahr: 1.357) Diesel. Das Monatsergebnis im Segment der Pkw mit alternativen Antrieben weis 111 (Vorjahr: 108) Verkäufe aus. Fünf (Vorjahr: 3) Elektro- und 55 (Vorjahr: 34) Hybrid-Pkw sowie 45 (Vorjahr: 57) autogas- und sechs (Vorjahr: 14) erdgasbetriebene Gebrauchtwagen seien umgeschrieben worden.

Nach zehn Monaten des Autojahres 2019 zeige sich der Gebrauchtwagenmarkt nahezu auf Vorjahresniveau mit "leichten Kratzern": 41.486 (Vorjahr: 42.132) Besitzumschreibungen. Benziner leigen nach Kossmanns Angaben mit 2,0 Prozent im Minus, Diesel legten um 1,5 Prozent zu. Dies seien 27.191, beziehungsweise 13.615 Halterwechsel. Hinter dem Vorjahresergebnis von rund 49.000 Besitzumschreibungen stehe jetzt ein Fragezeichen. "Es wird schwer, diese Prognose zu erreichen", sagte Kossmann.

 

 

Pkw-Neuzulassungen an der Weser bleiben stabil

Bremen. Auf dem Vorjahresniveau ist der Pkw-Neuwagenmarkt an der Weser stabil geblieben. Mit plus 0,2 Prozent für die Neuzulassungen wurde ein unterdurchschnittliches Monatsergebnis erzielt. Insgesamt 1.641 (Vorjahr: 1.638) Erstzulassungen seien für das Jahresschlussquartal aber durchaus ein gutes Signal, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken. Der Benziner bleibe das Sorgenkind.

Das Monatsergebnis zeige beim Benziner mit 867 (Vorjahr: 983) Verkäufen eine Einbuße von 11,7 Prozent. Der Diesel habe um 4,6 Prozent auf 549 (Vorjahr: 525) Neuzulassungen zugelegt. Das Segment der neuen Pkw mit alternativen Antrieben bleibe auf Wachstumskurs. 225 (Vorjahr: 130) derartige Neuwagen, darunter 17 (Vorjahr: 18) Elektro- und 204 (Vorjahr; 104) Hybrid-Pkw seien erstmals zugelassen worden.  In der Zehn-Monats-Bilanz des Autojahres 2019 bleibt  der Pkw-Markt in Bremen und Bremerhaven nach Kossmanns Angaben im Plus. 17.438 Erstverkäufe seien rund 160 Zulassungen im Jahresvergleich mehr. Dies sei eine Zunahme um 0,9 Prozent. Auffällig im Oktober-Ergebnis seien eine kräftige  Steigerung im gewerblichen Bereich und das unverändert wachsende Kaufinteresse im Segment der SUV.

 

 

Nutzfahrzeuge mit starker Steigerung

Bremen. Der Nutzfahrzeug-Markt in Bremen und Bremerhaven hat in den ersten acht Monaten des Autojahres 2019 kräftig zugelegt. Plus 10,0 Prozent bei den Neuzulassungen und eine Steigerung von 7,6 Prozent bei den gebrauchten Nutzfahrzeugen stehen in der Zwischenbilanz. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zeigte sich dann auch zufrieden. Wörtlich: "Noch steht die Konunktur-Ampel für Tansporter und Lkw auf grün."

Den größten Marktanteil hatten im bisherigen Jahresverlauf erneut die Transporter bis 3,5 Tonnen.  Auchdie mittelschweren Nutzfahrzeuge bis 16 Tonnen und schwere Lkw lägen bei den Neuzulassungen deutlich über dem Vorjahresniveau. Bis Ende August habe es 1.308 (Vorjahr:1.189) neue und 1.719 (Vorjahr: 1.597) gebrauchte Nutzfahrzeuge gegeben.

Kossmann sagte zur Nutzfahrzeug-Konjunktur in Deutschland: "Der Nutzfahrzeugmark steuert auf ein Rekordjahr zu . Die Branche erwartet für das Gesamtjahr über 400.000 neu zugelassene Nutzfahrzeuge, mehr als je zuvor. Damit würde der deutsche Nutzfahrzeugmarkt das vierte Jahr in Folge ein Rekordvolumen erreichen. Bremen hat an dieser Entwicklung einen bescheidenen Anteil um 0,7 Prozent".

Schwacher August im Gebrauchtwagenmarkt

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser schwächelt deutlich. Um 9,1 Prozent sind die Pkw-Besitzumschreibungen im August auf 4.120 (Vorjahr:4.533) Halterwechsel gesunken. Benziner und Diesel waren gleichermaßen vom Minus betroffen. Ebenso die Gebrauchtwagen mit alternativen Antrieben, wie die KBA-Länderstatistik dies ausweist.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen sagte, dem Gebrauchtwagenmarkt fehle die Stabilität. Der August sei nach Februar, März und Juni der "vierte rote Monat". Im August habe es 2.704 (Vorjahr: 3.017) Benziner-Verkäufe und 1.331 (Vorjahr 1.426) Diesel Halterwechsel gegeben. 85  (Vorjahr: 90) Pkw-Besitzuschreibungen für Pkw mit alternativen Antrieben stünden in der Monatsbilanz. Kossmann: Gebrauchtwagen waren in der Warteschleife."

Der schwache August habe auch das Zwischenergebnis im Autojahr 2019j leicht ins Minus getrieben. Um 0,2 Prozent auf 33.691 Besitzumschreibungen sie der Markt zurügegangen. Benziner lägen mit  01,5 Prozent im Minus, Diesel mit 1,9 Prozent im Plus. Kossmann sagte, die Branche hoffe auf einen lebhaften Markt für gebrauchte Pkw im September und Oktober.

Pkw-Markt an der Weser: Alles auf Rot

Bremen. Zum zweiten Mal in diesem Autojahr hieß es für den bremischen Pkw-Markt "alles auf Rot". Minus 9,2 Prozent auf 1.708 (Vorjahr:1.881)Neuzulassungen sien ein unerwartet schwaches Ergebnis im August. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zeigte sich enttäuscht. "Nach dem guten Juli-Ergebnis überrascht vor allem die Höhe des Rückgangs", sagte er.

Im August seien nach den aktuellen KBA-Statistiken in Bremen 979 (Vorjahr: 1.119) Benziner und 541 (Vorjahr: 621) Diesel erstmals zugelassen worden. Erfreulich bleibe "der Trend nach oben" bei den Neuzulassungen für Pkw mit alternativen Antrieben. 187 (Vorjahr: 141) derartige Neuwagen seien verkauft worden, darunter 33 (Vorjahr: 14) Elektro- und 152 (Vorjahr: 122) Hybrid-Fahrzeuge.

Kossmann gab sich dennoch zuversichtlich, dass trotz der "automobilen klimatischen Störungen" das Geschäft auf einem stabilen Niveau bleibe. Der Auftragseingang aus dem Inland habe nämlch im August den Vorjahreswert um acht Prozent überschritten, seit Jahresbeginn seien "gut vier Prozent mehr Aufträge inländischer Kunden eingegangen". Das Vorjahresergebnis von rund 20.000 Neuzulassungen sei erreichbar.

Das Zwischenergebnis sei mit 14.268 (Vorjahr: 14.296)Erstzulassungen stabil. Minuszahlen gebe es bei Benzinern mit 5,6 Prozent und beim Diesel mit 1,9 Prozent. "Alternative" seien "die Retter des Zwischenergebnisses". Das Volumen von E-Autos, Hybriden und gasbetriebenen Pkw sei auf 13.427 (Vorjahr: 10.699) Zulassungen kräftig gestiegen.

 

 

Weser-Kurier-Artikel vom 11. September 2019 zum Thema SUV

Anliegend finden Sie den Artikel des Weser-Kurier zum Thema SUV. Obermeister Kossmann wird in diesem Artikel zitiert. 

Artikel Weser-Kurier vom 11. September 2019

 

 

E-Prämie an der Weser: Das Interesse bleibt klein

Bremen. Auch im Monat zwei der Verlängerung für den Umweltbonus bleibt das Interesse an der finanziellen Unterstützung für Elektro- und Plug-in-hybrid-Fahrzeuge klein. Nach 28 Anträgen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Juli gab es im August lediglich 26 Anträge. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, eine dynamische Entwicklung sei nicht zu erkennen.

Für reine batteriebetriebene Fahrzeuge habe das BAFA im August 19 (Vormonat: 20) Anträge bilanziert. Für Plug-in-Fahrzeuge habe es sieben (Vormonat:8) finanzielle Förderungen gegeben. Für Stromer seine Beihilfen in Höhe von 76.000 Euro im August bezahlt worden, für Plug-in-Hybride 21.000 Euro. Die Länderquote liege im August bei 0,6 Prozent.

Kossmann sagte, die Gründe für das geringe Interesse an der Elektromobilität seien unverändert. Es gebe große Lücken in der Ladeninfrastruktur, das Angebot sei noch überschaubar und im Vergleich zu Pkw mit Verbrennungsmotoren sei der Preis hoch.

Der Bau von privaten Ladestationen für Elektroautos müsse erleichtert werden. Das Justizministerium plane zwar Erleichterungen im Wohneigentumsrecht, doch die Änderungen seien nicht vor Ende des kommenden Jahres zu erwarten. Im Kern gehe es um einen Rechtsanspruch für Wohneigentümer  und Mieter, eine Ladestation errichten zu können.

Zweistelliges Plus für gebrauchte Pkw

Bremen. Keine Sommerpause im Pkw-Markt an der Weser. Nach dem schwachen Juni mit minus 10,1 Prozent brachte der Juli Schwung in das Konsumklima und ließ die Besitzumschreibungen mit plus 14,1 Prozent auf 4.543 (Vorjahr: 3.980) überdurchschnittlich stark steigen. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sprach dann auch von "einem dynamischen Start ins zweite Halbjahr". Die Branche freue sich im Besonderen über das zweistellige gestiegene Kaufinteresse für gebrauchte Diesel-Pkw.

Die KBA-Länderzahlen zu Folge profitieren Benziner und Diesel gleichermaßen vom "Juli-Schwung im Markt für Gebrauchte". Plus 11,4 Prozent für Diesel entsprächen 2.942 (Vorjahr: 2.640) Benziner-Besitzumschreibungen und 1.467 (Vorjahr: 1.253) Diesel-Halterwechsel. Gebrauchtwagen mit alternativen Antrieben bilanzierten mit 51,7 Prozent große Steigerungen auf unverändertem Niveau. 132 (Vorjahr: 87) derartige Pkw, darunter zehn (Vorjahr:5) Elektro- und 51 (Vorjahr:29) Hybrid-Pkw, seien umgeschrieben worden.

Kossmann sagte abschließend, der "konjunkturelle Aufschwung im Gebrauchtwagengeschäft im Juli" tue der Branche gut. Mit einem Plus von 1,1 Prozent starte man ins zweite Halbjahr. Dies entspreche 29.571 (Vorjahr: 29.236) Halterwechseln, davon 19.173 (Vorjahr: 19.183) Benziner und 9.670 (Vorjahr: 9.375) Diesel-Pkw.

Diesel im Plus, Benziner stabil

Bremen. Benziner stabil, Diesel im Plus. Das ist die Bilanz für den bremischen Pkw-Markt im Juli. 4,3 Prozent plusauf 1.692 (Vorjahr:1.622) Neuzulassungen waren "ein stabiler Start in das zweite Halbjahr". Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den neuen KBA-Länderstatistiken, das Plus für den Diesel widerlege "viele Progonosen und Positionen". 

585 (Vorjahr: 574) neue Diesel Pkw seien eine Steigerung um 1,9 Prozent. Alternative hätten um 51,7 Prozent auf 179 (Vorjahr: 118) Erstzulassungen zugelegt. Leichte Einbußen von zwei Zulassungen habe der Benziner mit 928 Verkäufen hinnehmen müssen. 32 (Vorjahr: 12) Elekttro-Pkw seien im Juli erstmals zugelassen worden.

Kossmann verwies darauf, dass von den 585 Diesel-Zulassungen 77,8 Prozent in die besonders schadstoffarme Klasse Euro 6-temp gehörten. Beim Benziner seien es 88,8 Prozent.

Die Zwischenbilanz für den bremischen Pkw-Markt weise ein Plus von 1,2 Prozent auf 12.560 (Vorjahr: 12.415) Neuzulassungen aus. Benziner lägen mit 4,5 Prozent im Minus auf 7.094 (Vorjahr: 7.432) Verkäufen. Diesel-Pkw liegen den Angaben Kossmann zufolge mit 4.273 (Vorjahr:4.284) auf Vorjahresniveau.

Schwacher Juni im Pkw-Markt

Bremen. In einem "schwierigen Marktumfeld" hat der Pkw-Markt an der Weser im Juni vor allem bei Benzinern starke Einbußen hinnehmen müssen. Minus 8,6 Prozent auf 1.037 (Vorjahr 1.135) Erstzulassungen führten dann auch zu einem Rückgang in der Monatsbilanz mit 1,5 Prozent auf 1.815 (Vorjahr: 1.842) Verkäufen. Der Diesel legte leicht um 1,3 Prozent auf 603 (Vorjahr 595) Zulassungen zu. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, das unsichere automobile Konumklima schlage sich in einem bisher instabilen Jahresverlauf nieder. Positiv sie die Nachfrage nach Neuwagen mit alternativen Antrieben. 175 (Vorjahr 112) derartige Pkw,darunter 28 (Vorjahr 8)Elektro-Pkw, seien erstmals zugelassen worden. Auch die Halbjahresbilanz zeigt den Worten Kossmanns zufolge ein turbulentes Marktumfeld. Das leichte Plus von 0,7 Prozent in den ersten sechs Monaten auf 10.868 (Vorjahr:10.793) Zulassungen resultiere aus der steigenden Nachfrage nach "alternativen Pkw". 1.013  (Vojahr:581) derartige Fahrzeuge weise die Bilanz aus, während Diesel und Benziner "rote Zahlen"geschrieben hätten. Benziner bilanzierten minus 5,2 Prozent, Diesel 0,6 Prozent. Dies seien 6.166 Benziner und 3.688 Diesel.

Gebrauchte Pkw: Im Mai alles auf Grün

Bremen. Alle auf Grün hieß es im Mai für den bremischen Gebrauchtwagenmarkt. Pluszahlen erfreuten den Automobilhandel, denn neben der Steigerung auf 4.490 (Vorjahr: 4.333) Besitzumschreibungen insgesamt hätten auch Benziner (plus 1,7 Prozent) und Diesel (plus 8,4 Prozent) zugelegt.

Im Segment der Gebrauchtwagen mit alternativen Antriben sei es, wenn auf kleinem Niveau, "leicht nach unten gegangen".  Insgesamt 102 (Vorjahr: 109) derartige Fahrzeuge, darunter allein 58 gasbetriebene Gebrauchte, seien umgeschrieben worden. In der Monatsbilanz Mai stünden zudem vier (Vorjahr: 7) gebrauchte Elektro- und 40 (Vorjahr: 33) Hybrid-Pkw. Kossmann sagte, es sei noch ein weiter Weg zu einem funktionierenden Markt für gebrauchte Stromer.

Das Fünf-Monatsergebnis zeigt nach Kossmanns Angaben mit einem Plus von einem Prozent auf 21.077 eine "vorsichtige Aufwärtstendenz im Gebrauchtwagenmarkt an der Weser". Dabei hätten Benziner um 0,8 Prozent auf 13.793 und Diesel um 1,6 Prozent auf 6.781 Halterwechsel zugelegt.

Zuwächse durch "alternative Pkw"

Bremen. Dass der Mai im bremischen Pkw-Markt den Zusatz "goldender" verdient, ist den Pkw mit alternativen Antrieben zuzuschreiben. 222 (Vorjahr: 69) derartige Neufahrzeuge stehen in der Mai-Statistik des KBA, die insgesamt 1.944 (Vorjahr: 1.806) Erstzulassungen ausweist. Dies sei ein Plus von 7,6 Prozent. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen sagte, "stabiele Verkaufszahlen sorgen für ein positives Zwischenergebnis im Pkw-Markt an der Weser".

Das Mai-Ergebnis gliedere sich in 1.083 (Vorjahr: 1.097) Benziner und 638 (Vorjahr: 640) Diesel sowie 31 (Vorjahr: 7) Elektro- und 174 (Vorjahr: 55) Hybrid-Pkw. Hinzu kämen im Segment der neuen Pkw mit alternativen Antrieben sieben (Vorjahr: 2) autogas- und zehn (Vorjahr: 5) erdgasbetriebene Fahrzeuge.

Auch in der Jahreszwischenbilanz liege der Pkw-Markt in Bremen über dem Vorjahres-Ergebnis. 1,1 Prozent mehr Neuzulassungen von Januar bis Mai entsprächen 9.053 (Vorjahr: 8.951) Verkäufen. Der Diesel liege mit minus 1,0 Prozent leicht unter dem Vorjahresniveau. Dies seien 3.085 (Vorjahr: 3.115) Erstzulassungen. Ein Minus von 4,4 Prozent für Benziner mit 5.129 (Vorjahr: 5.367) Verkäufen spiegele einen fragilen Markt wieder. Die kumulative Zunahme im Gesamtergebnis resultiere aus dem starken Plus der "Alternativen", die von 469 auf 838 Erstzulassungen zugelegt hätten.

Plus für Gebrauchtwagen

Bremen. Mit einem Zuwachs im April hat der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser "ein starkes Lebenszeichen" nach zwei negativen Monats-Bilanzen gegeben. 4.353 (Vorjahr: 4.196) Besitzumschreibungen wurden im April registriert. Dies ist ein Plus von 3,9 Prozent. Die aktuellen KBA-Länderstatistiken kommentierte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, mit den Worten, die zweistellige Zunahme für Diesel-Besitzumschreibungen um 10,8 Prozent auf 1.431 (Vorjahr: 1.292) sei "ein erfreulich stark gestiegenes Kaufinteresse." Das Monatsergebnis im April weise noch 2.806 (Vorjahr: 2.808) gebrauchte Benziner und 115 (Vorjahr: 96)Gebrauchtwagen mit alternativen Antrieben aus . Die Vier-Monats-Bilanz zeige eine stabile Nachfrage im bremischen Gebrauchtwagenmarkt mit 16.587 (Vorjahr 16.527) Halterwechseln, davon 10.907 (Vorjahr: 10851) Benziner und 5.279 (Vorjahr: 5.287) Diesel-Pkw.

Kräftiges Plus für neue Benziner

Bremen. Der bremische Pkw-Markt hat sich im April trotz eines bundesweit negativen Trends bis auf den Diesel robust und expansiv gezeigt. 1.937 (Vorjahr: 1.821) Neuzulassungen seien ein "repektabler Zuwachs um 6,4 Prozent". Bundesweit habe der Pkw-Markt im April 1,1 Prozent eingebüßt.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, die Steigerung beim Benziner um 9,4 Prozent sei "eine gute Nachricht", die indes vom Diesel-Minus getrübt werde.

Die April-Bilanz weist den Angaben Kossmanns zufolge 1.130 (Vorjahr: 1.033) Benziner und 627 (Vorjahr:673) Diesel-Verkäufe aus. Die Diesel- Quote sei auf 32,4 (Vorjahr: 37,0) Prozent gesunken.

Erfreulich sei das wachsende Käuferinteresse für neue Pkw mit alternativen Antrieben. Insgesamt 180 (Vorjahr: 115) derartige Neuwagen seien ausgeliefert worden. Dies sei ein Plus von fast 57 Prozent.

Nach vier Monaten, so Kossmann, bleibe das Ergebnis im Pkw-Markt an der Weser hinter den Vorjahres-Ergebnissen zurück. 7.109 Neuzulassungen seien ein Minaus von insgesamt 0,5 Prozent. Die Benziner-Verkaufszahlen seien um 5,3 Prozent auf 4.045 gesunken, während der Diesel lediglich 1,1 Prozent auf 2.447 Erstzulassungen verloren habe.

 

 

Gebrauchte Diesel: Diesel legt kräftig zu

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser hat im März deutlich unterdurchschnittlich "rot geschrieben": 0,4 Prozent habe der Markt auf 4.272 (Vorjahr: 4.288) Halterwechseln eingebüßt, während bundesweit im Durchschnitt 2,7 Prozent Verluste bilanziert worden seien. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, der Quartalsbilanz könne man die Schulnote 3minus geben.

Das Monatsergebnis weise 2.803 (Vorjahr: 2.935) gebrauchte Benziner und 1.374 (Vorjahr: 1.258) gebrauchte Diesel-Pkw sowie 95 (Vorjahr: 94) Gebrauchtwagen mit alternativen Antrieben aus. Der Markt an der Weser habe im März von den gestiegenen Diesel-Eigenzulassungen von Herstellern und Händlern profitiert, denn das Diesel-Angebot an jungen, gut ausgestatteten Fahrzeugen sie höher als vor einem Jahr.

Kumulativ liege der bremische Gebrauchtwagenmarkt mit 0,8 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Dies sei vor allem den um 4,7 Prozent in den ersten drei Monaten des Autojahres gesunkenen Verkäufen von Diesel Pkw zuzuschreiben. Insgesamt habe es 12.234 (Vorjahr: 12.331) Pkw-Besitzumschreibungen gegeben.

Stabiler Start in die Motorrad-Saison

Bremen. Stabiler Start in die neue Motorrad-Saison in Bremen und Bremerhaven. Dank der teilweise idealen Wetterbedingungen hat die Nachfrage nach neuen und gebrauchten Motorrädern und Rollern für ein etwas höheres Kaufinteresse gesorgt als im Jahr zuvor. Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) meldet für Bremen ein Plus von 1,0 Prozent auf 195 Neuzulassungen.

Der Jahresbeginn war witterungsbedingt von kleineren Volumina begleitet. 31 (Vojahr: 21)Motorrad-Verkäufe im Januar, 58 (Vojahr: 47) im Februar und 106 (Vorjahr: 125) im März sorgten für ein erfolgreiches erstes Quartal. Di im vergangenen Jahr angekündigten neuen Mortorrad-Modelle trügen neben dem etablierten Angebot zu diesem stabilen Start in die neue Motorradsaison bei. Im Handel mit gebrauchten Krafträdern und Kraftrollern sowie Leichtkrafträdern und -Rollern seien die konjunkturellen Bilanzen für das erste Quartal vielversprechend. Mit einer Steigerung von 14,7 Prozent auf 438 Besitzumschreibungen sei der Jahresstart wie im Neugeschäft gelungen. Insgesamt habe es damit an der Weser 633 (Vorjahr: 575) Verkäufe neuer und gebrauchter Motorräder gegeben.

Elektro-Prämie ohne Impulse

Bremen. Trotz starker medialer Aufbruchstimmung für die Elektromobilität blieb auch im März die Anzahl der Anträge für die Elektro-Prämie an der Weser hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt 28 Anträge bei zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) "zeigen, dass der Elektro-Prämie weiterhin die Impulse fehlen", sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen zu den Bafa-Länderzahlen für März.

Im vergangenen Monat seien 22 finazielle Förderungen im Volumen von rund 88.000 Eurof für reine batteriebetriebene Fahrzeuge und sechs Fördergelder mit der Summe von etwa 18.000 Euro für Hybrid-Fahrzeuge nach Bremen und Bremerhaven geflossen. Im Autojahr 2019 seien 62 Förderanträge gestellt worden. Insgesamt bilanziere Bremen 537 Anträge auf finazielle Förderung seit Beginn des Programms im Juni 2016.

In diesem Zusammenhang sprach sich Kossmann gegen Vorschläge und Forderungen aus, den Kauf eines E-Autos stärker zu fördern. Die im Ministerium und Teilen der Industrie diskutierte  Erhöhung der Kaufprämie auf 8.000 Euro werde negative Auswirkungen haben, warnte Kossmann. Marktpreise würden zu stark verzerrt und mit Ablauf der Prämie wäre ein Markteinbruch zu befürchten. Hingegen unterstütze das Kfz-Gewerbe die Pläne, die Lade-Infrastruktur finanziell zu unterstützen. Dies müsse aber mit Augenmaß geschehen.

 

 

Diesel-Prämien zeigen Wirkung

Bremen.  Der Pkw-Markt an der Weser hat mit März mit 1.911 (Vorjahr: 2.012) Neuzulassungen deutliche Verluste hinnehmen müssen. Dabei ging die Nachfrage nach neuen Benzinern mit 9,4 Proze auf 1.116 (Vojahr: 1.232) Erstzulassungen besonders stark zurück. Diesel legten leicht zu auf 641 (Vorjahr: 632) Verkäufe und das Segment der alternativen Antriebe wuchs um vier Prozent.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den neuen KBA-Monatsstatistiken, neben der zunehmenden Verfügbarkeit moderner Motoren der Norm Euro 6d-Wirkung. "Einige Marken verknüpften ihre Umwelt- oder Eintauschprämien mit dem Kauf eines neuen Diesel-Pkw sowie zusätzlichen Nachlässen. Kossmann sagte, es bleibe fraglich, ob sich die Dynamik auch nach dem Auslaufen der Prämien fortsetze.

Aktuell seien die sauberen Motoren stark nachgefragt. Erfreulich sei bei den Neuzulassungen der hohe Anteil von Pkw mit der Abgasnorm Euro 6d-temp. So liege die Quote beim Benziner im März für den bremischen Markt bei 86,9 Prozent und bei Diesel-Pkw bei 72,7 Prozent. Im Segment der alternativen Antriebe  weise die Monatsstatistik 49 (Vorjahr: 21) Elektro- und 100 (Vorjahr: 117) Hybrid-Pkw sowie fünf (Vorjahr: 10) gasbetriebene Neuwagen aus. Die Neuzulassungen im ersten Quartal 2019 sind nach Kossmanns Darstellung um 2,8 Prozent auf 5.172 Verkäufe gesunken. Auffällig sei das Minus von 9,9 Prozent für Benziner und das Plus von 1,0 Prozent für Diesel. Dies seien 2.915 Benziner und 1.820 Diesel.

Gebrauchte Pkw: Verluste im Februar

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser hat im Februar Einbuß hinnehmen müssen. Minus 3,9 Prozent auf 3.774 (Vorjahr: 3.929) Besitzumschreibungen ist nach dem guten Jahresauftakt im Januar mit einem Plus von 1,8 Prozent ein "unerwartet schwaches Monatsergebnis", sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen.

Der Februar bilanziere nach den aktuellen KBA-Länderstatistiken 2.510 (Vojahr: 2.497) Benziner und 1.188 (Vorjahr: 1.331) Diesel. Die Quote der Benziner liege bei 66,5 und bei Diesel bei 31,5 Prozent. Das Monatsergebnis im Gebrauchtwagenmarkt werde durch 76 (Vorjahr: 101) Gebrauchtwagen mit alternativen Antrieben komplettiert.

Der Markt zeige trotz des Rückgangs positive Trends. Ein besonderes Augenmerk gelte hierbei auch den günstigen älteren Gebrauchtwagen, denn nach Analysen des aktuellen DAT-Reports seien bundesweit 49 Prozent aller Gebrauchtwagen im Jahr 2018 in einer Preisklasse  bis unter 10.000 Euro gekauft worden. Kumulativ liege der bremische Gebrauchtwagenmarkt mit 1,0 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Dies sei vor allem den um 9,6 Prozent in den beiden ersten Monaten des Autojahres gesunkenen Verkäufen von Diesel-Pkw zuzuschreiben. Insgesamt habe es 7.962 (Vorjahr: 8.043) Pkw-Besitzumschreibungen gegeben.

Kfz- Handwerk sucht kluge Köpfe

In seiner Ausgabe vom 27. März 2019 berichtete der Weser-Report über unser E-Mobilitätsprojekt auf seiner Titelseite. Bitte klicken Sie hier, um den Artikel zu lesen.

Wende ist da - Pkw-Markt im Plus

Bremen. Im bremischen Pkw-Markt sind im Februar Pkw mit alternativen Antrieben und Diesel auf der Überholspur gefahren. Plus 130,7 Prozent für die Alternativen und 10,4 Prozent für Diesel Pkw seien auffällige Ergebnisse, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. Der Diesel der Klasse Euro6-Temp habe im Februar einen Anteil von 69,0 Prozent.

Die Februar-Bilanz des KBA weise für Bremen und Bremerhaven insgesamt 1.629 (Vorjahr: 1.494) Pkw-Neuzulassungen aus. Benziner seien mit 903 (Vorjahr: 904) Verkäufen das größte Segment, gefolgt vom Diesel mit 583 (Vorjahr 528) Neuzulassungen. Kossmann sagte, dass überdurchsnittliche Plus im Februar lasse hoffen, dass die Wende an der Weser kommen könnte.

Im Segment der Neuwagen mit alternativen Antrieben liegt den Angaben Kossmanns zufolge der Hybrid mit 105 (Vorjahr: 48) vor dem Elektro-Pkw mit 31 (Vorjahr:9) und den gasbetriebenen Neuwagen mit sieben (Vorjahr: 5) Neuzulassungen. Insgesamt habe es 143 (Vorjahr: 62) neue Pkw in diesem Segment gegeben.

Kumulativ zeige der Markt an der Weser noch keine nachhaltigen Aufwärtstendenzen. 3.261 Neuzulassungen in den ersten beiden Monaten des Autojahres 2019 seien Einbußen von 1,5 Prozent.

Kfz-Gewerbe: Getrübte Stimmung im ersten Quartal

Bremen, 19. März 2019. Deutlich schlechter als vor einem Jahr bewerten die Autohäuser und Werkstätten den Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2019.  Das ergibt der aktuelle Geschäftsklimaindex des Zentralverbandes Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK). So liegt der Index-Wert über alle drei Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchte, Service) als Richtschnur für die Gesamteinschätzung bei 91,5 und erreicht damit den niedrigsten Stand seit dem ersten Quartal 2015.

In allen drei Geschäftsfeldern haben sich die Anteile der negativen Bewertungen erhöht. So schätzen fast ein Viertel der befragten Betriebe (24,7 Prozent) die aktuelle Werkstattauslastung im ersten Quartal als "schlecht" ein. Vor einem Jahr lag dieser Wert lediglich bei 16,5 Prozent. Das Geschäft mit Gebrauchtwagen läuft knapp ein Drittel schlecht (31,6 Prozent, Vorjahr 23,8 Prozent), und den Verkauf von Neufahrzeugen bewerten 27,8 Prozent negativ (Vorjahr 17,7 Prozent).

Der Ausblick in das zweite Quartal ist etwas optimistischer. Der Index-Wert über aller drei Geschäftsbereiche liegt bei 107,3 Punkten und damit fast gleichauf mit dem Wert des Vorjahres (107,5). Im Service-Segment erwarten fast die Hälfte der befragten Betriebe (48,1 Prozent) ein besseres Geschäft als im ersten Quartal (Vorjahr 42,7 Prozent). Beim Gebrauchtwagenverkauf gehen 29 Prozent von Zuwächsen  aus (Vorjahr 32,6 Prozent), und bei Neuzulassungen hoffen 31 Prozent auf bessere Geschäfte (Vorjahr 30,1 Prozent).

Elektro-Prämie, Endspurt beginnt

Bremen. Im Endspurt der Elektroprämie bleibt das Interesse "auf niedrigem Niveau verhalten". Vier Monate noch bis zum Finale der Förderung und die Bilanz des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) weist für Bremen nach 43 Prämien zum Jahresauftakt jetz 34 für Februar aus, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. Die Fördersumme für Bremen und Bremerhaven liege jetzt insgesamt bei 1,8 Millionen Euro aus dem mit 1,2 Milliarden Euro zum Start gefüllten Fördertopf. 

Im Februar seien 27 Fördergelder für reine batteriebetriebene Fahrzeuge und sieben für Hybrid-Fahrzeuge bantragt worden. Die Fördersumme für den Automarkt an der Weser habe im Februar bei rund 110.000 Euro gelegen. Auffällig sei der höhere prozentuale Anstieg der reinen Stromer mit 9,6 Prozent gegenüber den Hybriden mit 9,3 Prozent in der Gesamtbilanz.

Das Kfz-Gewerbe erneuerte sein Veto, die Prämie über den Juni 2019 hinaus zu verlängern. Derartige Pläne gebe es in der Politik. Die Erwartungen, mit der Prämie der Elektromobilität einen Schub zu verleihen, seien bisher nicht erfüllt worden, sagte Kossmann. Der erhoffte Durchbruch für E-Autos bleibe aus, die Nachfrage sei trotz Zuwächsen weiter auf einem geringen Niveau.

Magere Bilanz für das bremische Kfz-Gewerbe

Gesamtumsatz sinkt um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro - Über viertausend Pkw weniger verkauft - Handel büßt Marktanteil bei Gebrauchtwagen ein - Service gut im Plus - Grenzwerte - Debatten belasten das automobile Kaufklima - Kfz-Gewerbe will eine schnelle Diesel-Nachrüstung - Gute Bilanz der Berufsausbildung - Klares Votum gegen Mindestvergütung.

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Minus-Jahr für Meisterbetriebe

Die Bild Bremen berichtet in ihrer Ausgabe vom 07.03.2019 über das Autojahr 2018. Bitte klicken Sie hier, um den Artikel einzusehen.

Automarkt in Bremen bricht ein

In seiner Ausgabe vom 7. März 2019 berichtet der Weser-Kurier über das Autojahr 2018. Bitte klicken Sie hier, um den Artikel zu lesen.

 

Gebrauchte Benziner starten auf Überholspur

Bremen. Gebrauchte Benziner sind auf der Überholspur ins neue Autojahr gestartet. 6,8 Prozent Plus sind "ein Jahresstart mit Hoffnung", obgleich der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser durch den anhaltenden Sinkflug des Diesels lediglich einen leichten Zuwachs von 1,8 Prozent auf 4.188 (Vorjahr:4.114) Besitzumschreibungen ausweisen konnte. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zum Saisonstart: "2018 war ein schwieriges Jahr im Gebrauchtwagengeschäft. Wir hoffen auf bessere Zeiten."

Der KBA-Länderstatistik zufolge seien im Januar 2.788 (Vorjahr: 2.611) Benziner und 1.286 (Vorjahr: 1.406)Diesel sowie 114 (Vorjahr: 95) Gebrauchte mit alternativen Antrieben verkauft worden. Das kräftige Minus im Diesel von 8,5 Prozent belaste den Automobilhandel.

Kossmann verwies auf eine Untersuchung der DAT, die für den Handel eine angespannte Situation gezeigt habe: Gebrauchte Diesel-Pkw stünden im Schnitt 102 Tage, vergleichbare Benziner 92 Tage bis zum Verkauf in den Autohäusern. Wörtlich:"Betriebswirtschaftlich bleibt die Lage daher schwierig."

 

 

Wende bleibt aus-Pkw-Markt im Minus

Bremen. Der Neuwagenmarkt an der Weser ist mit einem zweistelligen Minus in das neue Autojahr gestartet. "Wir haben auf eine Wende gehofft," sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen mit Hinweis auf die starken Verluste im Vergangenen Jahr. Der Rückgang um 10,2 Prozent im Januar sei enttäuschend.

Nach der aktuellen KBA-Länderstatistik hätten Benziner 18,6 Prozent im Vergleich zum Januar des Vorjahres auf 896 (Vorjahr: 1.101) Neuzulassungen eingebüßt. Bemerkenswert sei der vergleichsweise geringe Rückgang beim Diesel mit 8,6 Prozent auf 596 (Vorjahr: 642) Verkäufe. Das Monatsergebnis werde komplettiert mit 23 (Vorjahr: 10) Elektro- und 98 (Vorjahr: 58) Hybrid-Pkw sowie 18 (Vorjahr: 7) gasbetriebenen Neuwagen.

Bemerkenswert sei die Quote der schadstoffarmen Euro6-temp Fahrzeuge, die beim Diesel 66,3 Prozent und beim Benziner 77,2 Prozent erreichten. Das Kaufinteresse für die besonders schadstoffarmen Pkw zeige, dass das Thema Luftreinhaltung auf breiter Basis effektiv umgesetzt werde, sagte Kossmann.

Elektro-Prämie: Guter Start

Bremen. Guter Start für die Elektro-Prämie im bremischen Automarkt. 43 (Vorjahr: 21) Anträge auf die finanzielle Förderung hat das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) für Januar 2019 registriert. Bremen bleibe damit der kleinste Autmarkt im Ranking der Fördergelder von Staat und Automobilindustrie. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu Bafa-Länderstatistik, dies sei zwar ein "hoffnungsvoller Jahresauftakt in den Endspurt der im Juni auslaufenden Förderung", doch die Resonanz bleibe hinter den Erwartungen zurück. 33 ( Vorjahr: 9) der Anträge entfielen auf reine Elektroautos und neun (Vorjahr: 12) auf Plug-in-Hybride. Die Fördersumme für Bremen habe im Januar insgesamt rund 160.000 Eurod betragen.

Insgesamt seien seit dem Start der Umweltprämie damit nun 475 Anträge, davon 280 für reine Batterie-Fahrzeuge, beim Bafa von der Weser eingegangen.

Kossmann sagte ferner, in diesem Jahr kämen nach Industrie-Angaben 13 neue Elektromodelle auf den Markt. Dies könne der Elektroprämie nachhaltige Impulse geben. Ungeklärt sei noch immer, was mit den "ungenutzten Förder-Millionen aus dem Elektrotopf geschieht". Das Kfz-Gewerbe befürworte eine Umschichtung in einen Fond für die in diesem Jahr erwartete Hardware-Nachrüstung für Euro 5-Diesel.

 

 

Schwaches Autojahr

Bremen. Ein schwaches Autojahr ist im bremischen Gebrauchtwagenmarkt mit einem überdurchschnittlichen Rückgang von 8,1 Prozent im Dezember abgeschlossen worden. 3.367 (Vojahr:3.662) Halterwechsel im Dezember und 49.467 (Vorjahr:51.205), Besitzumschreibungen im Autojahr"entsprechen nicht unseren Erwartungen". Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, die Versicherung durch die anhaltenden Diesel-Debatten spiegele sich im Autojahr 2018 an der Weser besonders stark wider.

Kossmann zeigte sich enttäuscht, dass es nach dem kräftigen Plus im Oktober nun nach dem schwachen November erneut ein negatives Monatsergebnis gegeben habe. Die Hoffnung für steigende Zahlen im Gebrauchtwagenmarkt hätten sich nicht erfüllt. Die positive und neun negative Monate bewiesen die flaue Nachfrage in einem Markt, der auch bundesweit von Sondereinflüssen geprägt worden sei. Die Dezember-Bilanz zeige Rot für gebrauchte Benziner und Diesel. Um 5,6 Prozent seien die Benziner auf 2.193 Umschreibungen gesunken. Der Diesel habe zweistellig auf 1.088 (Vorjahr: 1.281) verloren. Das Monatsergebnis werde durch 5 (Vorjahr: 4) Elektro- und 23 (Vorjahr: 15) Hybrid-Pkw sowie 58 (Vorjahr: 38) gasbetriebene Gebrauchtwagen komplettiert.

Bremer Kfz-Innung holt zum Rundumschlag aus

Florian Schwiegershausen berichtet in der Ausgabe des Weser-Kurier vom 25. Januar 2019 sehr ausführlich über den Neujahrsempfang der Kfz-Innung Bremen am 24. Januar 2019 im Handwerkssaal der Handwerkskammer Bremen.

Bitte klicken Sie den den unten aufgeführten Artikel an, um diesen einzusehen.

Artikel WK vom 25. Januar 2019

 

 

Bremer Kfz-Innung hilft China

In seiner Ausgabe vom 29. Januar 2019 berichtet der Weser Kurier über das China-Projekt der Kfz- Innung Bremen.

Florian Schwiegershausen berichtet in seinem Artikel über die Arbeit des Innungsbeauftragten Thorsten Brändel in China.

Bitte klicken Sie hier, um den Artikel ansehen zu können.

Neue Pkw mit roter Jahresbilanz

Bremen. Der Neuwagenmarkt an der Weser hat das Auotjahr 2018 negativ abgeschlossen. Die Erstzulassung hätten um 9,6 Prozent "wegen vielfältiger Marktverwerfungen" auf 20.436 (Vorjahr: 22.608) Verkäufe verloren. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken: "Lieferprobleme durch den neuen Standard WLTP, Diesel-Verkaufsprämien und ein durch die Fahrzverbots-Diskussionen belastetes Konsumklima haben zu einem turbulenten Autojahr geführt.

Acht negative Monate habe es im Autojahr 2018 für den Pkw-Markt an der Weser gegeben. Dem bundesweiten negativen Trend habe sich der Pkw-Markt im Dezember jedoch entziehen können. Um 6,5 Prozent sei das Dezember-Ergebnis auf 1.510 (Vorjahr: 1.418) Erstzulassungen gestiegen. Im Dezember habe es sogar beim Diesel eine Steigerung um zwölf Verkäufe 511 (Vorjahr: 46) Neuwagen mit alternativen Antrieben stünden zudem in der Monats-Bilanz.

Im Gegensatz zum gewerblichen Geschäft und den Eigenzulassungen der Hersteller und des Handels habe der Privatmarkt des 2018er-Ergebnis überbieten können. Vor allem die zu Beginn des Jahres ausgelobten Dieselprämien hätten die Nachfrage der Endverbraucher angekurbelt, sagte Kossmann. Der Rückgang im Jahresergebnis resultiere aus den hohen zweistelligen Verlusten beim Diesel, minus 28,9 Prozent auf 6.898 Erstzulassungen habe es gegeben. Beim Benziner  stehe eine leichte Steigerung auf 12.255 (Vorjahr: 12.104) Neuzulassungen in der Jahresbilanz.

Weiter Weg zur Elektromobilität in Bremen

Bremen. Der Weg zur Elektromobilität ist weit. Mit 24 Anträgen für die Förderung des alternativen Antriebs bleiben auch zum Jahresende 2018 nachhaltige Impules aus. "Jetzt bleiben noch sechs Monate für die Subvention, dann läuft diese Förderung aus, " sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zu den aktuellen Statistiken des für die Förderung zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Die Dezember-Bilanz weise 18 reine Batterie-Fahrzeuge und fünf Hybridwagen aus. Mit insgesamt 432 Anträgen aus den vergangenen 30 Monaten bleibe Bremen im Länderranking "am Ende der Tabelle". Die Jahresblanz 2018 sei mit 32,1 Prozent plus auf niedrigem Niveau "enttäuschend und hoffnungsvoll zugleich". 162 Anträge habe es im Jahr 2017 gegeben, 214 seien es im Autojahr 2018 gewesen. Bei den Pkw-Neuzulassungen sehe es nicht besser aus. Beim Marktanteil der Stormer seien unterdurchschnittliche 0,8 Prozent zu erwarten.

Die Fördersumme für den bremischen Automarkt betrage nach Darstellung von Kossmann im Dezember 90.000 Euro. Insgesamt sei an die Weser die Fördersumme in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus dem mit 1,2 Millarden Euor gefüllten Fördertopf geflossen.

Vier verwirrt die Diesel-Fahrer

Bremen. Seit dem Jahr 2007 werden Kraftfahrtfahrzeuge mit einer farbigen Feinstaubplakette (rot, gelb oder grün) gekennzeichnet. Die rote Feinstaubplakette ist immer mit der Zahl 2, die gelbe mit 3 und die grüne mit der Zahl 4 gekennzeichnet, was die jeweiligen Schadstoffgruppe bedeutet. Nach Auskunft des Kfz-Gewerbes kommt es wegen den Zahlen immer wieder zu Rückfragen in den Meisterbetrieben der Innung.

"Viele Kunden von Werkstätten und Autohäusern meinen, dass die 4 auf der grünen Feinstaubplakette die Emissionsklase des Fahrzeugs, also EURO 4 darstellt", sagte jetzt der Obermeister der Kfz-Innung in Bremen, Hans Jörg Kossmann. Kfz-Betriebe würden immer wieder mit der Kundenfrage konfrontiert werden:"Ich habe doch einen EURO-6 Diesel, warum steht dann auf der Feinstaubplakette eine 4?"

Maßgeblich für die Zuordnung in eine Schadstoffgruppe sei der Emissionsschlüssel, der in den Fahrzeugpapieren angegeben ist. Eine grüne Feinstaubplakette könne für EURO 4, 5  oder 6 Diesel-Fahrzeuge bzw. EURO 1- 6 Benzin-Fahrzeuge ausgegeben werden. Die Auto-Experten des Kfz-Gewerbes raten deshalb, in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein) nachzusehen. Dort weise der Punkt 14 auf die nationale Emissionsklasse (EURO 1-6) hin. Die Zahl auf der Feinstaubplakette gebe somit keinen eindeutigen Hinweis auf die Emissionsklasse des Fahrzeugs.

Gebrauchte Pkw: Ein kräftiges Rot

Bremen. Roter November im bremischen Gebrauchtwagenmarkt. Ein überdurchschnittlicher Rückgang von 8,9 Prozent auf 3.968 (Vorjahr: 4.354) Pkw-Besitzumschreibungen enttäuschte den Automobilhandel an der Weser. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, die Folgen der Diesel-Debatten zeigten deutliche Spuren. Die Verunsicherung im Markt dauere an.

Das Monatsergebnis November weise kräftige rote Zahlen aus. Beim Diesel minus 18,9 Prozent auf 1.169 Halterwechsel und beim Benziner 4,1 Prozent  auf 2.703 Besitzumschreibungen. Zwei (Vorjahr: 3) gebrauchte Elektro- und 40 (Vorjahr: 24) Hybrid-Pkw sowie 54 (Vorjahr: 67) gasbetriebene Gebrauchtwagen stünden in der Monatsbilanz.

Das Zwischenergebnis im Autojahr 2018, so Kossmann, zeige dasselbe Bild: rot. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser liege mit drei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dies seien 46.100 Besitzumschreibungen.

Kleine Talfahrt für neue Pkw

Bremen. Der Neuwagenmarkt an der Weser leidet weiter unter den Folgen der WLTP-Umstellung. Er ist im November auf eine kleine Talfahrt gegangen. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden im vergangenen Monat 1.651 Pkw neu zugelassen. Das ist ein Minus von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. "Das ist ein unerwartet starkes Minus, nachdem im Oktober mit  3,1 Prozent eine unerwartete Steierung registriert wurde, " sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen.

Deutliche zweistellige Verluste habe der "neue Diesel eingefahren": minus 14,3 Prozent auf 569 (Vorjahr: 664) Erstzulassungen. Die Dieselquote sei auf 34,5 (Vorjahr: 37 Prozent) gesunken. Unterdurchschnittlich stark habe der Benziner mit 8,5 Prozent auf 975 (Vorjahr: 1.065) Verkäufe eingebüßt. Bundesweit habe der Benziner 12,5 Prozent verloren.

Während neue gasbetriebene Pkw ins Minus gerutscht seien, habe es beim Elektro- und Hybrid-Pkw Zuwächse gegeben. Das November-Ergebnis weise zwei (Vorjahr: 9) Gasfahrzeuge sowie 14 (Vorjahr: 9) Stromer und 90 (Vorjahr: 49) Hybrid-Pkw aus.

Kossmann sagte zum erwarteten Jahresergebnis 2018 an der Weser, der Neuwagenmarkt" wird tief rot abschließen" Das aktuelle Minus Ende November betrage 10,7 Prozent. Dies seien 18.926 (Vorjahr: 21.130) Neuzulassungen. Während Benziner leicht im Plus lägen, habe der Diesel nahezu ein Drittel gegenüber dem Autojahr 2017 verloren. Dies seien 11.362 Benziner und 6.387 Diesel-Pkw.

Autofahrer und Kfz-Gewerbe stecken im Diesel-Dilemma

Bremen, 04.12.2018. Diesel-Diskussion und kein Ende. Besonders in Ballungsräumen ist die Unsicherheit der Autofahrer groß: Darf ich noch in die Städte einfahren oder nicht ? Ab wann gilt welches Verbot? Der Flickenteppich von Fahrverbotszonen für ältere Diesel-Fahrzeuge wird größer und immer  unübersichtlicher.

Das schlägt bis auf die Kfz-Betriebe durch. Denn auch Autohäuser und Werkstätten lieben in Fahrverotszonen. Was machen die Kunden, wenn sie ihr älteres Diesel-Fahrzeug nicht mehr zum Service bringen können? Und was macht der Händler, wenn seine Umsätze zurückgehen, weil er zum Beispiel Euro 5-Diesel nicht mehr verkaufen kann?

"Der Automobilhandel leidet nach wie vor unter der Diesel-Krise, und zwar durch Leasing-Rückläufer sowie Euro 5-Standfahrzeuge, die sich nur schwer verkaufen lassen", sagt Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. Außerdem hat der neue WLTP-Standard für die Abgasmessung im August für Chaos gesorgt. Denn ab dem 1. September 2018 müssen für alle neu zugelassenen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge die nach dem WLTP-Verfahren gemessenen Abgas- und Verbrauchswerte vorliegen. Für viele tausend Bestandsfahrzeuge bei den Herstellern und Händlern traf das nicht zu. Um sie überhaupt noch verkaufen zu können, mussten sie bis Ende August zugelassen werden. Das führte bei vielen Modellen zu einem Überangebot und setzte die Preise unter Druck. "Darüber hinaus haben teilweise stark nachgefragte Fahrzeuge  aufgrund fehlender WLTP-Zulassung zurzeit extrem lange Lieferzeiten", so Kossmann. All das führe zu einer Situation, die es im  Kraftfahrzeuggewerbe in dieser Ausprägung bisher nicht gegeben habe.

"Um die Lage für Halter von Euro 5-Dieselfahrzeugen nachhaltig zu verbessern setzen wir uns für die Hardware-Nachrüstung dieser Fahrzeuge ein", sagt Obermeister Kossmann. "Die dafür notwendige und vom Bundesverkehrsministerium angekündige rechtlich verbindliche Verordnung muss jetzt zügig kommen. Das ist gut für die Umwelt, trägt zum Werterhalt älterer Diesel-Fahrzeuge bei und bringt freie Fahrt in die Verbotszonen."

Das kommende Auto-Jahr sieht Kossmann durchaus zwiespältig. Beim Verkauf von Neufahrzeugen werde es nach Einschätzung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) eine kleine Delle in der Wachstumskurve geben. "Wir rechnen mit rund 3,43 Millionen Neuzulassungen, wobei vor allem der Privatmarkt Federn lassen wird", so Obermeister Kossmann. Auch der Handel mit Gebrauchtwagen werde unter dem Diesel-Dilemma leiden. Einzig für Reparatur- und Servicegeschäft seien die Aussichten nach Meinung von Kossmann auch für 2019 stabil. Nach wie vor hoch attraktiv ist für junge Menschen ein Ausbildungsplatz im Kfz-Gewerbe. Das zeigt sich auch in der Kfz-Innung Bremen. " Zum neuen Ausbildungsjahr haben 102 junge Männer und Frauen ihre technische Ausbildung in den hiesigen Autohäusern und Werkstätten begonnen", so Hans Jörg Kossmann. "Auch in Zeiten von Fahrverbotszonen und Diskussionen um den Diesel hat das Automobil offenbar nichts von seiner Faszination verloren". In Deutschland bilden die rund 38 000 Kfz-Meisterbetriebe über 90 000 junge Menschen aus. Im Jahr 2018 war die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Kfz-Gewerbe bundesweit im vierten Jahr in Folge angestiegen.

 

 

Gebrauchtwagen: Alles auf Grün

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser hat im Oktober ein seltenes Ergebnis registriert: alles auf Grün. Alle Segmente des Gebrauchtwagengeschäfts, so Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, hätten "kräftig zugelegt". Insgesamt sei der Gebrauchtwagenmarkt überdurchschnittlich stark um 10,5 Prozent auf 4.470 (Vorjahr: 4.047) Verkäufe gewachsen.

Das erwartete attraktive Angebot an jungen Gebrauchten auf der einen und Liefrengpässe bei einigen Neuwagen-Modellen auf der anderen Seite bescherten dem Markt 3.005 (Vorjahr: 2.701) verkaufte Benziner und 1.357 (Vorjahr: 43.189) Diesel. Auch im Segment der alternativen Antriebe habe es der KBA-Länderstatistik zufolge Steigerungen gegeben. 108 (Vorjahr: 67) derartige Fahrzeuge, darunter 3 (Vorjahr: 2) Elektro- und 34 (Vorjahr:17) Hybrid-Pkw seien umgeschrieben worden. In der Zehn-Monats-Bilanz, sagte Kossmann, hätten sich die Einbußen auf 2,4 Prozent reduziert. Dies seien insgesamt 42.132 (Vorjahr: 43.189) Halterwechsel.

Für den Jahresendspurt im bremischen Gebrauchtwagenmarkt erwartet Kossmann weiterhin steigende Verkaufszahlen, denn - so wörtlich - "das Angebot an sehr jungen Gebrauchten ist größer denn je". Das Vorjahresergebnis von rund 51.000 Pkw-Besitzumschreibungen sei eine realistische Erwartung für den Gebrauchtwagenmarkt 2018 an der Weser.

Pkw-Markt: Talfahrt an der Weser beendet

Bremen. Die automobile Talfahrt  an der Weser ist im Oktober überraschend zu Ende gegangen. Gegen den Trend legte der Pkw-Markt um 3,1 Prozent zu, während bundesweit Einbußen von 7,3 Prozent zu verzeichnen waren. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen sagte zu den aktuellen KAB-Länderstatistiken, "das mehr von 58 Verkäufen kann noch keine Wende sein". Der Stimmung tue es aber gut.

Das Oktober-Ergebnis zeige an der Weser ein starkes Minus beim Diesel von 8,5 Prozent auf 983 (Vorjahr: 943) Ersatzulassungen zugelegt. Das Oktober-Ergebnis weise zudem 18 (Vorjahr: 6) Elektro- und 104 (Vorjahr: 62) Hybrid-Pkw und 8 (Vorjahr: 4) gasbetriebene Neuwagen aus.

Dessen ungeachtet bleibe der Automarkt an der Weser mit einem überdurchschnittlichen Rückgang um knapp elf Prozent auf 17.275 (Vorjahr: 19.393) Neuzulassungen "ein großes Sorgenkind". Während beim Benziner noch ein kleines Plus von 2,2 Prozent auf 10.387 Erstzulassungen stehe, dauere die Talfahrt beim Diesel mit Minus 31,8 Prozent auf 5.818 Verkäufe an.

Motorrad-Saison 2018 liegt deutlich im Minus

Bremen. Nach dem mageren Jahr 2017 sind die Mortorrad-Neuzulassungszahlenan der Weser auch in den ersten neun Monaten 2018 zweistellig gesunken. Nach Angaben des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen sind 664 Neuzulassungen ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 10,5 Prozent. In der KBA-Statistik erfasst würden Krafträder und Kraftroller sowie die Leichtkrafträder und -roller.

Getrübt werde die Bilanz der Motorrad-Saison 2018 auch durch einen kleinen Rückgang im Verkauf gebrauchter Motorräder.  1952 Gebrauchte seien ein marginales Minus von 0,2 Prozent. Leicht gesunken sei die Länderquote für Bremen und Bremerhaven auf rund 0,5 Prozent. Die "Frauen-Quote" im Motorradmarkt liege bundesweit unverändert bei kanpp zwölf Prozent. Dabei gebe es  ein kleines kontinuierlich wachsendes Kaufinteresse.

Der Bestand an Krafträdern betrug zum Jahresstart in Bremen 20.414 Zweiräder mit einer leicht steigenden Tendenz.

Die im bisherigen Jahresverlauf gefragtesten Motorradmodelle seien nach Angaben des Industrieverbandes Motorrad die BMW R 1200 GS vo der Kawasaki Z 900, der Yamaha MT-07, der Kawasaki Z 650 un der Honda Africa Twin. Sehr positive Entwicklungen meldeten zudem die Segmente Kraftroller, Leichtkraftroller und Leichtkrafträder; ihre Marktbedeutung liege zusammen aber nur bei etwa einem Viertel des Neuzulassungs-Marktes.

Gebrauchte Pkw im Rückwärtsgang

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser hat im September noch nicht vom WLTP-Neuwagen-Chaos profitiert. Trotz des gewachsenen Angebots an jungen Gebrauchten sowie den Lieferengpässen bei einigen Neuwagen-Modellen blieb der Markt mit 3.893 (Vorjahr: 4.143) Besitzumschreibungen unerwartet stark mit sechs Prozent hinter dem Vorjahresergebnis. In der Neun-Monats-Bilanz steht ein Rückgang von 3,8 Prozent auf 37.662 Halterwechsel.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen zeigte sich optimistisch, dass im letzten Quartal des Autojahres 2018 der negative Trend sich noch umkehren könnte. Wörtlich: " Wir hoffen auf den WLTP-Impuls." Auf den Höfen der Händler stünden nämlich viele neuwertige Gebrauchtwagen, die  im Rahmen der WLTP-Einführung vom jeweiligen Hersteller vor September zugelassen werden mussten.

Die September Bilanz für Bremen und Bremerhaven weise den KBA-Statistiken zufolge für Benziner und für Diesel deutliche Minuszahlen aus. 2.553 (Vorjahr: 2.725) gebrauchte Benziner und 1.252 (Vorjahr: 1.317) Diesel stünden im Monatsergebnis, das durch fünf (Vorjahr: 5) Elektro- und 19 (Vorjahr: 23) Hybrid-Pkw sowie 64 (Vorjahr: 73) gasbetriebene Gebrauchtwagen komplettiert werde. Für den Jahresendspurt im bremischen Gebrauchtwagenmarkt erwartet Kossmann steigende Verkaufszahlen, denn - so wörtlich - "das Angebot an sehr jungen Gebrauchten ist größer denn je."

 

 

Zweistelliges Minus

Bremen. Nach der WLTP-Umstellung ist der Neuwagen-Absatz im September an der Weser wie befürchtet eingebrochen. 1.341 Fahrzeuge bedeuten das schleschteste Ergebnis seit der Jahrtausendwende. Der Rückgang liegt bei 22,1 Prozent und damit rund acht Prozentpunkte besser als im Bundesdurchschnitt. Hans Jörg Kossmann Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KAB-Länderzahlen: "Die rote Phase bei den Neuzulassungen ist nicht vorbei. Einigen Herstellern fehlt noch immer die Zulassung für einzelne Motoren."

Das September -Ergebnis gliederte sich in 853 (Vorjahr: 1006)neue Benzinger und 388 (Vorjahr: 627) neue Diesel-Pkw. Hinzu kämen wie im Vorjahr sieben Elektro- und 91 (Vorjahr:75) Hybrid-Pkw sowie zwei (Vorjahr: 6) gasbetriebene Neuwagen. Der Rückgang bei den neuen Diesel-Pkw um 38,1 Prozen sie "ein schmerzhafter Einschnitt."

In der Neun-Monats-Bilanz liege der Pkw-Markt an der Weser mit 15.637 Neuzulassung mit einem Rückgang von 12,2 Prozent unter dem Vorjahr. Im Zwischenergebnis spiegele sich das Diesel-Desaster deutlich wider. Während Benziner zwei Prozent zugelegt hätten, habe der Diesel Verluste von 33,5 Prozent verbucht. Dies seien 9.404 Benziner und 5.293 Diesel. Die Dieselquote liegt den Angaben Kossmanns zufolge bei 33,9 (Vorjahr: 44,7) Prozent.

Seit 1. September dürfen, wie Kossmann berichtete, nur noch Autos neu zugelassen werden, die den Prüfstandard WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) durchlaufen haben. Die neuen, gründlicheren Tests hätten dazu geführt, dass noch nicht alle Modelle die Genehmigung für eine Neuzulassung besitzen. Die Sondereffekte für den Neuzulassungsmarkt dauern nach Kossmanns Einschätzung noch weiter an. Die Branche stelle aber unverändert eine große Verischerung der Kunden, aktuell zusätzlich auch durch die politschen Rahmenbedingungen zum sogenannten Diesel Kompromiss, fest.

 

 

 

WLTP dämpft auch die Elektro-Prämie

Bremen. Der neue Prüfzyklus für neue Fahrzeuge WLTP dämpft nicht nur die Neuzulassungen, sonder auch das Interesse für die Elektroprämie. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen sagte, die finanzielle Förderung für Hybrid-Fahrzeuge sei im September um rund ein Drittel gesunken. Insgesamt habe es im September an der Weser 14 E-Prämien gegeben, davon neun für reine Batterie-Fahrzeuge und fünf für Hybride.

Kossmann verwies darauf, dass die Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge korrigiert werden musste. Der Förderrichtline zufolge dürften nämlich von außen aufladbare Hybrid-Elektrofahrzeuge nicht mehr als 50 g CO²-Ausstoß pro Kilometer verursachen. Bisher sei der CO²-Ausstoß nach dem NEFZ-Prüfzyklus ermittelt worden. Seit dem 1. September 2018 erfolge die Messung nach dem WLTP-Standdard mit der Konsequenz, dass einige Fahrzeugmodelle von der Förderliste gestrichen worden seien.

Nach Bremen seien nach den aktuellen Länderstatistiken des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bisher insgesamt 371 Prämien geflossen. Dies entspreche einem Finanzvolumen von rund 1,3 Millionen Euro aus dem mit 1,2 Millarden Euro gefüllten Fördertopf. Bremen habe eine Länderquote von knapp 0,5 Prozent. Kossmann: "Bis Ende der Förderung im Juni des kommenden Jahres reichen die Mittel allemal aus. Das Interesse an der Prämie könnte also noch deutlich steigen."

 

 

Gebrauchte Diesel auf der Überholspur

Bremen. Gebrauchte Diesel-Pkw sind im August in Bremen auf der Überholspur gefahren. Plus drei Prozent für die Diesel-Besitzumschreibungen seien ein gutes Signal, nachdem auch die Verkäufe von neuen Diesel-Pkw mit fast vier Prozent über dem Vorjahreswert gelegen hätten. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken, das"Kaufinteresse für moderne Euro-6-Diesel Gebrauchtwagen hat kontinuierlich seit Jahresbeginn zugenommen". Endverbraucher hätten wieder mehr Lust auf Diesel-Pkw.

Im Buagust sind den Angaben Kossmanns zufolge 4.544 Halterwechsel registriert worden. Das auf dem Niveau des Vorjahres liegende Monatsergebnis teile sich in 3.017 (Vorjahr: 3.143) Benziner und 1.426 (Vorjahr: 1.360) Diesel. Hinzu kämen 90 (Vorjahr 97) Gebrauchte mit alternativen Antrieben. ImZwischenergebnis des unter dem Vorjahr.

Kossmann erwartet in den nächsten Monaten zunehmend Gebrauchtwagenverkäufe. Das Potenzial der Eigenzulassungen von Herstellern und Handel vor der Umstellung auf den neuen Umweltstandard WLTP am 1. September sei "groß und in Angebeot und Prei attraktiv". Dies seien "gute Impulse für ein lebhaftes Geschäft mit gebrauchten Pkw".

 

 

Sommermonat August

Bremen. Endlich wieder schwarze Zahlen im Pkw-Markt an der Weser. Was indes recht ungewöhnlich aussieht, entpuppt sich allerdings als "automobiler Sondereffekt", wie Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen sagte. Auf den ersten Blick sehe die August-Bilanz der bremischen Pkw-Neuzulassung spektakulär aus. Mit 1.881 (Vorjahr: 1.622)Verkäufen lieferte der Markt 16 Prozent mehr Neuwagen aus als im Vorjahresmonat.

Kossmann kommentierte Rekordzahlen im August mit den Worten, "wären einige Hersteller nicht dazu gezwungen gewesen, viele nach NEFZ zertifizierte Autos zuzulassen, da diese den seit 1. September gültigen Verbrauchs- und Abgastestverfahrens WLTP-Standard nicht erfüllen und auch keine Sondergenehmigung bekommen hätten, die Zahlen wären wohl einstellig im Plus gewesen". Wie erwartet kam es zu deutlichen Verwerfungen im Markt.

Im Pkw-Markt legten nach den aktuellen KBA-Länderzahlen Benziner um 16,2 Prozent auf 1.119 Verkäufe zu. Auch der Diesel sei mit plus 3,7 Prozent auf 621 Neuzulassungen vorügergehend aus "der roten Zone gefahren". Mit Blick auf den Sondereffekt sagte Kossmann, die kommenden Monate des AUtojahres 2018 forderte dem Automobilhandel vieles ab. Der Auftragseingang liege aktuell auf Vorjahresniveau.

Auf normalem Level hätten sich Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge verkauft. Im August stünden 14 (Vorjahr: 7) Stromer und 122 (Vorjahr: 48) Hybride in der Monatsbilanz. Hinzu köämen wie im Vorjahr fünf gasbetriebene Pkw.

Nach acht Monaten, sagte Kossmann bleibe der bremische Markt mit minus 11,1 Prozent im Keller des Länder-Rankings. Dies seien 14.296 (Vorjahr: 16.083) Neuzulassungen. Während sich der Benziner im kumulativen Ergebnis auf plus 4,1 Prozent dutlich erhlolt habe, sei das Diesel-Ergebnis mit minus 23,1 Prozent im Jahresvergleich "tief rot".

 

 

Wieder rote Zahlen für Pkw-Neuzulassungen

Bremen. Auch im Juli hat sich der bremische Automarkt nicht aus der konjunkturellen Abwärtsbewegung befreien können. In einem bundesweit um durchschnittlich 12,3 Prozent gewachsenen Markt sei die Zahl der Pkw-Neuzulassungen um 1,2 Prozent auf 1.622 Verkäufe gesunken. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, "Diesel-Tausch-Prämien und die Vorboten des neuen Prüfstandards haben geholfen, das Minus in Grenzen zu halten."

Der Diesel habe 13,8 Prozent verloren. Dies sei ein Rückgang auf 574 Neuzulassungen. Die Juli-Bilanz weise zudem 930 (Vorjahr: 909) Benziner aus. Zwölf (Vorjahr: 13) Elektro-Pkw seine erstmals im Automarkt an der Weser zugelassen worden. Kumulativ liegt der Pkw-Markt mit insgesamt 12.415 Neuzulassungen 14,1 Prozent unter den Vorjahreszahlen.

Kossmann sagte zur Lage der Automobilwirtschaft, die "vor uns liegenden Monate sind durch Lieferschwierigkeiten einiger Hersteller schwer einzuschätzen." Der ab 1. September geltende neue Prüfstandard WLTP für neue Modelle könnte den Automobilhandel und die Hersteller auch das rechtliche Jahr über noch in Atem halten, zumal dann der Schub durch die Eintauschprämien fehlen würde. Einige Branchen-Experten rechneten für August sogar mit einem neuen Rekordzulassungsmonat. Dagegen würden im September die Zahlen aller Wahrscheinlichkeit nach wieder stark nachgeben. Auch das Geschäft mit Gebrauchtwagen werde im August durch die WLTP-Sondereinflüsse stark geprägt werden.

 

 

Motorräder-Bilanz: Alles auf Rot

Bremen. Trotz bundesweit boomender Verkaufszahlen hat der Motorradmarkt an der Weser im ersten Halbjahr rote Zahlen  geschrieben. Minus  1,9 seien "ein unerwartet schwaches erstes Halbjahr", sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. 455 Krafträder seien erstmals zugelassen worden. Bundesweit habe es Steigerungen von 9,8 Prozent gegeben. Zweistellige Zuwächse seien bei den Kraftrollern und der Motorrad-Klasse der 125er bilanziert worden.

Schatten auf die Halbjahresbilanz werfe auch der Markt für gebrauchte Motorräder, der im Jahresvergleich um 1,8 Prozent zurückgegangen sei. Dieses Minus sei unterdurchschnittlich, denn bundeweit habe der Markt 3,6 Prozent im Jahresvergleich in den ersten sechs Monaten eingebüßt. 1,285 Krafträder seien umgeschrieben worden.

Spitzenreiter bei den neuen Modellen bleibe nach der Statistik des Industrie-Verbandes Motorrad unangefochten die BMW R 1200 GS, mit 5.168 Einheiten kumuliert in den ersten sechs Monaten des Jahres. Die Kawasaki Z 900 lande mit 2.118 Einheiten auf Platz zwei vo der Yamaha MT-07 (2.056). Dahinter reihten sich Kawasaki Z650 (1.118), KTM 390 Duke (1.015), BMW s1000 XR (1.001) ein.

Kfz-Gewerbe fordert Votum für Nachrüstung

Bremen.  Im Schreiben an den Bürgermeister Dr. Carsten Sieling hat sich das niedersächsich-bremische Kraftfahrzeuggewerbe enttäuscht gezeigt, dass das Land Bremen im Bundesrat eine Initiative zur Nachrüstung von Diesel-Pkw mit wirksamen  SCR-Katalysatoren nicht unterstützt hat.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, schrieb dem Politker: "Im Namen der rund 3.600 Unternehmen, die vom Landesverband des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen e.V. vertreten werden, bringe ich das Bedauern zum Ausdruck, das erneut eine Chance vertan wurde, zeitnah die Fragen von Kostenbeteiligung einer Nachrüstung durch Automobilhersteller, zu konkretisieren."

Die Länder Baden-Württemberg und Brandenburg hätten die Berliner Initiative unterstützt, die die Automobilhersteller verpflichten soll, die Nachrüstungskosten zu übernehmen. Außerdem sollten von der Bundesregierung alle nötigen Schritte technisch wie administrativ für die Nachrüstung geschaffen werden.

Kossmann forderte in seinem Schreiben die politische Führung des Landes Bremen auf, die ablehnende Haltung zur Kostenübernahme durch Automobilhersteller aufzugeben. Er sagte, es gehe auch um Transparenz und Vertrauen. In der nächsten Sitzung des Bundesrates im September sollte Bremen mit dem positiven Votum einen Schritt in die richtige Richtung vollziehen." Dies könne für die von der Bundeskanzlerin für September angekündigte Entscheidung der Diesel-Nachrüstung richtungsweisend sein.

 

 

Talfahrt an der Weser dauert an

Bremen. Die automobilie Talfahrt an der Weser dauert an. Auch im Mai büßte der Pkw-Markt 27,9 Prozent ein. Noch 1.806 (Vorjahr: 2.505) Neuzulassungen weise die Mai-Bilanz aus. "Von Wonnemonat Mai ist im Automobilhandel nichts zu sehen gewesen", sagte Hans Jörg Kossmann Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zu den aktuellen KBA-Länderzahlen. 

Der dritte Monat infolge mit zweistelligen Minuszahlen sei vo allem auf die Diesel-Krise und das nur noch geringe Kaufinteresse  für die Selbstzünder zurückzuführen. Kossmann sagte, der bremische Pkw-Markt nehme in Deutschland seine Sonderstellung ein. Im Mai seien noch 640 (Vorjahr:1.272)Diesel verkauft worden. Die Dieselquote betrage 35,4 (Vorjahr: 50,8) Prozent.

Im Vergleich zum Diesel sei das Minus bei Benzinern mit 4,8 Prozent auf 1.097 (Vorjahr: 1.152) Erstzulassungen "geradezu moderat". Die Zwischenbilanz an der Weser weise einen Rückgang um 17,8 Prozent auf 8.951 (Vorjahr: 10.890) Neuzulassungen aus. Benziner schreiben Zuwächse um 2,3 Prozent auf 5367 (5.244) Verkäufe, Diesel hingegen Verluste um 41,4 Prozent auf 3.115 (Vorjahr: 5.316) Erstzulassungen.

Gebrauchte geben im April Kräftig Gas

Bremen. Nach zwei negativen Monaten gibt der Gebrauchtwagenmarkt Gas: Plus 6,6 Prozent im April auf 4.196 (Vorjahr: 3.935) Pkw-Besitzumgschreibungen "sind hoffnungsvolle Ergebnisse nach dem zweistelligen Verlust im März ". Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung, sagte, nach "kräftigen Verlusten für den Diesel ist das April-Ergebnis ein kleiner Hoffnungsschimmer".

Lediglich um zwei Prozent habe der Diesel mit 1.292 Halterwechsel nach den aktuellen KBA-Länderzahlen abgenommen. Die überdurchschnittliche Steigerung im April-Ergebnis resultiere aus dem zweistelligen Zuwachs beim Benziner, der um 10,7 Prozent auf 2.809 Besitzumschreibungen gewachsen sei. Das Segment der alternativen Antriebe habe ebenfalls zugelegt, nämlich um rund 21 Prozent  auf 96 (Vorjahr: 79) Umschreibungen. Vier (Vorjahr: 1) gebrauchte Elektro-Pkw hätten den Halter gewechselt.

Im Zwischenergebnis bleibt der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser den Angaben von Kossmann zufolge mit 16.527 (Vorjahr: 16.919) mit 2,3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

 

 

Pkw-Markt weiter in roten Zahlen

Bremen. Kein Auto-Frühling an der Weser: Auch im April büßte der Pkw-Markt mit 17,9 Prozent deutlich ein. 1.821 (Vorjahr:2.219) Pkw-Neuzulassungen "sind die zweite große Enttäuschung im Autojahr 2018", sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zu den aktuellen Länderstatistiken des KBA. Januar und Februar seien noch positiv gewesen, März und April deutlich in den roten Zahlen.

Das Minus beim Diesel liege mit 37,1 Prozent rund 25 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Dies entspreche für Bremen 673 (Vorjahr: 1071) neue Diesel. Dem gegenüber stehe "ein morderates Minus bei Benzinern", sagte Kossmann mit Hinweis auf 1.033 (Vorjahr: 1.084) Erstzulassungen. Das Segment der alternativen Antriebe sei auf 15 (Vorjahr: 64) Verkäufe, darunter 21 (Vorjahr: 11)Elektro-Pkw, gestiegen.

Die Zwischenbilanz nach vier Monaten zeige ein um 14,8 Prozent gesunkenes Ergebnis mit 7.145 (Vorjahr: 8.385) Pkw-Neuzulassungen.

Pkw-Markt weiter mit zweistelligem Minus

Bremen. Der Pkw-Markt an der Weser bleibt "tief rot"! Mit minus 23,6 Prozent auf 2.012 Neuzulassungen hat der Auto-Monat März die Erwartungen "deutlich verfehlt". Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, kommentierte die aktuellen KBA-Länderzahlen mit den Worten: "Von Auto-Frühling keine Spur".

Dramatisch sei die Entwicklung beim Diesel, der um 50 Prozent noch 632 (Vorjahr: 1.265) Neuzulassungen eingebüßt habe. Verkäufe von neuen Benzinern seien mit 1.232 (Vorjahr: 1.288) nahezu auf Vorjahresniveau. 21 (Vorjahr: 10) Elektro- und 117 (Vorjahr: 66) Hybrid- sowie zehn (Vorjahr: 6) gasbetriebene neue Pkw vervollständigten das März-Ergebnis.

Kossmann sieht auch mit der Quartalbilanz den bremischen Pkw-Markt in einer unbefriedigenden Situation. 5.324 (Vorjahr: 6.166) Erstzulassungen seien ein durchschnittlicher Rückgang von 13,7 Prozent im Jahresvergleich. Die Dieselquote an der Weser sei im März auf 31,4  (Vorjahr: 48,0) Prozent gesunken.

 

 

Umsatzverluste durch Diesel-Debatte

Opfer statt Täter

Kräftige Pluszahlen für neue Krafträder

Bremen. Guter Start in die Motorrad-Saison: Kaum bringt der Frühling steigende Temperaturen, nimmt auch die Zahl der Motorräder auf den Straßen an der Weser zu. Rund 20.500 Krafträder gibt es im bremischen Bestand und die ersten Monate des neuen Jahres versprechen steigende Umsätze und steigende Neuzulassungen.

Mit kräftigen Pluszahlen ist der Motorrad-Markt, wie Hans Jörg Kossmann, Obermeister der KFZ-Innung Bremen, mitteilte, im Jahresvergleich gestiegen. 687 (Vorjahr: 44) Neuzulassungen im Januar und Februar seien ein vielversprechender Start gewesen, der allerdings im März nach voläufigen Zahlen an Tempo verloren habe. Rund 200 (Vorjahr: 174) neue Krafträder würden im Verkauf erwartet.

Unverändert seien große und starke Motorräder gefragt. Das Kaufinteresse an unverkleideten Motorrädern, sogenannten Naked-Modellen, nehme ebenso zu wie bei Retro-Krafträdern. Während der Elektro-Antrieb bei Rollen bereits eine Rolle spiele, seien Motorräder batteriebetriebener Art noch die Ausnahme, sagte Kossmann.

Voll Geladen

Hart an der Grenze

Jahrespressekonferenz am 28. März 2018

Gesamtmarkt setzt nch 1,63 Milliarden Euro um - Rund 74.000 Autokäufe - 4.400 Diesel-Pkw weniger verkauft - Markenhandel gewinnt bei gebrauchten Pkw- Service leicht im Plus- weitere Talfahrt beim Diesel - Benziner-Pkw gewinnen - Gegen Fahrverbote und Blaue Plakette.

 

 Zu den o.g. Themen nahmen am 28.03.2018 im Handwerkssaal der Handwerkskammer Bremen nahmen Karl-Heinz Bley, Präsident des Landesverbandes des Kfz-Gewerbe Niedersachsen Bremen, Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, Günther Engelke stv. Obermeister der Kfz-Innung Bremen, Christian Metje, Geschäftsführer des Landesverbandes des Kfz-Gewerbe Niedersachsen-Bremen und Anke Kuckertz, Geschäftsführung der Kfz-Innung Bremen Stellung.

Wieder rote Zahlen für Pkw-Neuzulassungen

Bremen. Nach der konjukturellen Erholung im Januar ist der bremische Neuwagen-Markt im Februar wieder in den roten Zahlen. Minus 14,6 Prozent auf 1.494 (Vorjahr: 1.749) Erstzulassungen seien ein unerwartet schwaches Monatsergebnis gegen den allgemein positiven Trend. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen sagte zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken, der Diesel bleibe ungebremst auf Talfahrt.

Mit einem Minus von 33,7 Prozent auf noch 528 (Vorjahr: 797) Verkäufen rutschte der Diese auch im Vergleich der Vorjahre sehr deutlich ab. Im Februar 2016 habe es noch 834 und im Februar 2017 noch 797 Diesel-Neuzulassungen gegeben.

Mit 62 (Vorjahr: 63) Neuzulassungen sei das Segment der Neuwagen mit alternativen Antrieben auf dem Niveau des Vorjahres. Neun (Vorjahr: 6) Elektro- und 48 (Vorjahr: 50) Hybrid-Pkw stünden in der Monatsbilanz, die von fünf (Vorjahr: 7) gasbetrienen neuen Pkw vervollständigt werde.

Auch im Ergebnis für die ersten beiden Monate bleibe der Pkw-Markt an der Weser mit minus 6,2 auf 3.312 (Vorjahr: 3531) deutlich unter den Ergebnissen des Vorjahres.

 

 

Leichte Verluste für gebrauchte Pkw

Bremen.  Leichte Verluste im Februar im bremischen Gebrauchtwagen-Markt: mit minus 1,4 Prozent auf 3.929 Pkw-Besitzumschreibungen sei der Rückgang im Bundesvergleich unterdurchschnittlich, sagte, Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken.

Während der Benziner deutlich um 3,1 Prozent auf 2.497 (Vorjahr: 2.577) Verkäufe zurückgegangen sei, habe der gebrauchte Diesel das Vorjahresniveau mit 1.331 (Vorjahr: 1.333) Halterwechsel stabilisieren können. 101 (Vorjahr: 81) Umschreibungen im Segment der alternativen Antriebe, darunter drei (Vorjahr: 1) Elektro- und 32 (Vorjahr: 16) Hybrid-Pkw vervollständigten das Februar-Ergebnis.

Kossmann, verwies auf eine "erfreuliche Tendenz beim gebrauchten Diesel", denn das Volumen der Euro 6-Pkw sei um rund 35 Prozent in den ersten beiden Monaten auf 721 Umschreibungen gestiegen. In der Gruppe Euro 5 habe es 844 (Vorjahr: 897) Umschreibungen im Januar und Februar gegeben. Die Dieselquote im Gebrauchtwagen-Markt an der Weser liegt den Angaben Kossmanns zufolge bei 34 (Vorjahr: 32,9) Prozent.

Jedes siebte Motorrad mit Saisonkennzeichen

Bremen. Jedes siebte Motorrad wird in dien Tagen auf die Saison und das besondere Kennzeichen vorbereitet, denn rund 14 Prozent aller in Bremen und Bremerhaven zugelassenen Motorräder nutzen ein Saisonkennzeichen. Dabei, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, entschieden sich rund 44 Prozent für die sieben- und 33 Prozent für die achtmonatibe Nutzungsdauer. Im Automarkt im Südwesten gebe es insgesamt 321.080 Saisonkennzeichen, die erstmals im Jahr 1997 ausgegeben worden seien. In Bremen gebe insgesamt 7.232 dieser Kennzeichen.

Die Beliebtheit dieses besonderen Kennzeichends sei in den beiden vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, da man das Fahrzeug nur über einen bestimmten Zeitraum, z.B. mit Beginn des Frühlings bis Ende Hebst zulassen könne. Man spare sich damti den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle, um das Fahrzeug stillzulegen oder wieder neu anzumelden. daraus resultiere natürlich eine erhebliche Ersparnis von Zeit und Geld und bei der Zulassungsbehörde Verwaltungsaufwand.

An der Weser teile sich die Anzahl aller Saisonkennzeichen von 7.232 auf 4.063 Automobilie, 2.881 Motorräder und 125 Wohnwagen. Dies seien Anteile um 0,35 aller im Bundesgebiet ausgegebenen Kennzeichen für die Saison.

Alle Fahrzeuge, egal ob Wohnmobil, Motorrad oder Auto, die am Straßenverkehr teilnähmen, müssten versichert sein. Die Teilnahme beginne schon mit dem Parken auf einer öffentlichen Straße. Deshalb müsse das Fahrzeug, das mit Saisonkennzeichen betrieben wird, außerhalb des Zulassungszeitraum auf einem privaten Grundstück stehen, sagte Kossmann.

 

 

 

Benziner im Minus, Diesel im Plus

Bremen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser zeigte im Januar ein ungewohntes Bild: Benziner im Minus, Diesel im Plus. Mit einer Steigerund um 7,7 Prozent auf 1.406 (Vorjahr: 1306) Besitzumschreibungen hat der brauchte Diesel-Pkw kräftig zugelegt, während Benziner mit 0,8 Prozent minus auf 2.611 (Vorjahr: 2632) leicht verloren. Insgesamt weist die KBA-Länderstatistik 4.114 (Vorjahr: 4.026)Halterwechsel aus.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, dies sei ein vielversprechender Jahresauftakt. Die Monatsstatistik weise auch drei (Vorjahr: 2) batteriebetriebene Gebrauchtwagen und 25 Hybrid-Fahrzeuge, darunter drei Plug-In-Hybride. Hinzu kämen 53 (Vorjahr: 59) autogas- und 14 (Vorjahr: 10) erdgasbetriebene Gebrauchtwagen aus.

Kossmann sagte zur Lage auf dem bremischen Gebrauchtwagenmarkt, die "schönen Januar-Zahlen dürfen nicht verdecken, dass der Automobilhandel durch die sinkenden Diesel-Restwerte massiv unter Druck steht."

 

 

Pkw Markt an der Weser kommt aus roten Zahlen

Bremen. Mit dem allgemeinen positiven Trend in der Automobilkonjunktur ist der Pkw-Markt an der Weser nach einer langen Phase der Minus-Zahlen vielversprechend in das neue Autojahr gestartet. Plus zwei Prozent auf 1.808 (Vorjahr: 1.782) Pkw-Neuzulassungen sei ein guter Grundstein für ein gutes Autojahr. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zeigte sich dennoch enttäuscht, denn der Diesel habe mit fast 30 Prozent minus sein Talfahrt fortgesetzt.

 

Das Monatsergebnis weise 1.101 ( Vorjahr 831) Benzinger und 642 (Vorjahr: 911) Diesel-Pkw aus. Vor allem das große Plus beim Benziner von 32,5 Prozent sei Ausdruck der anhaltenden Verunsicherung über die Zukunft des Diesel-Pkw in den Städten. Kossmann: "Die Wnaderungsbewegung zum Benziner ist auch im neuen Autojahr ungebrochen."

Im Segment der alternativen Antriebe bleibe der Hybrid-Antrieb 58 (Vorjahr: 35) Verkäufen führend. Erstmals sei vom KBA auch das Volumen der Plug-in-Hybride aufgelistet worden, das an der Weser auf 18 Neuzulassungen komme. Der batteriebetriebene Neuwagen sei mit zehn (Vorjahr: 1) Erstzulassungen in der Monatsstatistik vertreten, die gasbetriebenen Neuwagen mit sieben (Vorjahr: 4).

Kossmann sagte abschließend, die Branche schaue mit großer Hoffnung nach Leipzig, wo am 22. Februar das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu den Maßnahmen der Luftreinhaltung und damit zu möglichen Fahrverboten erwartet werde.

Kfz-Gewerbe: Starker Start ins Autojahr

Bremen, 6. Februar 2018. Der Automarkt im Januar brachte deutliche Zuwächse bei Gebrauchtwagen und Neuzulassungen.

Mit fast 599 000 Pkw wechselten 5,8 Prozent mehr Fahrzeuge die Besitzer als im Vorjahrsesmonat. Die Zahl der Neuzulassungenlag mit rund 269 500 Einheiten um 11,6 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) waren davon 61,8 Prozent der Benzinantrieb ausgerüstet. Das entspricht einen Zuwachs von 32,1 Prozent gegenüber dem Januar 2017. Der Anteil dieselbetiebener Pkw mit alternativen Antriebsarten hatten im Januar laut KBA zwei- bis dreistellige uwachsraten zu verzeichnen. Der durchschnittliche CO²-Ausstoß betrug laut KBA 128,4 Gramm pro Kilometer, das waren 0,5 Prozent mehr als im Januar 2017 (127,7 g/km). Bei weiterhin stark steigenden Neuzulassungen mit Benzinmotoren werde es laut einem ZDK-Sprecher immer schwieriger, den ab 2020 geltenden EU-Grenzwert aller neu zugelassenen Fahrzeug eines Herstellers von 95 Gramm pro Kilometer zu erreichen.

Kfz-Gewerbe stellt mehr neue Auszubildende ein

Bremen, 6. Februar 2018. Das Kfz-Gewerbe hat im vergangenen Jahr 3,2 Prozent mehr Auszubildende eingestellt als im Jahr 2016. Nach Angaben des Zentralverbandes Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) wurden bis zum 30. September 2017 insgesamt 29 835 Ausbildungsverträge und damit 930 mehr als im Jahr 2016 abgeschlossen (28 905). Im gesamten dualen Ausbildungsbereich gab es laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) einen Zuwachs von 0,58 Prozent auf 523 290 Ausbildungsverträge im Vergleich zum Jahr 2016 (520 272). Den Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker wählten 22 2231 junge Menschen und damti 3,55 Prozent mehr als im Jahr 2016 (21.459). Automobilkaufmann oder -frau wollen 5 292 Azubis werden, das sind 3,16 Prozent mehr als in 2016 (5 130). Auch die Zahl der angehenden Fahrzeuglackierer liegt mit 2 322 um 0,26 Prozent leicht über dem Wert des Jahres 2016 (2 316). "Die Autoberufe Kfz-Mechatroniker/in und Automobilkaufmann/-frau verzeichnen nun bereits im vierten Jahr in Folge steigende Ausbildungszahlen", betont Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. " Diese Entwicklung bestätig die hohe Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Ausbildung im Kfz-Gewerbe". Insgesamt bildet das Kfz-Gewerbe zurzeit rund 92 000 junge Menschen in technischen und kaufmännischen Berufen aus. Darüber hinaus biete die Branche, zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildung für eine erfolgreiche Karriere, etwa zum selbstständigen Kfz-Meister oder zur Führungskraft im Autohaus oder in einer Meisterwerkstatt.

Bremer Biildungsprojekt zur Elektromobilität

Wenn über kurz oder lang mehr Elektro- und Hybridfahrzeuge in die Werkstätten kommen, müssen die dortigen Fachkräfte qualifizert sein, um diese warten und reparieren zu können Ganz besonders gilt das für den Berufsnachwuchs, der von Anfang an für die ARbeit an der Technologie der Zukunft ausgebildet werden sollte.


Die Kfz-Innung Bremen will ihre Betriebe bei dieser Aufgabe nicht alleine lassen und startet ein bundesweit neues Projekt. Zusammen mit Partnern aus der Bremer Bildungs- Wissenschaftslandschaft hat sie einen neuen Ausbildungsgang ins Leben gerufen. Mit dem neuen Ausbildungsjahr im August sollen mindestens 15, besten sogar 25-30 Bremer Jugendliche ihre Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker-Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik beginnen.

Zusätzlich zur regulären Ausbildung in Kfz-Betrieben werden sie in dem Lehrprojekt intensiv mit Elektromotoren, Batterien sowie Antriebs- und Umrichtetechnik vertraut gemacht. Möglich macht dies eine Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), dem Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Bremen, dem Technischen Bildungszentrum Mitte, Institut Technik und Bildung der Universität Bremen. Auch die Landespolitik fördert das Projekt; Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan hat die Schirmherrschaft übernommen.

Talfahrt der neuen Pkw geht unvermindert weiter

Der Pkw-Markt an der Weser bleibt auf Talfahrt. Minus 38 Prozent für die Pkw-Neuzulassungen bedeuten im Dezember nach den aktuellen KBA-Länderzahlen 1.418 (Vorjahr:2.290) Erstzulassungen. Vor allem der Diesel belastete mit einem Rückgang von 58,7 Prozent die Monatsbilanz. Die entspricht noch 499 (Vorjahr:1.209) Verkäufen. Benziner verbuchten Rückgänge von 16,3 Prozent auf 873 (Vorjahr: 1.043) Erstzulassungen.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken, der Markt an der Weser habe weder von den gestiegenen Privatkäufen noch von einem expansiven Flottengeschäft profitieren können. Auch die im Bundesgebiet registrierten Impulse durch die Diesel-Eintauschprämien seien nahezu verpufft.

Kossmann erinnert daran, dass der bremische Markt mit rund 27 Prozent einen niedrigen Anteil privater Käufer  habe. Daher mache sich in der Bilanz auch bermerkbar, dass Flottenbetreiber den Spruch des Bundesverwaltungsgerichts zu Fahrverboten Ende Februar abwarteten. Rund ein Viertel aller Flottenfahrzeuge wären von Fahrverboten betroffen.

Die Jahresbilanz an der Weser zeige, mit 22.608 (Vorjahr: 27.155) Neuzulassungen eines der schwächsten Ergebnisse der vergangenen Jahre. Dies seien Verluste von 16,7 Prozent. Benziner lägen mit 3,1 Prozent in den "roten Zahlen", Diesel mit 31,1 Prozent.

 

 

E-Prämien-Bilanz: 162 Anträge in 2017

Bremen. Lediglich162 Anträge zur Förderung der Elektromobilität sind im vergangenem Jahr aus Bremen gestellt worden. Damit sind knapp 600.000 Euro Fördergelder aus dem mit 1,2 Milliarden Euro gefüllten Topf Richtung Weser gefolssen, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der KFZ-Innung Bremen, mit dem Hinweis darauf, dass die Förderaktion im Juli des Jahres 2016 begonnen habe. Insgesamt stünden 218 Anträge in der Bilnaz, davon 116 für reine Batterie-Fahrzeuge und 102 für Plug-in-Hybride.

Die Dezember-Bilanz des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) weise 19 Präminen für Bremen aus, davon neun für reine Batterie-Fahrzeuge und zehn für Hybridwagen. Dies entspreche auf der Basis der Fördersumme von 4.000 Euro für reine Stromer und 3.000 Euro für Hybridfahrzeuge rund 71.000  Euro. Unverändert gebe es keinen Antrag für ein Wasserstoff-Automobil.

Kossmann zeigte sich zuversichtlich, dass sich das "Tempo der Nachfrage nach den Geldern aus dem Staat und Herstellern gefüllten Fördertopf" im neuen Jahr spürbar erhöhen werde. Mit den zunehmendend  Fahrzeug-Angeboten der Hersteller und der verbesserten Lade-Infrastruktur erwarte die Branche " einen kleinen Schub".

 

 

 

 

Lichtblicke an der Weser im Pkw-Markt

Bremen. Nach den kräftigen Minuszahlen im bremischen Neuwagengeschäft gibt es Lichtblicke:
der Gebrauchtwagenmarkt ist im November um "unerwartet überdurchschnittliche 6,3 Prozent" gewachsen. Dies entspreche 4.354 (Vorjahr: 4.095) Besitzumschreibungen, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, mit Hinweis auf die aktuellen KBA-Länderstatistiken.

Die bisherige Jahresbilanz weist den Angaben von Kossmann zufolge 47.543 (Vorjahr: 46.869)Besitzerwechsel aus. Dies sei ein Plus von 1,4 Prozent. Davon seien 31.139 (Vorjahr: 30.576) Benziner und 15.438 (Vorjahr: 15.385) Diesel-Pkw umgeschrieben worden. Hinzu kämen 22 (Vorjahr: 39) Elektro- und 252 (Vorjahr: 183) Hybrid-Pkw sowie 565 (Vorjahr: 575) autogas- und 121 (Vorjahr: 109) erdgasbetriebene Gebrauchtwagen. Der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser werde voraussichtlich mit rund 51.500 Besitzumschreibungen abschließen.

Zur November-Bilanz sagte Kossmann, die deutlich gestiegende Nachfrage nach gebrauchten Diesel-Pkw habe überrascht. Plus 11,1 Prozent auf 1.441 (Vorjahr: 1.297) Besitzumschreibungen seien ein "gutes Zeichen für den Diesel in einem Markt mit Versicherungen". 2.818 (Vorjahr: 2.734) Benziner und drei (Vorjahr: 1) Elektro- sowie 24 (Vorjahr: 15) Hybrid-Wagen weise die Monatsstatistik neben 51 (Vorjahr: 44) autogas- und 16 (Vorjahr: 4) erdgasbetriebenen Gebraucht wagen aus.

Weniger Interesse für die E-Prämie für Bremen

Bremen. Bei einem Rückgang der monatlichen Prämien für Elektro- und Hybridfahrzeuge an der Weser von 22 im Oktober auf nunmehr elf im November ist das Kfz-Gewerbe mit der Resonanz auf die finanzielle Förderung der Elektromobilität nicht zufrieden. "Wir brauchen wohl noch Geduld," sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zur aktuellen Statistik des für den Umweltbonus zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Auf insgesamt 199 Prämien aus dem Fördertopf, den Bund und Hersteller mit insgesamt 1,2 Millarden Euro speisen, sei die Bilanz seit Beginn der finanziellen Förderung im Juli 2016 gestiegen. Damit gebe es eine Quote von 0,47 Prozent. Bundeweit liege die Prämien-Bilanz aktuell bei 42.251 ( Vormonat: 37.697) Förderungen. Insgesamt rund 700.000 Euro Fördergelder seien bisher nach Bremen geflossen.

Kossmann verwies darauf, dass der Anteil der Förderungen für reine Batteriefahrzeuge mit 53,8 Prozent deutlich unter Bundeswert von 58,1 Prozent liege. Dies seien 107 (Vormonat: 100) Prämien. Außerdem gebe es 92 Prozent für Hybridfahrzeuge. Kossmann zeigte sich zuversichtlich, dass das "Thema Elektromobilität in Bremen durch die strukturellen Veränderungen auf Herstellerseite signifikante Impulse bekommt."

Pkw-Markt im Jahresendspurt

Bremen, 5. Dezember 2017. Mehr verkaufte Gebrauchtwagen und Neuzulassungen brachte der Automonat November. So wechselten laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) fast 631 900 Pkw die Beisitzer. Das waren vier Prozent mehr als im November 2016. Im bisherigen Jahresverlauf wurden über 6,77 Millionen Gebrauchtwagen und damit 0,9 Prozent weniger vermarktet als im Vorjahreszeitraum.

Bei den Neuzulassungen gab es gegenüber dem Vorjahresmonat kräftigen Zuwachs von 9,4 Prozent auf über 302 000 Pkw. In den bisherigen elf Monaten dieses Jahres ergab sich ein kumulierter Zuwachs von drei Prozent auf mehr als 3,18 Millionen Einheiten. Der Zuwachs geht weiter auf Kosten des Diesel Antriebs. So ging die Zahl der neu zugelassenen Diesel-Pkw im November laut dem KBA um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Mit dem entsprechenden Zuwachs bei den Neuzulassungen benzingetriebener Pkw (plus 28 Prozent gegenüber November 2016) stieg auch der durchschnittliche CO²-Ausstoß um 1,1 Prozent auf 127,8 Gramm pro Kilometer an.

Motorräder: Bremen wächst gegen den Trend

Bremen. In den zehn Monaten des Jahres sind die Motorrad-Neuzulassungen an der Weser gegen den  bundesweiten negativen Trend gewachsen. Ein Plus von 4,4 Prozent auf 785 (Vorjahr: 752) neue Krafträder sei eine erfreuliche Entwicklung, sagt Hans Jörg Kossmann.

Zulassungsstark hätten sich die Segmente der Motorräder und die der Motorroller gezeigt. Weiter im Rückwärtsgang befänden sich dagegen Leichtkrafträder und Leichtkraftroller. Deutlich im Minus, dies auch wieder gegen den Trend, liege der Markt für gebrauchte Motorräder. Habe es im Oktober einen Rückgang um 18,4 Prozent auf 120 (Vorjahr: 147) Besitzumschreibungen gegeben betrügen die Verluste im bisherigen Jahresverlauf noch 7,5 Prozent auf 2.075 (Vorjahr: 2.244).

Bundesweit weise die Bilanz der mototisierten Zweiräder über alle Fahrzeuggruppen hinweg im Oktober 6.580 Fahrzeug-Niederlassungen aus. Das seien 17,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Kumuliert in den ersten zehn Monaten schlügen nach der KBA-Statistik 135.760 Fahrzeuge zu Buche, 13,1 Prozent weniger als  noch vor einem Jahr um diese Zeit. Im Gebrauchtwagen-Markt habe es im Oktober einen Zuwachs von 4,1 Prozent und in der Jahres-Zwischenbilanz ein Plus von 0,1 Prozent gegeben.

Gebrauchte Pkw bleiben im Plus

Bremen. Trotz des Rückgangs von 2,3 Prozent im Oktober bleibt der Gebrauchtwagen-Markt an der Weser in der bisherigen Jahresbilanz im Plus. 43,189 (Vorjahr: 42.773) Pkw-Besitzumschreibungen seien noch eine Steigerun von einem Prozent, berichtet Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen mit Hinweis auf die neuen KBA-Länderzahlen.

Im Oktboer seien insgesamt 4,47 (Vorjahr 4.141) Gebrauchtwagen ungeschrieben worden. Der Rückgang liege vor allem darin begründet, dass weiterhin  eine hohe Verunsicherung herrsche, wie es mit dem Diesel und den Fahrverboten weitergehe. Die Kaufzurückhaltung von rund einem Viertel aller Autokäufe mache sich in diesen Zahlen deutlich bemerkbar. Autokäufe würden so lange hinausgeschoben, bis von Seiten der Politik die Rahmenbedingungn klar sei.

Kossmann sagte ergänzend: "Wären die Fahrverbote vom Tisch, würden nicht wie aktuell 14 Prozent einen Diesel-Pkw kaufen, sondern 33 Prozent."

An der Weser seien im Oktober 2.701 (Vorjahr: 2.716) Benziner und 1.278 (Vorjahr: 1347) Diesel umgeschrieben worden. Die Monatsbilanz werde komplettier durch zwei (Vorjahr: 0) Elektro- und 17 (Vorjahr 16) Hybrid-PKW sowie 48 (Vorjahr: 62) gasbetriebene Gebrauchtwagen.

 

 

 

 

Der fünfte Rückgang in Folge für Bremen

Bremen. Im fünften Monat hintereinander ist der Pkw-Markt an der Weser zweistellig zurückgegangen. Auch im Oktober habe es mit minus 29 Prozent ein "Monatsergebnis mit wachsenden Sorgen" gegeben, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermiester der Kfz-Innung Bremen, zu den aktuellen KBA-Länderbilanzen. Vor allem die um 49,3 Prozent zusammgebrochene Nachfrage nach neuen Diesel-Pkw sei alarmierend.

Im Oktober, der bundesweit Zuwächse von knapp vier Prozent gebracht habe, sei der Pkw-Markt an der Weser auf 1.589 (Vorjahr: 2.239) Verkäufe abgesackt. Beim Benziner habe es ein Minus von neun Prozent auf 943 (Vorjahr: 1036) Neuzulassungen gegeben. Auf die Hälfte des Vorjahresergebnisses habe der Diesel mit jetzt noch 574 erstmaligen Zulassungen eingebüßt. Die durch die Verunsicherung bei Privatkunden und gewerblichen Kunden gleichermaßen ausgelöste Verkaufsmisere einerseits und die gestiegenen CO²-Werte andererseits erforderten schnelles Handeln der Politik. Kossmann: "Die Diesel Debatten müssen versachlicht werden. Ideologien sind fehl am Platz."

 

In der bisherigen Jahresbilanz habe der bremische Pkw-Markt entgegen dem allgemeinen Trend kräftig verloren. Minus 12,6 Prozent auf 19.393 (Vorjahr:22.181) Neuzulassungen zeige die Schwäche im Autojahr 2017 in Bremen.

Bremen bleibt Tabellenletzter

Bremen. Im Länderränking aller Bundesländer bleibt Bremen auch im Oktober Tabellenletzter, wenn es um die sogenannte Elektroprämie geht. Rund 664.000 Euro sind aus dem großen Fördertopf der Elektromobilität bisher an die Weser geflossen. Das ist ein Länderanteil von 0,6 Prozent. "Wir können mit diesem Ergebnis in einem Autoland nicht zufrieden sein," bilanziert Hans Jörg Kossmann, Obermeister der KFZ-Innung Bremen, die aktuelle Statistik des für die Förderung zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Der Bafa-Statistik zufolge seien für Bremen bis zum 31. Oktober 188 Prämien, davon 100 für reine Batterie-Fahrzeuge und 88 für Plug-in-Hybride, genehmigt worden. Dies seien im Oktober 22 Prämien, davon 15 für reine Stromer und sieben für Plug-in-Hybride. Kossmanns Darstellung zufolge gebe es zwar insgesamt leichte kontinuierliche Steiergerungen in der Prämien-Nachfrage, doch im Vergleich zur sogenannten Abwrackprämie sei dies bisher keine Erfolgsstory.

Aktuelle Meldungen für Bremen

Markt für gebrauchte Pkw an der Weser noch stabil

Bremen. Trotz kräftiger Verluste im September von 7,2 Prozent zeigt sich der bremische Gebrauchtwagen-Markt in der Zwischenbilanz noch stabil. 39.142 (Vorjahr 38.632) Pkw Besitzumschreibungen seien positiv. Der September hingegen habe mit d 4.143 (Vorjahr: 4.464) Besitzumgschreibungen ein schwaches Monatsergebnis abgelierfert, sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen.

Im Besonderen der Diesel sei mit minus 10,8 Prozent auf 1.317 (Vorjahr: 1.477) Verkäufe abgerutscht. Beim Benziner liege der Rückgang mit 5,8 Prozent auf dem durchschnittlichen Monatsniveau. Dies seien in Bremen 2.725 (Vorjahr: 2.894) Umschreibungen. Minimale Impulse habe es im Segment der Gebrauchtwagen mit alternativen Antrieben gegeben. Die Monatsstatistik weise fünf (Vorjahr: 7) Elektro-, 23 (Vorjahr: 19) Hybrid- und 73 (Vorjahr: 67) gasbetriebene Pkw aus.

Kossmann sagte, die dynamischen Monate im Gebrauchtwagen-Markt seien offensichtilich vorbei. Der Automobilhandel erwarte ein Schluss-Quartal ohne signifikante Impulse.

Pkw-Markt an der Weser bricht ein

Bremen. Der Pkw-Markt an der Weser ist im Juli eingebrochen: minus 13,5 Prozent auf 1.641 (Vorjahr: 1.898) Neuzulassungen. "Das Kaufinteresse steckt im Sommerloch, "bilanzierte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen die aktuelle KBA-Länderzahlen. Wie in den Vormonaten gebe es eine Wanderbewegung vom Diesel zum Benziner.

Die Juli-Bilanz weise 909 (Vorjahr: 838) neue Benziner und 666 (Vorjahr: 1.034) Diesel aus. Diese Talfahrt habe ihre Gründe in Sondereffekten des Herstellers und einer durch die aktuellen Diskussionen entstandenen Diesel-Abkehr. Kossmann warnte davor, dass die CO2 Ziele in Gefahr gerieten. Deutschlandweit sei die Dieselquote von 46,9 auf 41,2 Protzent abgerutscht.

Das Juli-Zulassungsergebnis zeige ein unverändert schwaches Interesse für die Elektromobilität. Sieben (Vorjahr 6) neue Stromer seien erstmals zugelassen worden. Hingegen habe sich die Neuzulassung von Hybrid-Pkw auf 5 (Vorjahr: 18) deutlich gesteigert.

Im Zwischen ergebnis bleibt den Angaben Kossmanns zufolge der Pkw-Markt deutlich im Minus. 14.461 (Vorjahr: 15584) Neuzulassungen seien ein Rückgang von 7,2 Prozent. Dabei liege der Diesel mit 16,8 Prozent im Minus. Die Dieselquote  habe sich von 51,9 auf 46,6 Prozent verkleinert. Im Juli habe sie bei 40,6 Prozent verkleinert. Im Juli habe sie bei 40,6 Prozent gelegen.

KFZ-Innung fordert eine faire Vergütung

Bremen. Die Kfz-Innung Bremen hat eine faire Vergütung für die Kfz-Meisterbetriebe gefordert, die Dieselautos nachrüsten müssen. Das sagt Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, mit dem Hinweis, es gebe die Sorge, dass die Software-Nachrüstung auf der einen Seite viel Aufwand für die Werkstätten bedeute, auf der anderen Seite die Hersteller aber lediglich Pauschalen erstatten wollten.

Die Betriebe des Kfz-Gewerbes dürften bei den auf dem Diesel-Gipfel am 02. August 2017 in Berlin vereinbarten Maßnahmen zwischen Politik und Industrie nicht auf Kosten sitzen bleiben. Schon jetzt hätten Händler durch den Wertverlust von gebrauchten Diesel-Fahrzeugen erhebliche Nachteile. Die Verunsicherung der potenziellen Diesel-Käufer halte an, sie habe sich im Juli sogar noch verstärkt.

E-Prämie fährt an Bremen vorbei

Bremen. Bremen bleibt Letzter im Länderranking für die Elektro-Prämie! Auch im Juli sei mit insgesamt 14 Prämien die "Förderung an Bremen vorbeigefahren", sagte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen mit Hinweis auf die aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft auf Ausfuhrkontrolle. 136 (Vormonat 122) Prämien, davon 74 (Vormonat: 62) für reine Battererie-Fahrzeuge und 62 (Vormonat: 50) für Hybrid-Wagen seien die Gesamtbilanz seit dem Start der Förderung im Juli des vergangenen Jahres. das stetige geringe Interesse an der Weser für die Förderung durch Staat und Industrie spiegele den "steinigen Weg der Elektromobilität" wider.

Kossmann erneuerte seine Forderung, in "möglichst großen Schritten die Infrastruktur mit schnellen Ladestationen" zu schaffen. Wörtlich: " Wir brauchen für die Umweltbilanz im Südwesten die alternativen Antriebe, im Besonderen den Stromer".

Gebrauchte Pkw, stabile Nachfrage

Bremen. Stabile Nachfrage nach gebrauchten Pkw im Juni an der Weser! Ggen den Trend blieb das Kaufinteresse zum Start in die Sommerpause hoch. Sowohl Benziner als auch Diesel verfehlten nur knapp die Vorjahreswerte. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, zeigte sich zufrieden. Er sagte: "Von Sommerpause ist noch keine Spur zu lesen."

Der Gebrauchtwagenmarkt fährt mit positiven Vorzeichen ins zweite Halbjahr. Im Juni wechselten laut Kossmanns Angaben 2.917 (Vorjahr 2.935) Benziner und 1.531 (Vorjahr: 1.558) Diesel. Ein (Vorjahr 6) Elektro- und 29 (Vorjahr 49)Hybrid-Pkw sowie 55 (Vorjahr: 131) gasbetriebene Gebrauchtwagen weise die Juni-Bilanz aus.


Insgesamt seien im ersten Halbjahr des Autojahres 26.176 (Vorjahr: 25.638) Einheiten auf dem Gebrauchtwagenmarkt verkauft worden. Dies sei ein Plus von 2,1 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auffällig sei die Zunahme der gebrauchten Diesel-Pkw um zwei Prozent auf 8.731 (Vorjahr: 8.556) Verkäufe. Benziner hätten ebenfalls um zwei Prozent auf 16.914 (Vorjahr: 16.558) Umschreibungen zugelegt.

Der bremische Gebrauchtwagen-Markt bilanziere in den ersten sechs Monaten zudem acht  (Vorjahr: 22) Elektro- und 137 Vorjahr: 93) Hybrid-Pkw. Hinzu kämen noch 323 (Vorjahr: 320) Autogas- und 61 (Vorjahr: 58) erdgasbetriebene Pkw.

Fahrzeug-Zulassungen im Plus

Bremen, 3. August 2017. Der Automarkt ist im Juli leicht gewachsen. Sowohl bei den Gebrauchtwagen als auch bei den Neuzulassungen gab es positive Entwicklungen.

1 Mit rund 617 000 Besitzumschreibungen  im Juli lag deren Zahl mit plus1,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im bisherigen  Jahresverlauf verzeichnet der Gebrauchtwagenmarkt mit insgesamt 4,33 Millionen Besitzumschreibungen einen knappen Rückstand von lediglich 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Neuzlassungen stieg um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das bedeutet mehr als 280 000 fabrikneue Pkw auf den Straßen. Im bisherigen Jahresverlauf liegt die Zahl mit fast 2,1 Millionen Neuzulassungen um 2,9 Prozent über dem Wert des Vorjahres.

Kfz-Handwerk verlangt klare Weichenstellung beim Diesel-Gipfel

Bremen, 1. August 2017. Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe fordert von Politik und Industrie klare Weichenstellung zugunsten des Dieselmotors im Rahmen des morgigen Diesel-Gipfels in Berlin. Bei Ausschöpfung des Stands der Technik, seien moderne Dieselaggregate in Bezug auf CO2, Feinstaub- und auch Stickoxidausstoß wahre Musterknaben. Dies werde auch von Umweltschützern eingräumt.

Wer den Diesel heute auf dem Altar kollektiver Entrüstung opfere, werde dies morgen schon bitter bereuen. Ohne die Dieseltechnik sei die Erreichung des CO2-Grenzwertes von 95g/km ab 2020 vollkommen illusorisch. Skrupellose Manipulationen der Stickoxid-Emissionswerte bei bestimmten Dieselfahrzeugen rechtfertigen es nicht, ein bis vor kurzem noch zu Recht als besonders sparsam und klimafreundlich empfohlenes Antriebskonzept pauschal zu verteufeln Notorisch empörte Kreise, die solche Hetze teils aus Ignoranz, teils sogar wider besseres Wissen entfachten, verleumdeten den Diesel und meinten in Wirklichkeit das Automobil als solches. Gebot der Stunde sei es, die Stickoxidbelastung in Ballungsgebieten durch ein intelligentes Maßnahmenbündel zu reduzieren und nicht durch brachiales Verhängen von Fahrverboten. Zu den erforderlichen Maßnahmen, zähle auch und vor allem die Nachrüstung älterer Dieselfahrzeuge mit effektiver Technik zur Stickoxidreduzierung.

Die Kosten hierfür dürften nicht den Millionen betroffener Halter aufgebürdet werden. Sie hätten in besten Glauben ein verbraucherarmes Fahrzeug mit geringem CO2-Ausstoß gekauft, das sie sich oft mühsam hätten zusammensparen müssen. Ihre Angst vor Fahrverboten und damit einhergehendem massiven Wertverlust ihrer Fahrzeuge müsse ebenso ernst genommen werden wie die Sorge des Automobilhandels vor einer Entwertung seiner Gebrauchtwagenbestände. Wer so tue, als ließe sich Luftreinhaltung nur auf Kosten dieser Betroffenen erzielen, liege nicht nur falsch, sondern agiere auch zynisch. Politik und Industrie müssten jetzt Verunsicherung  und Hysterie ein Ende bereiten und klare Zeichen setzen für eine berechenbare Zukunft des Dieselmotors.

#wasmitautos ruft zum Wettbewerb

Bremen. 24. Juli 2017. Die neue Social Media-Kampagne #wasmitautos sucht die besten Kfz-Mechatroniker-Azubis für den Berufs-Wettbewerb "Das Race". Die Auszubildenden können sich vom 24. Juli bis 8. August 2017 mit einem originellen Foto bewerben, auf dem sie mit ihrem Lieblingswerkzeug oder in einer Arbeitssituation zu sehen sind. Das Bild wird bei Facebook oder Instagram hochgeladen und mit @wasmitautos und #wasmitautos markiert.

Für die Aktion hat sich die Initiative "AutoBerufe - Mach Deinen Weg!" prominente Unterstützung geholt. Der durch die "PS-Profis" und seinen Youtube Kanal bekannte Jean Pierre "JP" Kraemer begleitet und moderiert die Wettkämpfe. Mit der Bekanntheit JPs soll eine hohe Reichweite auf den relevanten Kanälen wie Youtube, Instagram, Snapchat und Facebook erreicht werden. Ziel hierbei ist es, jungen Menschen in der Berufsorientierung mit unseren Kfz-Azubis in diesem Wettbewerb aufzuzeigen, wie spannend eine Ausbildung im Kfz-Gewerbe ist.

Aus den eingehenden Bewerbungen wählt JP Kraemer Anfang August 16 junge Männer und Frauen aus. Die Teilnehmer zeigen dann Anfang September bei JP Performance in Dortmund, was sie können. Die drei besten treten beim Finale in Frankfurt auf der IAA Pkw am 18. September 2017 an. Auf dem Messestand der Initiative "Autoberufe - Mach Deinen Weg!"müssen die Kandidaten noch einmal in einem Live-Wettbewerb antreten. Jean Pierre Kraemer führt durch die Veranstaltung.

Bei der Aktion entsteht umfangreiches Bild- und Videomaterial, das in den sozialen Medien verbreitet wird. Neben Clips, die das Team von JP Performance dreht, werden auch die teilnehmenden Azubis, Betriebe und Freunde Clips drehen, posten, liken und teilen.

Diesel-Pkw im Sturzflug

Bremen. Diesel-Pkw haben im Juni rund 50 Prozent verloren. Der "Sturzflug des Selbstzünders"sei auf Sondereffekte vom Hersteller und die anhaltenden Verbots-Diskussionen gegen den Diesel zurückzuführen. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, das hohe Minus der Pkw-Neuzulassungen von insgesamt 34,9 Prozent überrasche den Automobilhandel an der Weser negativ.

Im Juni seien 1.930 (Vorjahr: 2.966) Pkw erstmals neu zugelassen worden. Davon seien 1.101 (Vorjahr: 1.339) Benziner und lediglich 751 (Vorjahr: 1.589) Diesel. Der Druck auf den Diesel-Pkw durch die anhaltenden Diskussionen über Fahrverbote zeige sich vor allem auch in der Halbjahresbilanz mit einem Rückgang der Diesel-Quote auf 43,3 (Vorjahr: 51,5) Prozent. Kossmann sagte: "Der Automobilhandel ist in großer Sorge. Der Sturzflug muss gebremst werden." Die Branche setze große Hoffnungen auf den sogenannten Diesel-Gipfel am 2. August in Berlin. Das Kfz-Gewerbe erwarte Lösungen zur Nachrüstung von Euro 5-Pkw und eine Versachlichung der Diskussionen.

Kumulativ liege der bremische Pkw-Markt insgesamt noch mit 6,3 Prozent auf 12.820 Verkäufe deutlich im Minus. Die Zulassung neuer Benziner seien mit  6.345 (Vorjahr: 6361) nahezu stabil. Diesel-Verkäufe seien von 7.055 auf 6.067 Einheiten gesunken.

Die Neuzulassung von Elektro-Pkw haben an der Weser, wie Kossmann weiter sagte, im ersten Halbjahr 2017 auf "sehr niedrigem Niveau" deutlich zugelegt. Insgesamt  seien von Januar bis Juni 46 Pkw mit Elektroantrieb erstmals zugelassen worden, ein Zuwachs von 140 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil der Elektroautos an allen neuen Pkw habe sich gegenüber dem Vorjahr damit von 0,15 Prozent auf 0,36 erhöht.

Automarkt dreht sich im Mai

Bremen, 6. Juni 2017. Der Wonnemonat Mai bringt den Frühling in den Automarkt. Bei den Neuzulassungen gab es entgegen dem Mai-Trend der Vorjahre einen kräftigen Sprung nach oben. Rund 324 000 Pkw kamen  auf die Straße. Das sind 11,4 Prozent mehr als im April und 12,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Mai ergab sich ein kumulierter Zuwachs gegenüber den ersten fünf Monaten 2016 von 4,7 Prozent auf knapp1,46 Millionen Einheiten.

Die Kauflaune im Frühling ist ein Motor für alternative Antriebe. Plus 134 Prozent legten Fahrzeuge mit Hybridantrieb (6 843 Einheiten) zu, darunter Plug-in-Hybride sogar um 193,3 Prozent. Reine E-Autos  lagen mit 1 520 Einheiten stolze 158,5 Prozent im Plus. Zwar verloren Erdgasautos gegenüber dem Vormonat 46,6 Prozent, dafür legten mit Flüssiggas betriebene Fahrzeuge um 79,3 Prozent zu. Diese Entwicklung bestätigt einmal mehr das Engagement des Kfz-Gewerbes für die weitere Förderung von Flüssiggas (LPG). Um die bereits gute Nachfrage weiter voranzubringen, sei die aktuelle politische Entscheidung, die Steuerbegünstigung über 2018 hinaus zu verlängern, ein wichtiges Signal an die Verbraucher. Damit werde einem erfolgreichen alternativen Antriebskonszept mit erheblichem Reduzierungspotenzial beim Treibhausgas CO² weiter Vorschub geleistet.

Auch bei den Besitzumschreibungen hat sich der Automarkt wieder ins Positive gedreht. Nach kräftigen Rückgängen im April wechselten im Mai rund 639.000 Pkw die Besitzer. Das waren 4,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den bisherigen fünf Monaten wurden mit knapp 3,1 Millionen Gebrauchtwagen genauso viele vermarktet wie im Vorjahreszeitraum.

Gebrauchte Pkw mit Absatzflaute

Bremen. Absatzflaute auch im Gebrauchtwagenmarkt an der Weser. Nachdem neue Pkw fast ein Fünftel eingebüßt hatten, steht nun in der April-Bilanz für gebrauchte Pkw ein Minus von 10,6 Prozent. Dies entspricht 3.935 (Vorjahr: 4.400) Pkw-Besitzumschreibungen. " das war ein schwacher April," bilanzierte Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen.

Den KBA-Länderstatistiken zufolge wurden an der Weser 2.538 (Vorjahr: 2.874) Benziner und 1.318 (Vorjahr: 1.438) Diesel verkauft. Hinzu kamen 1 (Vorjahr: 4) Elektro- und 21 (Vorjahr: 20) Hybrid-Pkw sowie 56 (Vorjahr: 67) gasbetriebene gebrauchte Pkw.

Für das erste Jahresdrittel steht 2017 gegenüber 2016 den Angaben Kossmanns zufolge noch mit 0,8 Prozent im Plus. In absoluten Zahlen bedeutet dies: 16.919 Gebrauchtwagen haben von Januar bis April 2017 den Besitzer gewechselt. Dabei war die Nachfrage nach gebrauchten Benzinern mit 1,0 Prozent über dem Jahresniveau. Dies waren 10.969(Vorjahr: 10.861)Einheiten. Gebrauchte Diesel legten leich um 0,3 Prozent auf 5.614 (Vorjahr:5.590) Verkäufe zu. Minuszahlen gab es für gebrauchte Stromer mit fünf (Vorjahr: 5.590) Verkäufe zu. Minuszahlen gab es für gebrauchte Stromer mit fünf (Vorjahr:16) Umschreibungen. 77 (Vorjahr: 66) gebrauchte Hybrid- und 253 (Vorjahr: 245) gasbetriebene Pkw stehen der Vier-Monats-Bilanz.

Bremen wird kein Elektro-Land

Bremen. An der Weser bleibt die Elektro-Prämie ein Ladenhüter. Lediglich neun Anträge sind im April beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt worden. Insgesamt gibt es damit seit dem Start der Förderung im Juli des vergangenen Jahres 91 Förderungen.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister Kfz-Innung Bremen, sagte zur Monatsstatistik, der Elektromobilität fehlten unverändert die Kaufimpulse. Die Nachfrage nach Prämien teile sich hälftig auf Unternehmen und Privatpersonen auf. Es fehle die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand.

Für den bremischen Automarkt gebe es insgeamt 46 Prämien für reine Elektro-Fahrzeuge und 45 Hybrid-Automobile. Seit Jahresbeginn habe sich die Zahl der Prämien von 56 auf 91 gesteigert. Kossmann: "Bremen wird nach dem aktuellen Interesse zu urteilen, kein Elektro-Land". Bundesweit stünden in der Bafa-Zwischenbilanz 17.937 Elektro-Prämien, davon rund 300 für kommunale Einrichtungen und Körperschaften.

Seit Julie vergangenen Jahres gibt es die Förderung von Staat und Herstellern für Elektro- (4.000 Euro) und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (3.000 Euro).

Automarkt launisch im April

Bremen, 4. Mai 2017. Launisch war der Automarkt im April. Nach starken Zuwächsen im März schlug das Pendel in die Gegenrichtung aus. So wechselten im April rund 589.000 Pkw die Besitzer. Das waren 10,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von Januar bis April wurden über 2,44 Millionen Gebrauchtwagen vermarktet, ein Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Auch bei den Neuzulassungen gab es spürbare Zurückhaltung. Im April mehr als 29000 fabrikneue Pkw auf die Straße, 8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. In den ersten vier Monaten ergab sich ein kumuliert Zuwachs von 2,5 Prozent auf mehr als 1,135 Millionen Einheiten.

Der Anteil moderner Euro 6-Diesel an den Neuzulassungen betrug im April laut KBA 41,3 Prozent, im März waren es 40,6 Prozent gewesen. Im April 2016 hatte der Anteil noch 47 Prozent betragen. Einen Grund für den Rückgang sieht die KFZ-Innung Bremen in der Versicherung der Autofahrer durch die Diskussion um geplante Fahrverbote für Dieselfahrzeuge.

Bezogen auf den Straßenverkehr gebe es zahlreiche andere Möglichkeiten, als gleich alle Diesel außer Euro 6 auszusperren, so ein Innungssprecher. Grüne Welle und ein gleichmäßiger Verkehrsfluss könnten zu einer deutlichen Reduktion der Stickoxid-Emission beitragen. Außerdem würden die meisten Privatautos morgens ein paar Kilometer in die Stadt hinein und abends wieder hinausbewegt.

Ganz anders sei dies bei solchen Fahrzeugen, die permanent im Stadtverkehr bewegt würden, wie Busse, Taxis und Behördenfahrzeuge. Hier müsste man ansetzen und gezielte Anreize zur Umstellung solcher Fahrzeugflotten auf emissionsarme oder lokal emissionsfreie Antriebe geben, so der Sprecher. Derartige Maßnahmen zu fördern sei viel sinnvoller und effektiver, als mit undifferenzierten Verbotsregelungen Millionen von Fahrzeugbesitzern faktisch zu enteignen.

Starke Pluszahl für Diesel und Benziner

Bremen. Diesel und Benziner waren im März im bremischen Pkw-Markt stark nachgefragt. Insgesamt 2.635 (Vorjahr: 2.380) Neuzulassungen stünden in der Monatsbilanz. Dabei seien Benziner um 13,4 Prozent auf  1.288 und Diesel um 7,8 Prozent auf 1.265 Verkäufe gestiegen.

Hans Jörg Kossmann, Obermeister Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, die Dynamik der automobilen Konjunktur sei an der Weser ungebrochen. Die Branche freue sich vor allem über steigende Privat-Käufe. Dies zeige sich in Bremen besonders deutlich, denn der alte Fahrzeugbestand erfordere jetzt offensichtlich den Ersatzbedarf in den Neuwagen- und auch Gebrauchtwagenabteilungen des Automobilhandels.

Auch im März habe das Segment der Neuwagen mit alternativen Antrieben an der Weser lediglich kleine Impulse gezeigt. Zehn (Vorjahr: 8) Elektro-, 66 (Vorjahr: 60) Hybrid-Pkw und sechs (Vorjahr: 2) gasbetriebene Neuwagen weise die Statistik aus.

In der Quartalsbilanz liegt der Pkw-Markt an der Weser nach Kossmanns Angaben mit 9,8 Prozent im Plus. Allerdings resultiert diese Steigerung auf 6.166 (Vorjahr 5.618) Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zu anderen Ländermärkten, in denen der Diesel deutlich in die roten Zahlen gefahren sei, durch das Wachstum beider Antriebsarten. Um 10,5 Prozent habe der Benziner auf 3.008 Verkäufe zugelegt, während beim Diesel eine Steigerung von 8,3 Prozent auf 2.973 Neuzulassungen in der Drei-Monats-Bilanz stehe. Kossmann: "Bremen bleibt ein interessanter Diesel-Markt."

Gebrauchte wachsen zweistellig

Bremen. Überdurchschnittlich stark ist der Gebrauchtwagen-Markt an der Weser gewachsen. Im März stiegen die Verkäufe um 11,3 (Bund: 8,2) Prozent auf 4.971 (Vorjahr: 4.465) Gebrauchtwagen. Benziner und Diesel wuchsen gleichermaßen. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte, der Automobilhandel sei zufrieden.

Laut KBA-Länderstatistik habe es 3.222 (Vorjahr: 2.844) Verkäufe von gebrauchten Benzin-Pkw und von 1.657 (Vorjahr: 1.517) Diesel-Pkw gegeben. Die Monatsbilanz werde durch einen (Vorjahr: 3) Elektro- und 23 ( Vorjahr: 19) Hybrid-Pkw sowie 68 (Vorjahr: 81) gasbetriebene Gebrauchtwagen vervollständigt.

Die zweistellig gewachsene Nachfrage im März habe die Quartalsbilanz ins Positive gedreht. Insgesamt 12.984 (Vorjahr: 12.379) Besitzumschreibungen stehen Kossmanns Angaben zufolge zu buche.  Dabei gebe es 8.431 (Vorjahr: 7.987) Benziner und 4.296 (Vorjahr: 4.152) Diesel sowie vier  (Vorjahr: 12) Elektro- sowie 56 (Vorjahr: 46) Hybrid-Pkw.

Der Markt werde trotz der "guten Zahlen im März" weiterhin von großer Unsicherheit  beherrscht. Die nächsten Wochen müssten zeigen, wohin "die Reise für Diesel-Pkw geht". Im Gebrauchtwagenmarkt spiele  die Möglihckeit der Nachrüstung von Euro 5 auf Euro 6 eine bedeutende Rolle.

Abgasmessung am Endrohr erkennt Fehler am Motor- und Abgassystem

Bremen, 13. April 2017. Mit der Einführung einer generellen Endrohrmessung in Verbindung mit angepassten Abgasgrenzwerten und einer OBD-Prüfung lässt sich latu der Innung des Kraftfahrzeugtechniker Handwerks Bremen sehr wohl feststellen, ob das Abgasreinigungssystem den Vorschriften entspricht. Das gelte auch für fehlerhafte bzw. minderwertige Katalysatoren. Damit widerspricht der Verband den gegenteiligen Behauptungen der DUH.

Die Agasuntersuchung habe die Aufgabe, Kraftfahrzeuge mit besonders hohen Emissionen einfach, schnell und für den Autofahrer kostengünstig aufzudecken, so ein Innungssprecher. Bei abweichenden Werten werde das Abgassystem durch die KFZ-Meisterbetriebe wieder in Stand gesetzt. Bevor auch eine Stickoxid-Messung Teil der AU werden könne, müssten zunächst sowohl ein praxisorientiertes Messverfahren als auch ein entsprechender Grenzwert festgestellt werden. Damit werde sich ein "Runder Tisch" beim Bundesverkehrsministerium unter Einbeziehung aller relevanten Fachorganisationen befassen.

Ab 2019 soll darüber hinaus die Partikelzahl von Dieselfahrzeugen am Endrohr gemessen werden. Mit seinen über 36 000 anerkannten AU-Betrieben sorgt das Kfz-Gewerbe für die flächendeckende Umsetzung dieser moderniserten Abgasuntersuchung. Jährlich werden bundesweit rund 24 Millionen Abgasuntersuchungen durchgeführt.

Automarkt in Frühlingslaune

Bremen, 4. April 2017. Der warme März brachte Zuwächse bei Gebrauchten und Neuwagen. Gegenüber dem Vorjahresmonat wechselten 725 000 Pkw die Besitzer, ein Anstieg um 8,2 Prozent. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden zirka 1 860 000 Gebrauchtwagen vermarktet, 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Besonderen Schwung hatte das Neuwagengeschäft. Im März kamen rund 360 000 fabrikneue Pkw auf die Straße, 11,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Quartalsvergleich ergibt sich ein kumulierter Zuwachs von 6,7 Prozent auf 845 000 Einheiten.

Die Zahl neu zugelassener, morderner Euro 6-Diesel ist im März laut KBA um 2,8 Prozent zurückgegangen. Laut dem ZDK wirkt sich die in weiten Teilen unsachliche Diskussion in der Öffentlichkeit verunsichernd auf die Verbraucher aus. Denn für das Einhalten der CO²-Grenzwerte ist der effiziente Dieselantrieb laut ZDK unverzichtbar. Hier seien klare Aussagen der Politik notwendig, die für Rechtssicherheit bei der Nutzung des nach der Immobilie höchsten Investitionsguts der Bürgerinnen und Bürger sorgen müssten.

Mit Waschwasser und Schwamm: Autoglas-Geschäft bringt Rendite

Bremen, 4. April 2017. Das Glasgeschäft gehört in die Kfz-Meisterbetriebe. Jeder Kundenkontakt lässt sich nutzen. Mit einfachen Mitteln - Waschwasser, Schwamm und Abzieher - und geringem Zeitaufwand ist die Frontscheibe an jedem Kundenfahrzeug schnell gesäubert und geprüft. "Bei Beschädigungen wird der Kunde zum Beispiel mit einem Aufkleber darauf aufmerksam gemacht", rät Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen. "Ganz wichtig: Dieser Service  muss im Betrieb verankert und dauerhaft aktiv gelebt werden. "

Zum dritten Mal führt das Kfz-Gewerbe in diesem Jahr den "Autoglas-Monat Mai" durch. Ziel dieser Kampagne ist es, das Glasgeschäft in die Kfz-Meisterbetriebe zurück zu holen. "Wer das Autoglasgeschäft konsequent betreibt, wird sich am Ende des Tages über einen wichtigen Ertragsbringer freuen", betont Kossmann.

Die Innungsbetriebe haben die Möglichkeit, mit zahlreichen Werbemitteln ihre Kunden anzusprechen. Dazu gehört ein Flyer mit Glaspflaster zum Schutz der beschädigten Autoglasschreibe. Die Betriebe werden über Best-Practice-Beispiele für Autoglas-Aktion informiert. Und in den sozialen Medien läuft bundesweit ein Erklär-Video, mit dem die Autofahrer auf anschauliche Weise mit den Themen Autoglasreparatur und Scheibentausch vertraut gemacht werden. Die Werbemittel sind unter Kfz-Meister-Shop.de verfügbar. Dort sind auch Anzeigenvorlagen hinterlegt, die in diesem Jahr im April und Mai kostenlos heruntergeladen werden können. Der Betreiber kann sie mit Aktionsangebot, Adresse und Firmenlogo individuell gestalten. Der "Autoglas-Monat Mai" wird durch bundesweite Pressearbeit in Printmedien und im Hörfunk unterstützt. Tei der Kampagne sind auch die inzwischen bundesweit rund 600 Kfz-Meisterberiebe, die sich dem Projekt "Autoglas- Partner" angeschlossen haben.

Kräftiges Rot für gebrauchte Pkw

Bremen. Der Gebrauchtwagen-Markt an der Weser ist im Februar tief in die rotenZahlen gefahren. Minus 6,2 Prozent auf 3.987 (Vorjahr 4.249) Verkäufe seien ein unerwartet starker Rückgang, sagte Hans-Jörg Kossmann, Obermeister der KFZ-Innung Bremen, zu den neuen KBA-Länderzahlen.

Besonders die Nachfrage nach gebrauchten Benzinern sei um 7,9 Prozent eingebrochen. Dies seien 2.577 (Vorjahr: 2.798) Besitzumschreibungen. Mit einem im Vergleich moderaten Rückgang von 3,3 prozent stehe der Diesel in der Bilanz, die 1.333 (Vorjahr: 1.379) Besitzumschreibung ausweise.

Im Segment der gebrauchten Pkw mit alternativen Antrieben gebe es Stillstand. Ein (Vorjahr: 5) Elektro- und 16 (Vorjahr: 16) Hybrid-Pkw. seien umgeschrieben worden.

Hinzu kämen noch 60 (Vorjahr: 51) gasbetriebene Gebrauchtwagen.

In der Zwischenbilanz bleibt der Gebrauchtwagen- Markt an der Weser nach Kossmanns Angaben noch mit 1,3 Prozent oder 8.013 (Vorjahr: 7.914) Besitzumschreibungen im Plus. Bundesweit habe es Rückgänge in den ersten beiden Monaten von 1,1 Prozent gegeben.

KFZ-Gewerbe erlebt saisonübgliches Geschäft

Bremen, 21. März 2017. Einen saisonüblichen Geschäftsverlauf melden 56 Prozent der befragten Autohäuser und Kfz-Betriebe für das zu Ende gehende erste Quartal 2017. Das ergibt der aktuelle Geschäftsklimaindex des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK). Von den drei Geschäftsfeldern erzielt der Handel mit Gebrauchtwagen die besten Werte (61, 8 Prozent saisonüblich, 23,6 Prozent gut, 14,6 Prozent schlecht). Es folgt der Service (57,2 Prozent saisonübliche, jeweils 21,4 Prozent gute bzw. schlechte Werkstattauslastung) vor dem Neuwagengeschäft.

Das bewerten 48,9 Prozent der befragten Unternehmen als saisonüblich, 29,3 Prozent als gut und 21,8 Prozent als schlecht. Der Indexwert über alle drei Geschäftsbereiche liebt bei 97,2 Punkten und damit um einen Punkt höher als noch vor zwölf Monaten (96,2). Positiv sind die Erwartungen für das zweite Quartal. So rechnen 43,5 Prozent der Befragten mit einer besseren und 54,2 Prozent mit einer saisonüblichen und damit befriedigenden Geschäftslage im Vergleich zum ersten Quartal 2017. Dabei lieben Neu- und Gebrauchtwagengeschäft fast gleichauf, gefolgt vom Service. Der Index-Wert für die Erwartungen im zweiten Quartal über alle drei Geschäftsbereiche liegt bei 113,6 und damit um 1,8 Punkte über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Stabiler Markt für neue Pkw

Bremen. Der Pkw-Markt an der Weser hat dem negativen Trend im Bund getrotzt:

Plus 0,6 Prozent im Februar in einem um 2,6 Prozent negativen Markt zeugten von einer robusten Konjunktur. Hans Jörg Kossmann, Obermeister der Kfz-Innung Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, der Pkw-Markt an der Weser habe sich aber nicht den "Turbulenzen um die D-Frage" entziehen können.

Die Diesel-Neuzulassung seien im Februar um 4,4 Prozent auf 797 (Vorjahr: 834) Verkäufe zurückgegangen. Hingegen sei die Nachfrage nach Benzinern auf 889 (Vorjahr: 850) Zulassungen gestiegen. 63 neue PKW im Segment der alternativen Antriebe, davon sechs (Vorjahr: 1) Elektro- und 5 (Vorjahr: 50) Hybrid-Neuwagen, seien "ein magisches Resultat".

Die Branche schaue nun erwartungsvoll auf die März-Zahlen, denn der "traditionell stärkste Automat könne ein Rictungsanzeiger sein", sagte Kossmann mit Hinweis auf die anhaltenden Diesel-Kosten.

Umfrage: AutoBerufe schon in Grundschulen fördern

Bremen, 13. Februar. Jede zweite Familie findet, dass Kinder in der Grundschule mehr über technische Berufe erfahren sollen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Initiative "AutoBerufe - Mach Deinen Weg!" und das Grundschulprojekts BLINKA. Demnach wünschen sich 55 Prozent junger Eltern mehr Informationen zu Berufsoptionen im technischen Bereich. Über die Hälfte der befragten Eltern sieht in den AutoBerufen gute Zukunftschancen für ihre Kinder. Unter jungen Müttern liegt diese Zahl mit 57 Prozent höher als bei Vätern (51 Prozent).

Die Ergebnisse bestätigen das Programm BLINKA in seinen Bemühungen, Schüler der 3. und 4. Klasse mit projektorientierten Materialen und Mitmach-Aktionen für technische Themen und Berufsperspektiven zu begeistern. Dabei ist fals allen Elten (96 Prozent) wichtig, dass der naturwissenschaftlich-technische Unterricht in Grundschulen Mädchen und Jungen gleichermaßen anspricht. Sie wünschen sich, dass Lehrer Unterrichtsinhalte anschaulich und möglichst  praxisnah vermitteln.

Der ZDK hat das Grundschulprogramm über seine Nachwuchsinitiative "AutoBerufe - Mach Deinen Weg !" initiiert und setzt es gemeinsam mit dem Verlag für Kinder- und Jugendkommunikation jungvornweg um. Das Magazin BLINKA inklusive Lehrerhandreichung wird seit 2015 alle zwei Jahre an Grundschulen bundesweit kostenlos herausgegeben. Abgerundet wird das Programm durch digitales Unterrichtsmaterial auf der Website www.autoberufe.de/BLINKA. Zum Schuljahr 2017/2018 erscheint das neue BLINKA-Magazin.

Ab 1. Juli: Abgasmessung am Endrohr soll Pflicht werden

Bremen, 13. Februar 2017. Ab 1. Juli 2017 sol die verpflichtende Abgasmessung am Endrohr in Kombination mit der elektronischen OBD-Prüfung bei der Abgasuntersuchung (AU) wieder für alle Kraftfahrzeuge eingeführt werden. So steht es im Entwurf zur Änderung der AU-Richtline aus dem Bundesverkehrsministerium, der nun den zuständigen obersten Landesbehörden zur Anhörung weitergeleitet worden ist. Das bisher zweistufige Verfahren für Kraftfahrzeuge mit Erstzulassung ab 1.1.2006 soll damit wieder aufgehoben und in eine generelle Endrohrmessung mit OBD-Prüfung überführt werden.

"Die Einführung der verpflichtenden Endrohrmessung ist ein großer Erfolg intensiver Verbandsarbeit", lobte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski den Entwurf. "Sie dient dem aktiven Umweltschutz und gibt insbesondere den Autofahrern ein Stück mehr Sicherheit. Nur auf diese Weise lässt sich verlässlich ermitteln, welche Emission letztendlich hinten herauskommt. Das ist allein mit der bisher überwiegend durchgeführten elektronischen OBD-Prüfung nciht möglich." Der Richtlinienentwurf sieht außerdem die Verschärfung der Abgas-Grenzwerte vor. Ab 2019 soll darüber hinaus die Partikelanzahl von Dieselfahrzeugen am Endrohr gemessen werden. Mit seinen übe 36 000 anerkannten AU-Betrieben sorgt das Kfz-Gewerbe für die flächendeckende Umsetzung dieser modernisierten Abgasuntersuchung. Jährlich werden bundesweit rund 24 Millionen Abgasuntersuchungen durchgeführt.