Licht-Test auch in den sozialen Medien

Der Licht-Test wird in der Information immer digitaler. Quelle: ProMotor.

Der Licht-Test bestreitet in seiner 62. Auflage neue Wege und wird in der Information immer digitaler. Neu 2018 ist ein Profil auf Instagram. Es ergänzt die Website und die Fanpage auf Facebook.

Über Social Media verbreitet sich ein neuer, kurzer Video-Clip, der Autofahrer prägnant für die Gefahren von „Einäugigen“ und „Blendern“ im Straßenverkehr sensibilisiert. In einer ebenfalls neuen grafischen Video-Serie können sich Autofahrer informieren, wie der Licht-Test funktioniert, was geprüft wird und warum er so wichtig ist.

Zu der erweiterten digitalen Kommunikation haben wir mit Claudia Weiler, PR-Referentin beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), gesprochen:

Automobile und der Licht-Test sind eigentlich sehr analog. Welche Zielrichtung hat der ZDK für seine Social-Media-Aktivitäten in Sachen Licht-Test?

Weiler: „Die Relevanz des Licht-Tests ist für mich unstrittig: Ich fahre viel, und ich sehe viele „Einäugige“ und auch schlecht eingestellte Lichter.
Gerade in der dunklen Jahreszeit müssen wir alle Autofahrer für dieses hohe Unfallrisiko sensibilisieren und zum Licht-Test in die Kfz-Werkstätten holen. Social Media bietet hierzu viele neue digitale Kontaktpunkte mit vielversprechenden Chancen für lebendige und dialogorientierte Ansprache und neue Aufmerksamkeit.“

Welche besondere digitale Ansprache wird dabei benutzt?

Weiler: „Wir müssen Lichtmuffeln die Gefahren von falsch eingestellten Scheinwerfern vor Augen führen. Das können wir gerade mit digitalen Medien besonders gut. Wir können die Gefahren mit Videos und eindrucksvollen Bildern darstellen. Live-Stories aus Werkstätten lassen den Licht-Test für viele Zuschauer lebendig werden.“

Gibt es eine bestimmte Zielgruppe, die mit diesen Aktivitäten angesprochen werden soll?

Weiler: „Ältere Kunden kennen den Licht-Test traditionell aus ihrer Werkstatt und ihrem Autohaus. Ein junges Publikum erreicht die Botschaft mit dem erhobenen Zeigefinger längst nicht mehr. Daher nutzen wir Social Media, um gerade junge Autofahrer digital und viral anzusprechen.
Jugendliche mögen Bilder und kurze Clips, die sie über Instagram und Co. weiterleiten. Das können durchaus auch solche mit ernstem Hintergrund sein. Da hole ich junge Autofahrer ab und bringe das Thema Verkehrssicherheit in den Blick.“

Haben User einen Mehrwert, wenn sie die digitalen Angebote nutzen?

Weiler: „Junge Autofahrer erfahren über unsere neuen Kanäle oft überhaupt erst, wie der Licht-Test funktioniert und was er bewirkt. Nutzer können auf dem Handy Live-Stories aus Werkstätten verfolgen und ihre Fragen loswerden. Neben Wissenswertem rund um das Thema Fahrzeugbeleuchtung nehmen sie Unterhaltsames mit und können an Gewinnspielen teilnehmen.
Auch Autohäuser und Kfz-Werkstätten sind mit im Boot, um mit den Kunden online ins Gespräch zu kommen. Nutzer können zudem mit den Bildern und Clips Freunde wachrütteln und aufzeigen, wie gefährlich es ist mit keiner oder falscher Beleuchtung unterwegs zu sein.“

Der Licht-Test umfasst die Sicht- und Funktionsprüfung sowie die Prüfung der vorschriftsmäßigen Einstellung der Scheinwerfer bei allen Lichtsystemen, die dies ohne Diagnosegerät erlauben. Für festgestellte Fehler können Kfz-Meisterbetriebe in der Regel die sofortige Instandsetzung anbieten und diese zu den üblichen Kosten in Auftrag nehmen.

Geht es jedoch in die sehr aufwendige Diagnose, sind solche Systeme wie andere Fahrerassistenzsysteme zu behandeln. Für die Einstellung ist ein separater und kostenpflichtiger Werkstatttermin zu vereinbaren.

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